Mittwoch, 24. Mai 2017

Inhaltsangabe: Max und Moritz eine Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch

Inhaltsangabe: Max und Moritz eine Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch

Die Bubengeschichte Max und Moritz von Wilhelm Busch ist, wie im Titel beschrieben, in sieben Streiche aufgeteilt, welche teilweise Auswirkungen aufeinander haben, aber im Grunde in sich abgeschlossen sind. Im ersten Streich Witwe Bolte, füttern die beiden Jungs drei Hühnern und einem Hahn jeweils ein Stückchen Brot, das an einer Schnur festgebunden ist. Diese Schnüre sind miteinander verbunden und sorgen dafür, dass sich die Hühner selbst an einem Baum erdrosseln. Im zweiten Streich beschließt die Witwe ihre Hühner zu braten, als sie gerade im Keller ist um noch eine Portion Sauerkohl zu holen, angeln sich Max und Moritz, die auf dem Dach sitzen die Hühner durch den Schornstein. Der Spitz der Witwe bellt zwar, aber dennoch denkt diese, dass sich der Spitz an ihrem Herd bedient hat und sie bestraft ihn. Im dritten Streich sägen Max und Moritz die Brücke an, die über den Fluss zu Meister Böcks Haus führt. Die Jungs locken ihn raus, dieser geht über die Brücke, welche seinem Gewicht nicht stand hält und so bricht sie ein und der Schneider landet im Wasser und wird von seiner Frau mit dem Bügeleisen aufgewärmt. Im vierten Streich stopfen Max und Moritz Pulver in den Pfeifenkopf des Lehrers Lämpel. Als dieser seine Pfeife anzündet explodiert sie und der Lehrer wird verletzt, er überlebt aber. Der fünfte Streich endet nicht gut für Onkel Fritz, denn ihm stecken die beiden Käfer in sein Bett. Als Onkel Fritz nun ins Bett geht, fängt es an ihn zu krabbeln und als er aus dem Bett springt, schlägt er auf alles ein, das sich bewegt. Im sechsten Streich brechen Max und Moritz in eine Backstube ein, dort werden sie erst voller Rus und dann voller Mehl, als sie dann Gebäck vom Regal stehlen wollen, fallen sie in den fertigen Teig. Der Bäcker verarbeitet die Jungs zu Brot und steckt sie in den Ofen. Aus dem Brotmantel können sich die Jungs herausknabbern, doch dann folgt der letzte Streich. Im letzten Streich schneiden Max und Moritz Getreidesäcke auf, sodass dort Weizen herausrieselt. Als der Bauer dies merkt, packt er die Übeltäter in einen Sack und bringt sie dem Müller, dort werden die beiden geschrotet und werden von Enten aufgepickt.

Sonntag, 21. Mai 2017

Rezension: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne

Rezension: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne

Die Inhaltsangabe zum Reiseroman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne findet ihr oben.
Die Charaktere von Professor Lidenbrock und Axel kamen mir ein wenig bekannt vor, denn man kann in ihnen leicht Phileas Fogg und Passepartout zumindest ansatzweise wiedererkennen. Professor Lidenbrock ist auch ein verschrobener, seltsamer bisweilen sogar verrückter Kerl, Axel ist sein teuer Gehilfe, manchmal ein wenig ängstlich doch meistens doch recht wacker und immer darauf bedacht seinen Oheim dazuzubewegen umzukehren. Aber ein paar Unterschiede gab es dann doch. Axel zum einen ist ein richtiger Hasenfuß, zumindest kam er mir meistens so vor und erst am Ende der Reise wird er immer mutiger. Er ist es auch der meistens irgendwie angeschlagen ist, was vermutlich daran liegt, dass Hans es nicht sein durfte, da er ja der Hoffnungsträger dieser Reise war und der Professor durfte es nicht sein, weil er ja der war, der immer weiter auf das Vorwärtskommen drängen musste. Axel verletzt sich ständig, fällt in Ohnmacht, hat Angst und drängt darauf zurückzukehren. Diese Darstellung ernscheint mir sehr unwacker, weshalb ich nicht verstehe, warum er denn mitgefahren ist, wenn er sich ein solches Unternehmen nicht zutraut und nicht glaubt, dass das Unternehmen mit Erfolg gekrönt sein könnte. Daraus kann man wohl entnehmen was ich von den Charakteren der Reisegruppe hielt.
Die Geschichte hingegen gefiel mir wirklich gut, was auch daran lag, dass sie nicht abgekupfert ist. Noch nie davor hat jemand soetwas geschrieben, was diesem Roman eine gewissen Pionierrolle zusichert. Auch die Tatsache, dass viele bis dahin als wissenschaftlich anerkannte Tatsachen über den Haufen geworfen wurden, gefiel mir gut. Denn es zeigt, dass man niemals von Tatsachen ausgehen kann und man immer wieder zweifeln sollte wie es schon Descartes tat.
Letztendlich gilt, dass man an einem Roman von Jules Verne großen Spaß haben kann umso größeren wenn man seine bekannteren Bücher einmal liest und mit eventuell bekannteren Verfilmungen vergleicht und Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen vermag, sodass ich diesen Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne mit gutem Gewissen weiterempfehle.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Rezension: Max und Moritz von Wilhelm Busch

Rezension: Max und Moritz von Wilhelm Busch

Die Inhaltsangabe zur Geschichte Max und Moritz von Wilhelm Busch findet ihr oben. 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich durch meine Kindheit eine enge Verbindung zu Wilhelm Busch habe, und auch die Geschichte von Max und Moritz öfter auf Kassette gehört habe, sodass ich Max und Moritz sehr gerne habe. Natürlich ist das Ende von Max und Moritz nicht wirklich gut für Kinder geeignet, sodass ich vorsichtig damit wäre, es Kindern zu empfehlen, allerdings gehört Wilhelm Busch und vor allem seine Bildergeschichten zur deutschen Geschichte und zur deutschen Kultur, gerade deshalb würde ich diese Geschichte weiterempfehlen. Aber natürlich gibt es noch andere Gründe, warum man sie weiterempfehlen sollte, so zum Beispiel, die einzelnen Streiche, die die beiden Jungs den anderen spielen beispielsweise ihrem Lehrer Lämpel, ihrem Onkel Fritz, einem Müller und einem Bäcker. Interessanterweise überleben sie, dass sie vom Bäcker in einem Brotteig gebacken werden, aber nicht, dass der Bauer sie beim Müller zerschroten lässt, und dann werden sie auch noch aufgefressen vom Federvieh. Auch dass Max und Moritz nicht nur drei Hühner und einen Hahn auf ziemlich gemeine Weise töten und sie dann als sie gebraten werden, stehlen und essen, fand ich ziemlich gemein. Alles in allem empfehle ich die Bubengeschichte in sieben Streichen Max und Moritz von Wilhelm Busch sehr gerne unter gewissen Einschränkungen weiter.

Sonntag, 14. Mai 2017

Inhaltsangabe: Die Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne

Inhaltsangabe: Die Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne

In diesem Roman von Jules Verne „Die Reise um die Erde in 80 Tagen“ geht es um den reichen Londoner Phileas Fogg und seinen Diener Passepartout. Passepartout ist gerade erst zu Herrn Fogg gestoßen als der mit seinen Freunden aus dem Reformclub eine Wette eingeht. Er behauptet, dass man in 80 Tagen um die Welt reisen könne, nachdem er dies in einer Zeitung gelesen hatte. Daraufhin wird eine Wette durch Handschlag besiegelt, die Fogg dazu veranlasst postwendend nachhause zurückzukehren um sämtliche Vorbereitungen zu treffen London noch am selben Abend zu verlassen. Zusammen verlassen sie die Insel in Richtung Paris und weiter mit dem Orientexpress in Richtung Osten. Unterwegs werden ihnen immer wieder Unwegsamkeiten in den Weg gestellt. So wird Phileas Fogg eines Bankraubes bezichtigt und von dem Kommissar der londoner Polizei verfolgt, dieser versucht die Reise von Herrn Fogg noch auf englischem Boden zu beenden, da er den Haftbefehl braucht um Fogg versetzen zu können, dieser wird ihm aber von Station zu Station hinterher geschickt, sodass er sich an Foggs Fersen heftet, denn zu damaliger Zeit gehörten Indien und auch Hongkong noch zur englischen Kolonie und waren damit englischer Grund und Boden.
Auch werden die Reisepläne Herrn Foggs durcheinander gebracht, da er das ein oder andere Transportmittel nicht rechtzeitig erreicht, was Gift für seinen Plan ist, denn sollte er einer Abfahrt verpassen so muss er auf seinen Anschluss verzichten und kann die 80 Tage unmöglich einhalten. In Indien begegnen sie einer Prozession, die zu einer gewollten Tötung führt. Eine Frau wird mit ihrem toten Mann auf dem Scheiterhaufen bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Frau hat allerdings keine große Wahl, denn die Alternative wäre, dass sie von ihrer Familie verstoßen wird und so ein trostloses Leben fristen müsste. Sie retten diese Frau, was sie ihren Vorsprung kostet. Passepartout will einen Tempel erkunden, allerdings weiß er nicht, dass er als Christ diesen Tempel gar nicht besuchen dürfte, außerdem muss man eigentlich seinen Schuhe und Socken ausziehen um diesen Tempel von ihnen betrachten zu können, auch dies versäumt er. Diese Versäumnisse führen dazu, dass er später mit seinem Herrn und Frau Auda, die sie gerettet haben, festgesetzt werden. Auch ein Überfall auf der Bahnlinie quer durch die USA hält die Reisegesellschaft auf, sodass sie den Dampfer von New York nach London in ernsthafte Gefahr gerät und die Wette kaum noch gewonnen werden kann. Allerdings wäre Phileas Fogg nicht Phileas Fogg wenn er so einfach aufgeben würde, so chartert er ein kleineres Dampfschiff und übernimmt es bald ganz und lässt den Kapitän einsperren. Damit haben sie noch eine geringe Chance pünktlich zu kommen, allerdings schwindet diese als die Kohlen mitten auf dem Atlantik ausgehen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Erster Post Wilhelm Busch

Erster Post Wilhelm Busch

Wilhelm Busch schreibt in seinem Vorwort zu meiner Auflage etwa zwei Seiten über sich, er beschreibt darin seinen Lebensweg. Darunter auch, dass er im April 1832 in Wiedensahl geboren wurde, dass er der Älteste von sieben Kindern war und dass sein Vater heiter und arbeitsfroh und seine Mutter still und fromm war. Außerdem schreibt er, dass er zu seinem Onkel kam, und nach der Schule an die polytechnische Schule in Hannover kam, auch von seiner Weiterentwicklung zum Maler schreibt er. Außerdem beschreibt er, wie er auf die Geschichte mit Plisch und Plum kam und wie er zu Schnurrdiburr kam, wobei er diese Anreize nur andeutet.
So viel also aus dem Vorwort. Ich mochte Wilhelm Busch schon früher und habe eine Verbindung zu ihm schon seit meiner Kindheit, so wurde mir zum Beispiel schon in meiner Kindheit Wilhelm Busch vorgelesen und vor allem an sein – ich würde es durchaus so nennen – Hauptwerk kann ich mich noch gut erinnern. Ich mochte die Geschichte von Max und Moritz, wobei mir natürlich nicht nur die Hühner und der Hahn, sondern auch die Menschen leid taten, die unter den Streichen der beiden ungezogenen Buben zu leiden hatten. So erklärt sich also meine Verbindung zu diesem Sammelband, der immerhin sechs der Bildergeschichten mitsamt der Verse abbildet, welche es möglich machen, dass man einzelne Passagen, oder vielleicht sogar ganze Geschichten besser auswendig zu lernen. Diese Technik hat man schließlich schon vor mehreren tausend Jahren angewendet um sich die Geschichten besser merken und weitererzählen zu können.
Und warum sollte es dieses Blogprojekt gerade jetzt geben? Naja, die Antwort darauf ist denkbar einfach und genauso pragmatisch: Ich habe das Buch beim Ausmisten gefunden und da es mir schon so zufällig in die Hände fiel und ich damit so viel verband, brachte ich es einfach nicht über 's Herz es wegzuwerfen, weshalb ich mich entschloss es mir noch einmal anzuschauen und mich damit auseinanderzusetzen.
Da die Geschichten meistens, obwohl sie in meiner Sammlung alle jeweils 20 Seiten umfassten, nicht besonders lang und damit nicht besonders ergiebig waren, habe ich es dieses Mal so gemacht, dass die Inhaltsangabe und die Rezension nur ein Post umfasst, außer bei Max und Moritz, welche auch bei mir eine Ausnahme machen, sodass dieses Blogprojekt sieben Posts zu den Geschichten umfasst.
Auch wenn Wilhelm Busch als Mensch vielleicht nicht der netteste und beste Mensch war, den es jemals gab – das weiß ich schließlich nicht, ich kenne ihn ja nicht persönlich – gehört er zu den Helden meiner Kindheit und ich hoffe, dass ich auch euch damit eine Freude machen kann.