Mittwoch, 31. Dezember 2014

Rezension: Das Land der Mackenzies von Linda Howard

Rezension: Das Land der Mackenzies von Linda Howard

Die Inhaltsangabe zu Linda Howards Roman „Das Land der Mackenzies“ findet ihr oben.
„Das Land der Mackenzies“ von Linda Howard ist der erste Teil einer fünfteiligen Serie.
Ein atemberaubender Auftakt zu einer tollen Serie.
Ich habe noch nie so viel gelacht bei einem Linda Howard Roman. Hier wird alles geboten, Liebe, Witz, und Spannung. Obwohl die Krimi-Seite ein wenig kurz kommt, lebt der Roman doch von einer gesunden Mischung.
Leider kam mir die Szene mit einer Frau, die alleine auf einem verschneiten Berg festsitzt sehr bekannt vor aus Linda Howards Roman „Eiskalte Verführung“ (2011). Chronologisch gesehen wurde „Eiskalte Verführung“ nach „Das Land der Mackenzies“ (1989) geschrieben, sodass man leicht das Gefühl bekommen kann, dass Linda Howard das Motiv einer einsamen, auf einem verschneiten Berg festsitzen Frau einfach aufgenommen, und diesmal mit ein wenig Story einen neuen Roman gesponnen hat.
Außerdem empfand ich die ganzen Vorurteile, aus denen die Geschichte besteht, als sehr unaufgeklärt, so wird Joe zum Beispiel von seinen Klassenkameraden ausgeschlossen, weil er ein „Halbblut“ ist. Wolf, der auch ein Halbblut ist, muss bei seinem Großvater im Reservat leben, nachdem seine Eltern gestorben sind, er fühlt sich dort nicht wohl, weil sein Großvater ihn seine Abneigung spüren lässt, aber auch außerhalb wird er nicht angenommen, weil er eben ein halbes Indianer ist. Natürlich liebt das Buch genau von diesen Vorurteilen, denn ohne sie könnte sich Mary nicht so eindrucksvoll auf die Seite der Mackenzies schlagen, und auch Wolfs vollständige Rehabilitierung am Ende wäre sinnlos, wäre diese vorher nicht notwendig geworden.
Joe zeigt am Ende sogar seinen Stolz auf seine Herkunft, als er sich als „Halfbreed“ also Halbblut bezeichnet.

Für mich war „Das Land der Mackenzies“ von Linda Howard ein einziges Lesevergnügen, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. 

Sonntag, 28. Dezember 2014

Inhaltsangabe: Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner

Inhaltsangabe: Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner

In dem Jugendroman „Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner geht es um eine Internatsklasse, die zusammen ein Theaterstück, das „Das fliegende Klassenzimmer“ heißt, einstudieren wollen.
Als sie erfahren, dass die Realschüler ihre Diktathefte gestohlen haben, und einen Klassenkameraden gefangen genommen haben, beschließen sie, sowohl ihre Diktathefte, als auch ihren Mitschüler aus der Gewalt der Realschüler zu befreien.
Letztendlich führen sie den Nichtraucher, und ihren Vertrauenslehrer zusammen, die früher einmal befreundet gewesen waren, sich dann aber aus den Augen verloren hatten, und jetzt froh waren, einander wieder zu finden.
Obwohl sie es nicht schaffen die Diktathefte zurückzuholen, ist der Deutschlehrer nicht so böse, wie sie es gedacht hatten, allerdings schaffen es die Gymnasiasten ihren Klassenkameraden zu befreien, und letztendlich bleibt sogar noch die Zeit, ihr Theaterstück fertig vorzubereiten, um es kurz vor den Weihnachtsferien noch aufführen zu können, und pünktlich zu den Ferien vom Internat nach hause abreisen zu können.
Einer der Schüler erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Eltern sich seine Heimfahrt nicht leisten können, und er so die Weihnachtsferien im Internat verbringen muss, als ihn aber sein Vertrauenslehrer trifft, und dieser erfährt, dass sein Schüler an Weihnachten nicht nachhause fahren kann, leiht der ihm kurzerhand das Geld, sodass der Schüler doch noch heim reisen kann, und sogar noch ein wenig Geld übrig hat, um seinen Eltern Geschenke zu kaufen.



Das könnte auch interessant sein: Notabene 45 - Ein Tagebuch von Erich Kästner, Die Abenteuer des Tom Sawyer von Mark Twain, oder In meinem Himmel von Alice Sebold

Samstag, 27. Dezember 2014

Inhaltsangabe: Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway

Inhaltsangabe: Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway

In Ernest Hemingways „Der alte Mann und das Meer“ geht es um den alten Mann, Santiago, der als erfolgloser Fischer tagtäglich wieder rausfährt um sein Glück zu versuchen. Sein einziger richtiger Freund scheint ein Junge zu sein, obwohl der Zusammenhalt in seinem Dorf gut zu sein scheint.
Eines Tages entschließt sich der alte Mann, nachdem er sein kleines Boot mit dem Jungen zusammen fertig gemacht hat, weit raus zu fahren. Draußen fängt er sogar einen großen, schweren Fisch, der so stark ist, dass er das kleine Boot des Mannes ungefähr zwei Tage hinter sich herzieht. Als der alte Mann den Fisch endlich fängt, kann er ihn nicht ins Boot schaffen, da der Fisch länger ist, als das Boot des alten Mannes.
Nachdem der große Fisch am Boot des Mannes vertäut ist, fährt er zurück der Küste entgegen, unterwegs wird sein Fang immer wieder von Haien attackiert, die der Fischer nur mit Mühe abwehren kann. Als der alte Fischer, Santiago, schließlich zurück an Land ist, ist sein Fisch vollkommen abgenagt, nur die Gräten hängen noch am Boot.




Das könnte auch interessant sein: Schöne neue Welt von Aldous Huxley, Die letzte Nacht der Titanic von Walter Lord oder Wüstenblume von Waris Dirie

Montag, 22. Dezember 2014

Inhaltsangabe: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

Inhaltsangabe: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

„Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry kommt von seinem Heimatplaneten auf die Erde, nachdem er sich auf dem ein oder anderen Planeten umgesehen hatte, und erlebt hier einige Abenteuer, dabei lernt er einen Fuchs kennen, und freundet sich mit ihm an, er lernt einen Jungen kennen, der um die Welt fliegt, und so allerlei Abenteuer erlebt, er spricht mit einer Schlange in der Wüste und so weiter.

Dabei wird immer wieder die Freundschaft zwischen den einzelnen Charakteren, aber auch das zuweilen seltsame Verhalten der „großen Leute“ herausgestellt.



Das könnte auch interessant sein: Schöne neue Welt von Aldous Huxley, Die Abenteuer des Huckleberry Finn von Mark Twain, oder Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner

Samstag, 20. Dezember 2014

Inhaltsangabe: Der Alchimist von Paulo Coelho

Inhaltsangabe: Der Alchimist von Paulo Coelho

In Paulo Coelhos „Der Alchimist“ geht es um einen jungen, spanischen Hirten, der immer wieder von einem Schatz in Ägypten und den Pyramiden träumt, und so beschließt er, von einem „König“ überredet, nach Afrika zu reisen, um sich von dort Richtung Ägypten durchzuschlagen, unterwegs trifft er auf einen Kristallwarenhändler, bei dem der junge Spanier auch über ein Jahr arbeitet, um Geld zu verdienen, und zu sparen, und Arabisch zu lernen.
Als er weiterreist Richtung Ägypten lernt er in einer Oase, wo seine Karawane auf dem Weg durch die Wüste Halt gemacht hat, eine Frau kennen. Die beiden verlieben sich ineinander, und der Spanier lernt einen Alchimisten kennen, der ihm viele nützliche Dinge beibringt, und ihn unter anderem überzeugt, seinem Lebensweg zu folgen, und seinen Schatz zu suchen.

Bei den Pyramiden angekommen, wird er zurück nach Spanien geschickt, wo er in einer Kirchenruine, in der Sakristei, unter einem Bäumchen einen Schatz ausgräbt, beflügelt vom Wind, der ihm einen Kuss und den Duft seiner Angebeteten herüber getragen hat, reist er zurück zu seiner Wüstenfrau.



Das könnte auch noch interessant sein: Wüstenblume von Waris Dirie, Das Land der Mackenzies von Linda Howard und Weg der Träume von Nicholas Sparks

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Rezension: Der Alchimist von Paulo Coelho

Rezension: Der Alchimist von Paulo Coelho

Die Inhaltsangabe von „Der Alchimist“ von Paulo Coelho findet ihr oben.
Auch weil Santiago seinen Traum so unermüdlich verfolgt, und von seinem eigenen Lebensweg nicht abkommt, obwohl ihm viele Verlockungen vor die Nase gesetzt werden, und obwohl er mehrfach ausgeraubt, in gewalttätige Gefechte verstrickt, und sogar bedroht wird, ist „Der Alchimist“ sehr lesenswert.

Gleichzeitig gehört „Der Alchimist“ von Paulo Coelho, zumindest für mich, mit zur Weltliteratur, und sollte deshalb auf jeden Fall gelesen werden.  

Montag, 8. Dezember 2014

Inhaltsangabe: P.S. Ich liebe dich von Cecelia Ahern

Inhaltsangabe: P.S. Ich liebe dich von Cecelia Ahern

In Cecelia Aherns Roman „P.S. Ich liebe dich“ geht es um die 30-jährige Holly Kennedy, die versucht mit dem Verlust ihres Ehemanns zurechtzukommen.
Gerry ist ungefähr 30 als bei ihm ein Gehirntumor festgestellt wird. Die Ärzte versuchen ihm zwar zu helfen, können aber letztendlich nichts tun. Gerry verliert den Kampf gegen den Krebs.

Holly und Gerry kennen sich schon aus der Schule, und Holly lebte geradezu durch Gerry. Als er stirbt, weiß sie nicht wie sie ihr Leben weiterleben soll. In den ersten Monaten nach seinem Tod weint sie, und trauert sehr stark um ihn. Ihre Mutter erzählt ihr, dass sie einen Brief bekommen hat, der an Holly adressiert ist, außen auf dem Umschlag steht „die Liste“, und Holly ahnt, was in dem Umschlag sein könnte. Sie und Gerry scherzten vor seiner Erkrankung, dass Holly nach Gerrys Tod so aufgeschmissen wäre, dass er ihr eine Liste machen sollte, um sich im Leben zurecht zu finden. Gerry arbeitete vor seinem Tod eine Liste für seine Frau aus, in der er ihr einige, manchmal leichtere, manchmal schwerere Aufgaben stellt, die sie Stück für Stück zurück ins Leben führen. So zum Beispiel „Kauf dir eine Nachttischlampe“, oder „Sing Karaoke“. Holly schafft es mithilfe der Briefe, und der Unterstützung ihrer Familie und ihrer Freunde zu lernen, was es heißt zu leben, Prioritäten für das eigene Leben zu setzen und wieder Spaß am Leben zu haben.



Das könnte auch interessant sein: Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult, Weg der Träume von Nicholas Sparks oder Im Schutz der Nacht von Linda Howard

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Inhaltsangabe: Lady Sunshine und Mister Moon von Susan Andersen

Inhaltsangabe: Lady Sunshine und Mister Moon von Susan Andersen

„Entspann dich, Gallagher. Ich bin nur hier, um ein Fußballspiel zu sehen. Ich dachte, ich warte noch mindestens bis morgen, bevor ich es mir mit Carly verderbe.“

Lady Sunshine – das ist das quirlige Showgirl Carly Jacobsen – und Mister Moon – Wolfgang Jones, seines Zeichen eigentlich ein einsamer Wolf, der seinen Plan fürs Leben mit 16 Jahren geschmiedet hat, und seitdem nicht davon abgewichen ist – wohnen in Susan Andersens Roman Tür an Tür.
Für sie ist er der Langweiler von nebenan, der sie bei jeder Bewegung auf die Palme bringt, und für ihn ist sie die leichtsinnige, verantwortungslose Chaotin. Und doch können die beiden ihre Finger nicht von einander lassen, denn die Luft zwischen den beiden knistert.
Und obwohl sie sich eigentlich nicht ausstehen können, beschließen die beiden ihrer Leidenschaft nachzugeben und beginnen eine leidenschaftliche Affäre.
Wolf bekommt seinen minderjährigen Neffen Niklaus von seiner Mutter aufs Auge gedrückt, und obwohl er es eigentlich nicht zu lassen wollte, verstrickt er sich in seine Gefühle für die tierliebe Carly, und auch sie kann sich ihrer Gefühle für den kühlen Wolf nicht verwehren, sobald sie sieht wie liebevoll er mit ihren Babys (Rags, Tripod, Buster und zeitweise auch Rufus) umgeht.
Nachdem Wolf endlich das lang ersehnte Jobangebot erhält, und er eigentlich wegziehen wollte, bringt er es nicht über sich Carly zu verlassen, und auch Nik zu liebe kann er nicht wegziehen, denn gerade hat er angefangen sich in Las Vegas, Nevada ein Leben aufzubauen.

Als Wolf dann auch noch erfährt, dass es ein durchgeknallter Stalker auf Carly abgesehen hat, kochen die Gefühle in Lady Sunshine und Mister Moon von Susan Andersen hoch.

Hier geht es zum ersten Teil der Showgirl-Serie: Private Dancer von Susan Andersen