Donnerstag, 31. Dezember 2015

Steckbrief: Gefährlich sexy von Linda Howard

Steckbrief: Gefährlich sexy von Linda Howard

Titel: Gefährlich sexy
Autor: Linda Howard
Reihe: -
Originaltitel: Duncan's Bride (1990)
Genre: Roman
Verlag: Julia Bestseller aus dem Cora Verlag
Seitenanzahl: 148
Erscheinungsjahr: 1991
Preis: 5,95€ (für „Am wilden Fluss“, „Gefährlich sexy“ und „Michelle in Gefahr“)
ISBN: 4-195516-705955
Protagonisten: Madelyn Sanger Patterson und Rancher Ray Duncan

Montag, 28. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Gefährlich sexy von Linda Howard

Inhaltsangabe: Gefährlich sexy von Linda Howard

In dem Kurzroman „Gefährlich sexy“ von Linda Howard geht es um die Städterin Madelyn, die eine Heiratsannonce eines Ranchers namens Ray Duncan in die Finger bekommt und ihm kurzerhand eine Antwort zusendet. Kurz darauf erhält sie ein Antwortschreiben von ihm und die beiden verabreden sich. Madelyn fliegt nach Billings von wo sie zu Rays Ranch aufbrechen. Ray und Madelyn fühlen sich zueinander hingezogen, aber Ray hält sie nicht für die richtige Partnerin, denn sie ähnelt seiner Ex-Frau zu sehr, der er bei der Scheidung die Hälfte seiner Sachen geben musst, sodass er weite Teile seiner Ranch verkaufen musste. So etwas will Ray nie wieder erleben, deshalb hält er sich von Madelyn fern, denn er ahnt, dass er die Beherrschung verlieren könnte, wenn sie sich zu nahe kommen.
Allerdings hält er es nicht aus und kann sich nicht für die beiden anderen Bewerberinnen erwärmen, sodass er sich doch für Madelyn entscheidet und die beiden kurzentschlossen heiraten. Madelyn liebt ihren Mann, doch dieser scheint immer noch etwas vor ihr zu verbergen.
Die beiden leben zusammen auf der Ranch und gewöhnen sich an das gemeinsame Leben, obwohl es anfangs noch einige Hürden gab, die sie überwinden mussten. Als im Winter die Hälfte der Herde einen heftigen Blizzard nicht überlebt, gerät Rays Ranch in Gefahr, sodass Madelyn sich gezwungen sieht ihre Ersparnisse gegen Rays ausdrücklichen Wunsch aufzuwenden um Rays Schulden abbezahlen zu können.

Und wer das Ende schon wissen möchte: Natürlich muss sie Ray irgendwann gestehen, dass sie gegen seinen ausdrücklichen Wunsch gehandelt hat als sie seine Schulden zurückzahlte. Er kann mit dieser Konfrontation nicht umgehen und verletzt Madelyn so sehr, dass diese, obwohl sie schwanger ist von ihrem Mann und ihn liebt, auszieht und ihren Mann jedes Mal, wenn dieser sie zurück auf die Ranch holen will, fragt, warum sie mit ihm zurückkommen sollte. Leider sind seine Argumente nie so überzeugend, dass seine Frau mit ihm kommt. Am Ende kommt er darauf, was sich seine Frau wünscht und er erfüllt ihr ihren Wunsch, überglücklich stürzt sie sich in seine Arme.

Freitag, 25. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Hallo,

ich hoffe, dass ihr an meinem kleinen Adventskalender genauso viel Freude hattet wie ich und wünsche euch allen ein besinnliches, schönes, fröhliches Weihnachtsfest im trauten Heim, mit eurer Familie oder in der Ruhe, die nach den - meistens - recht stressigen Tagen umso schöner und besser zu genießen ist.
Hoffentlich wart ihr alle recht artig, sodass ihr vom Weihnachtsmann oder vom Christkind reichlich oder zumindest besonders bedacht worden seid. Das wichtigste aber ist, dass ihr bei den Menschen feiern könnt, die ihr liebt und in diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe Weihnachten.

Liebe Grüße
Xanessa

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Der Verrat von John Grisham

Inhaltsangabe: Der Verrat von John Grisham

In John Grishams Roman „Der Verrat“ geht es um den Anwalt Michael „Mike“ Broke, der in einer großen Kanzlei in Washington D.C. arbeitet. Michael und einige Kollegen werden von einem Obdachlosen als Geiseln genommen. Die Motive von „Mister“ wie sich der Geiselnehmer von seinen Geiseln nennen lässt, liegen darin, dass die Kanzlei, für die letztere arbeiten, Mister und einige andere Obdachlose auf die Straße setzte.
Michael wird von dieser Geiselnahme so beeinflusst, dass er versucht Mister zu verstehen und seinen Anwalt aufsucht. Mordecai Green ist Armenanwalt und arbeitet viel auf der Straße bzw. hilft in vielen Obdachlosenunterkünften und Suppenküchen aus, wenn er nicht gerade für das Recht der Benachteiligten kämpft. Von ihm wird Michael auch in die Welt der Obdachlosigkeit eingeführt. Diese Eindrücke bewegen ihn so sehr, dass er beschließt seinen gut bezahlten Job in der Kanzlei Drake & Sweeney aufzugeben um fortan als Armenanwalt einen Bruchteil des Geldes zu verdienen, aber dafür einen Dienst für die Allgemeinheit zu tun. Sowohl seine Freunde und Kollegen als auch seine Familie, allen voran seine Frau Claire sind von diesem Sinneswandel geschockt, schaffen es aber nicht ihn zum Umdenken zu bewegen. Da Michaels und Claires Ehe ohnehin kurz vor dem Aus stand, ist es nicht verwunderlich, dass sich die beiden scheiden lassen.
Michael findet heraus, dass es nicht rechtens war, dass Mister und die anderen Obdachlosen von der Kanzlei auf die Straße gesetzt wurden und will es beweisen, allerdings ist das schwierig, da er keinen Zugriff auf die entsprechende Akte hat. Ein Anwaltsgehilfe aus der Immobilienabteilung verschafft ihm zwar ein paar Auszüge, aber Michael braucht die gesamte Akte. Da er keine andere Wahl hat, beschließt er in das Büro einzubrechen, in dem die Akte lagert.
Leider hat er keine Chance die Akte zurückzulegen, da er in einen Autounfall verwickelt wird, als er in sein neues Büro fährt um dort die Akte zu kopieren. Aufgrund dieses Unfalls wird er ins Krankenhaus gebracht und das Verschwinden der Akte fällt in der Kanzlei auf.
Michael muss fortan damit rechnen, dass er verhaftet wird, was später dann auch geschieht. Gleichzeitig beginnt er seine neue Karriere als Armenanwalt und parallel muss er den Anwaltsgehilfen ausfindig machen, der ihm einige Informationen zu dem Fall verschaffte, kurz darauf aber verschwand.
Nun müssen Mordecai und Michael beweisen, dass die Kanzlei wusste, dass die Obdachlosen mit dem früheren Besitzer des Lagerhauses einen mündlichen Vertrag hatten. Sie müssen beweisen, dass die Obdachlosen Miete an ihn zahlten und nicht nur Hausbesetzer waren, die man nicht informieren müsste vor einer Zwangsräumung. Denn einige der Obdachlosen überlebten die darauf folgenden Wochen auf den kalten Straßen des Winters von Washington D.C. nicht. 

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Rezension: Gefährlich sexy von Linda Howard

Rezension: Gefährlich sexy von Linda Howard

Die Inhaltsangabe von „Gefährlich sexy“ von Linda Howard findet ihr oben.
Madelyn heiratet einen Mann, den sie genau einmal gesehen hat, obwohl dieser ihr bei diesem ersten Treffen sagte, dass sie nicht die richtige Frau für ihn sei. Sie heiratet einen Mann, der keine gleichberechtigte Partnerin, sondern eine Mutter für seine Kinder, eine gute Hausfrau, kurz eine Dienerin sucht, die ihm als Zuchtstute dient. Und dann wundert sie sich, dass er sie anmeckert als sie einmal nicht das Abendessen pünktlich auf den Tisch bringt. Sie unterschreibt bereitwillig einen Ehevertrag, obwohl das ja einer der offensichtlichsten Hinweise ist, dass Ray noch nicht über seine Ex-Frau Alana hinweg ist, die ihm damals nicht nur die Hälfte seines Besitzes nahm, sondern auch die Fähigkeit einem anderen Menschen zu vertrauen. Und nach alledem wundert sie sich noch, dass er ihr verbieten will alleine seine Ranch zu verlassen, er will nicht, dass sie seine Schulden zurückzahlt, denn dann hätte sie trotz des Ehevertrags einen Anspruch auf die Ranch, weil sie ja auch Geld hineingesteckt hatte.
Ich kann eine Frau, die das brave Hausmütterchen und zu allem „Ja und Amen!“ sagt, was ihr Mann ihr gebietet überhaupt nicht verstehen. Auch weil von Anfang an offensichtlich war, dass Ray über Alana noch nicht voll und ganz hinweg ist, verstehe ich Madelyn nicht und kann auch überhaupt nicht verstehen, dass sie sich über das Verhalten von ihm aufregt oder auch nur wundert. Etwas besser gefiel sie mir, als sie ihn verlässt und ein wenig Stolz zeigt und zeigt, dass sie eine selbstbestimmte Person ist, die sich nicht alles gefallen lässt.
Der Kurzroman „Gefährlich sexy“ von Linda Howard ist zwar geeignet sich ein paar kurzweilige Stunden zu bescheren, aber leider nicht die vergnüglichsten. Dieser Roman hat mir nicht sonderlich zugesagt, sodass ich die Geschichte von Madelyn und Ray nicht weiterempfehlen kann. 

Dienstag, 22. Dezember 2015

Steckbrief: Ein tödlicher Verehrer von Linda Howard

Steckbrief: Ein tödlicher Verehrer von Linda Howard

Titel: Ein tödlicher Verehrer
Autor: Linda Howard
Reihe: -
Originaltitel: Dying to Please (2002)
Genre: Roman (Krimi und Romantik)
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 415
Erscheinungsjahr: 2003
Preis: 8,90€
ISBN: 978-3-442-35916-5
Protagonisten: Sarah Stevens und Detective Thompson Cahill

Montag, 21. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Rückflug zu verschenken von Gaby Hauptmann

Inhaltsangabe: Rückflug zu verschenken von Gaby Hauptmann

Als Clara Flockheimer, Protagonistin aus Gaby Hauptmanns Roman "Rückflug zu verschenken", mit ihrer 4-jährigen Tochter Katie nach hause kommt, riecht sie ein fremdes Parfum. Ihren Lebensgefährten findet sie im gemeinsamen Bett zwischen den Beinen einer jungen Frau.
Clara muss sich dringend klar darüber werden, wie sie ihr Leben fortführen will und woher das nötige Geld dafür kommen soll, denn Paul, ihr Ex, konnte ihr ein opulentes Leben bieten. Doch ohne Anspruch auf Unterstützung und nur mit dem Kinderunterhalt für die gemeinsame Tochter kommt Clara nicht über die Runden. Ihre Mutter Ellen ermöglicht der 36-Jährigen einen einwöchigen Urlaub auf Mallorca.
Clara "Flocky" Flockheimer, promovierte Innenarchitektin lernt am Strand vier Frauen aus Köln, ihrer Heimatstadt, kennen. Britta, Tina, Kitty und Lizzy machen mit Clara die Insel unsicher und Clara spürt ihre Lebensgeister zurückkehren. Auf einer Inselrundfahrt lernt sie den charmanten Andrés kennen, der junge Mann spart, indem er als Türsteher in einer Disco und als Busfahrer sein Geld verdient, für seinen Traum eines Tages ein Restaurant zu besitzen. Clara entdeckt bei der gleichen Inselrundfahrt ein großes Plakat eines Marklers. Ihr kommt die Idee sich auf Mallorca selbstständig zu machen. Clara verlängert ihren Urlaub und obwohl ihre Freundinnen wieder zurück nach Köln gefahren sind, versucht sie ohne deren Unterstützungen ihr Geschäft aufzuziehen.
Britta, Ellen und Katie kommen Clara auf der Insel besuchen und gemeinsam bauen sie sich eine Zukunft in dem Urlaubsparadies auf, denn Clara hat bereits die ersten Aufträge an Land gezogen, bei denen sie die Einrichtung nicht nach ihrem Geschmack, dafür aber für umso mehr Geld entwerfen kann. 

Sonntag, 20. Dezember 2015

Rezension: Rückflug zu verschenken Gaby Hauptmann

Rezension: Rückflug zu verschenken von Gaby Hauptmann

Die Inhaltsangabe zu "Rückflug zu verschenken" von Gaby Hauptmann findet ihr oben. 
Grundsätzlich gefiel mir die Protagonistin Dr. Clara „Flocky“ Flockheimer recht gut, wobei ich manche ihrer Charaktereigenschaften gewöhnungsbedürftig fand. So finde ich es schwierig, dass sie, nachdem Katie gerade aus ihrem normalen Umfeld gerissen wurde, ihre Tochter für eine Woche bei ihrer Mutter lässt um Urlaub auf Mallorca zu machen. Natürlich muss sich Clara nach einer längeren Beziehung selbst finden und sie muss sich darüber klar werden, wie sie weitermachen will und wovon sie leben möchte, aber ihre Tochter eine Woche alleine zu lassen, fand ich dann doch recht hart. Vor allem in Verbindung mit dem Titel „Rückflug zu verschenken“, der meiner Meinung nach suggeriert, dass Clara ihren Rückflugtermin auf unbestimmte Zeit verschiebt, fühlte es sich doch komisch an, dass sie ihre 4-jährige Tochter einfach in Köln lies. Als Clara dann aber regelmäßig „zuhause“ anruft fühlte ich mich mit der Figur doch wieder ein wenig versöhnt.
Lustig fand ich die ganzen Zufälle. Britta, Kitty, Tina und Lizzy kommen zufälligerweise auch aus Köln. Brittas Job scheint sowieso nicht mehr sonderlich vielversprechend zu sein, sodass sie zurück in Köln ihren Job an den Nagel hängt und beginnt sich auf Mallorca mit den Flockheimern ein Leben aufzubauen. Clara soll zufälligerweise Pauls neues Haus einrichten. Ganz ehrlich? So viele Zufälle gibt es nicht und störten mich mit der Zeit wirklich. Natürlich sind Romane reine Fiktion, aber wenn ein Roman so wenig plausibel und so irrwitzig ist, dann macht es mir nicht sonderlich viel Spaß die Geschichte zu verfolgen.
Gaby Hauptmanns Roman „Rückflug zu verschenken“ ist ganz in Ordnung, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich dieses Werk nicht, sodass ich nicht sicher bin, ob ich nochmal etwas von ihr kaufen werde. 

Samstag, 19. Dezember 2015

Steckbrief: Die Doppelgängerin von Linda Howard

Steckbrief: Die Doppelgängerin von Linda Howard

Titel: Die Doppelgängerin
Autor: Linda Howard
Reihe: Blair-Mallory-Serie (Band 1)
Originaltitel: To Die For (2004)
Genre: Lady-Thriller
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 414
Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 8,95€
ISBN: 3-442-36269-5
Protagonisten: Blair Elizabeth Mallory und Lieutenant Jefferson Wyatt Bloodsworth

Freitag, 18. Dezember 2015

Steckbrief: Das Spiel der Mackenzies von Linda Howard

Steckbrief: Das Spiel der Mackenzies von Linda Howard

Titel: Das Spiel der Mackenzies Autor: Linda Howard
Reihe: Mackenzie-Saga (Band 5) Originaltitel: A Game Of Chance (2000)
Genre: Roman (Krimi und Romantik) Verlag: Mira Taschenbücher (Cora Verlag)
Seitenanzahl: 251 Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 7,95€ (Der Traum und das Spiel der Mackenzies) ISBN: 978-3-89941-485-1
Protagonisten: (Pilot) Chance Mackenzie und Sunny Miller

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Das Spiel der Mackenzies von Linda Howard

Inhaltsangabe: Das Spiel der Mackenzies von Linda Howard

Der Roman „Das Spiel der Mackenzies“ von Linda Howard ist der fünfte Teil der Mackenzie-Saga, in dem Chance, bei einem Spezialauftrag, die verdächtige Sunny Miller kennenlernt, und sich auf den ersten Blick zu ihr hingezogen fühlt.
Sunny Miller ist die Tochter eines weltweit bekannten Terroristen. Sie wurde von ihrer Mutter gelehrt, wie man sich vor Crispin Hauer versteckt und hat ihr 29-jähriges Leben darauf verwandt sich vor ihrem Vater in acht zu nehmen, und reist deshalb durchs ganze Land, und hat den Namen ihrer Adoptiveltern angenommen. Ihre Schwester Margreta, von ihrem Vater in ihrer Kindheit missbraucht, versteckt vor ihm und hat zu ihrer Schwester nur einmal die Woche telefonischen Kontakt.
Chance und seine Organisation vermuten, dass Sunny mit ihrem Vater zusammenarbeitet, deshalb inszeniert Chance den Diebstahl von Sunnys Sendung – sie arbeitet als Kurierin – als ihr Retter stellt er sich als Charterpilot Chance McCall vor, der bereit ist sie rechtzeitig nach Seattle zu bringen, damit sie ihre Sendung noch rechtzeitig bei ihrem Kunden abgeben kann.
Leider muss Chance ihr Flugzeug in einem Canyon notlanden. „[Chance:] „Noch sind wir nicht abgestürzt, und ich werde alles tun, damit das nicht passiert. Die Landung könnte allerdings etwas rau werden.“ […] [Sunny:] „Wie rau darf eine Landung sein, bevor man sie als Absturz bezeichnet?“ [Chance:] „Solange wir auf eigenen Beinen aus dem Flugzeug steigen, gilt es noch als Landung.““ Sunny und er überleben die Tage in dem Canyon, sie organisieren sich etwas zu essen, bauen sich ein Lager auf und arbeiten an ihrer Beziehung, denn Sunny verheimlicht Chance zuerst ihre Vergangenheit, aber als sie sich selbst verletzt bei dem Versuch aus dem ca. 40 Meter hohen Canyon herauszuklettern, bricht sie zusammen und sie erzählt ihm alles. Am nächsten Tag werden sie auf mysteriöse gerettet, und Sunny setzt sie ihrem Vater vor, indem er die Öffentlichkeit auf sie und ihr gemeinsames Abenteuer aufmerksam macht.
Sunny und Chance planen ein gemeinsames Picknick, bei dem sie von Hauers Männern überrascht werden. Ein Agent aus den eigenen Reihen steht auf Hauers Gehaltsliste, sodass Chances Männer zu einem falschen Treffpunkt geschickt wurden, und Chance und Sunny somit die Rückendeckung fehlt. Während dieser Schießerei erfährt Sunny, dass Chance gar nicht McCall heißt, und somit nicht der ist, für den er sich ausgab.

Sunny, die inzwischen von Chance ein Kind erwartet, wird angeschossen, und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, dort fragt ihn der Arzt „„Ihre Frau [Nein, die beiden sind noch nicht verheiratet] hat nur kurz das Bewusstsein wiedererlangt […] Richtig klar war sie nicht, aber sie fragte nach dem Baby. Können Sie sagen, wie weit Ihre Frau ist?“ Chance taumelte zurück und musste sich an der Wand abstützen. „Sie ist schwanger?“, fragte er heiser. [Arzt:] „Ich verstehe.““

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang Goethe

Inhaltsangabe: Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang Goethe

In dem Schauspiel „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang Goethe geht es um die junge Priesterin Iphigenie, die auf der Insel Tauris fernab ihrer Heimat leben muss.
Im ersten Aufzug erzählt Iphigenie in einem Monolog wie es um sie steht und warum sie auf Tauris lebt und dass sie gerne wieder zurück nachhause gehen würde.
Arkas, der Vertraute des Königs, spricht mit Iphigenie darüber, dass Thoas, der König der Taurer um sie werben wird und dass er ihr rät seinen Antrag anzunehmen.
Kurz darauf taucht Thoas bei Iphigenie auf um um sie zu werben, doch sie will ihn nicht heiraten, weil sie dann nie wieder nachhause zurück könnte, sodass Thoas wütend wird und droht die Menschenopfer für Göttin Diana, die Iphigenie abgeschafft hatte, wieder einzuführen.
Im zweiten Aufzug treffen Orest, Iphigenies Bruder, und Pylades, dessen Vertrauter, auf Tauris ein und haben Angst, nachdem sie von den Taurern entdeckt wurden, dass sie von ihnen geopfert werden. Weder Orest und Pylades noch Iphigenie erkennen einander.
Orest offenbart im dritten Aufzug der Priesterin seine wahre Identität, nachdem er bekannt machte, dass er ein Muttermörder sei und von Elektra, Orests und Iphigenies Schwester, zu der Tat angestachelt worden war.
Im vierten Aufzug wollen Orest, Pylades und Iphigenie gemeinsam von Tauris fliehen. Doch Iphigenie ist sich nicht sicher, ob sie die Taurer allen voran König Thoas hintergehen kann. Allerdings ist ihr auch klar, dass sie, sollte der Fluchtplan schief gehen oder auffliegen, das Leben ihres Bruders Orest und das Leben von Pylades gefährdet.

Im fünften und letzten Aufzug trifft Iphigenie die Entscheidung ihre Fluchtpläne Thoas zu offenbaren, obwohl er anfänglich wütend ist, lässt er Iphigenie und ihre Gefährten, nachdem sie an Thoas Menschlichkeit appelliert hatte, gehen. 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Rezension: Das Spiel der Mackenzies von Linda Howard

Rezension: Das Spiel der Mackenzies von Linda Howard

Die Inhaltsangabe zu Linda Howards Roman „Das Spiel der Mackenzies“ findet ihr oben.
Auch der fünfte Teil der Mackenzie-Sage war einfach toll! Wieder bekommt man Einblicke in das Leben des Mackenzie-Clans, denn sowohl zu Anfang, als auch am Ende besucht Chance seine Familie. Wieder muss man über Nicks Streiche lachen, über die rührende Vergangenheit von Chance weinen, und auch die Wortgefechte zwischen Chance und Sunny strahlen eine solche Fröhlichkeit aus, dass man sich das Lachen oft nicht verkneifen kann. Bei den beiden hatte ich, obwohl Chance sich am Anfang des Kennenlernens als jemand anderes ausgibt, wirklich das Gefühl, dass es nicht nur um die körperliche Beziehung der beiden ging, denn sie lachen und scherzen miteinander, und balgen sich unter der Dusche oder bespritzen sich mit kaltem Wasser. Bei Sunny und Chance habe ich wirklich das Gefühl, dass die beiden auch miteinander befreundet sind.
Da dies der Abschluss der Reihe ist, merke ich hier auch noch an, welche Fragen, für mich am Ende leider unbeantwortet blieben.
Am Ende des Romans stellte Sunny fest, dass ihre Schwester sich, obwohl die Gefahr gebannt ist, immer noch nicht traut eine engere Beziehung zu Sunny einzugehen, und sich mal von Angesicht zu Angesicht mit ihr zu treffen, oder sicherzustellen, dass ihre angeschossene, jüngere Schwester wieder ganz gesund wird, denn eigentlich würde es sich als ältere Schwester doch gehören, dass man sich mit eigenen Augen davon überzeugen muss, dass die Schwester den Schuss überlebt.
Was mir am Ende der Reihe fehlt ist, der Name des Kindes von Maris und Alex, denn am Ende vom vierten Teil (Der Traum der Mackenzies) erfahren wir, dass Maris schwanger ist, und am Anfang vom fünften Teil (Das Spiel der Mackenzie) erfahren wir, dass das Baby im März kommen müsste, der Epilog spielt aber kurz nach der Geburt von Sunnys und Chances Baby. Maris hat ihr Baby bekommen, soviel erfährt man, allerdings bleibt offen, wie ihr Sohn heißt.

Obwohl am Ende noch ein, zwei Fragen offenbleiben, hat mir auch der fünfte und letzte Teil der Mackenzie-Saga gut gefallen. All die Jahre habe ich mich für die Reihe nicht interessiert, heute frage ich mich, warum eigentlich, denn sie ist einfach herzzerreißend traurig, unglaublich lustig, voller spritziger Dialoge, Freundschaft, Liebe sowohl zu den Eltern, wie auch Geschwistern, als auch zur Ehefrau, oder zum Ehemann, und natürlich zum selbst gemachten Familienzuwachs. Diesen Roman, wie auch den Rest der Reihe, möchte ich jedem Roman-Fan und Linda-Howard-Fan wärmstens ans Herz legen. 

Montag, 14. Dezember 2015

Steckbrief: Weg der Träume von Nicholas Sparks

Steckbrief: Weg der Träume von Nicholas Sparks

Titel: Weg der Träume Autor: Nicholas Sparks
Reihe: - Originaltitel: A Bend in the Road (2001)
Genre: Roman (Romantik und Krimi) Verlag: Weltbild
Seitenanzahl: 319 Erscheinungsjahr: 2002 (1. Auflage 2001)
Preis: ? ISBN: 3-8289-7028-1
Protagonisten: Sarah Andrews und Deputy Sheriff Miles Ryan (mit Jonah)

Sonntag, 13. Dezember 2015

Rezension: Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang Goethe

Rezension: Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang Goethe

Die Inhaltsangabe von Johann Wolfgang Goethes „Iphigenie auf Tauris“ findet ihr oben.
Der sehr statische Aufbau des Schauspiels und die tendenziell eher geschlossene Form haben mir nicht sonderlich zugesagt. Die unpersönlichen Charaktere, die kurze Dauer der Handlung und der Ort machen das Ganze sehr unlebendig.
Obwohl mir Dramen normalerweise eher zusagen, fand ich dieses einfach nur langweilig, was mit Sicherheit damit auch in Zusammenhang zu bringen ist, dass ich Goethe nicht sehr gerne lese. Aber auch die unwitzige Erzählweise hat sicherlich ihren Beitrag dazu geleistet.
Gut hat mir gefallen, dass die Story an die griechische Mythologie angelehnt war und auch der Muttermord hat mir gefallen und die Verfluchung der Familie.
Im Großen und Ganzen ist Goethes „Iphigenie auf Tauris“ nicht eines seiner bekanntesten Werke und leider auch nicht eines seiner Besten. Es gibt sicherlich Leser, die auf Goethe stehen und die auch mit diesem Schauspiel etwas anzufangen wissen, aber ich gehöre definitiv nicht dazu und kann Johann Wolfgang Goethes „Iphigenie auf Tauris“ leider nicht weiterempfehlen. 

Samstag, 12. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren

Inhaltsangabe: Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren

"Glückliche Menschen sind dadurch glücklich geworden, daß [sic!] sie sich selbst akzeptiert und gelernt haben, sich so zu lieben, wie sie sind." S. 87
"Ein Programm zur Heilung des Gefühlslebens sollte ein elementarer Bestandteil des Wachstums eines jeden Menschen sein." S. 123

Der Autor Sergio Bambaren erzählt in seinem „indirekt autobiographischen“ Werk „Die Rose von Jericho“ die Geschichte dreier Figuren. Er erzählt von Michael, Carl und Alejandra, die alle drei Probleme mit ihrer geistigen Gesundheit haben und lernen müssen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Carl und Alejandra sind Alkoholiker und der Autor verwendet die ersten Kapitel darauf, die Biographien seiner Figuren zu schildern und aufzuzeigen wie diese Krankheit, die zumindest bei Alejandra in ihren Genen schlummerte, bei ihnen ausbrechen konnte.
Carl und Alejandra mussten erst bei ihrem absoluten Tiefpunkt ankommen um um Hilfe bitten zu können. Sie werden zu den AA also den Anonymen Alkoholikern geschickt. Dort müssen sie verstehen lernen, dass sie krank sind, dass sie ihre eigene Spiritualität entdecken müssen um sich von ihrer geistigen Krankheit befreien zu müssen. Sie lernen, dass sie ihr Leben lang krank sein werden, dass sie aber, wenn sie einem Gott, wie sie ihn verstehen, vertrauen müssen um geheilt werden zu können. Carl und Alejandra lernen, dass sie einen Tag nach dem anderen bewältigen müssen um für den Rest ihres Lebens glücklich und gesund sein zu können. Mithilfe des Programms der zwölf Schritte finden sie zurück in ein „normales“ Leben.

Am Ende kommt eine neue Figur hinzu. Michael hat einen guten Job, eine gute, hübsche Ehefrau und drei wundervolle Kinder, doch er fühlt sich von diesem Leben mehr und mehr eingesperrt und beginnt abends nach der Arbeit in Bars zu gehen und dort mit fremden Frauen zu flirten. Irgendwann kann er der Versuchung nicht mehr widerstehen und er betrügt seine Frau mit einer Kollegin. Als er erkennt, dass er einen Fehler gemacht hat und dass er damit sein Leben zerstört haben könnte, versucht er sein Leben mithilfe der zwölf Schritte wieder in Ordnung zu bringen. Michael erkennt, dass er ein Problem hat, dass er seinen absoluten Tiefpunkt erreicht hat und dass er nur mithilfe der zwölf Schritte wieder ein gesundes Leben führen kann. Dazu gehört, dass er seiner Frau gestehen muss, was er getan hat. Er überlässt es ihr sich zu entscheiden, ob sie ihm jemals verzeihen kann und ob sie die Ehe mit Michael retten kann. 

Freitag, 11. Dezember 2015

Rezension: Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren

Rezension: Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren

Die Inhaltsangabe zum Roman „Die Rose von Jericho“ von Sergio Bambaren findet ihr oben. 
Mir gefiel es sehr gut, dass der Autor am Anfang erst einmal die Lebensläufe seiner Protagonisten vorstellte, sodass man versteht wie sie in ihre Sucht rutschen konnten. Außerdem gefiel mir die Darstellung der Figuren gut, denn man kann sich in sie hinein fühlen ohne nur Mitleid mit ihnen zu haben oder ihnen selbst die Schuld an ihrer Krankheit zu geben. Dies finde ich gerade bei solchen Büchern wichtig, weil sie auch einem nicht Alkoholkranken weiterhelfen kann. Vor allem bei Michael macht der Autor deutlich, dass das Programm der zwölf Schritte einem Menschen helfen kann, der nicht Alkoholiker ist.
Der Aufbau dieses Werkes war so durchsichtig, dass man von Anfang an sah in welche Richtung der Autor den Leser führen wollte, auch gab es keine allzu großen Überraschungen, was nicht schlimm war, da „Die Rose von Jericho“ ja nicht mit einem Spannungsbogen arbeitet, sondern über den lebensnahen Bezug und die hohe Plausibilität.
Die Figuren, die der Autor wählte, kommen aus zwei verschiedenen Schichten in der Gesellschaft. Sie sind sehr verschieden und auch bei dem ersten Treffen der AA, das beschrieben wird, macht der Autor deutlich, dass Alkoholismus eine Krankheit ist, die keine Rassenunterschiede macht, die keine Unterschiede zwischen arm und reich macht und der es vollkommen egal ist, ob du eine liebevolle Familie hast oder ob die Familie dem Menschen keinen Rückhalt bietet.
Indem Carl einen Rückfall hat, zeigt Sergio Bambaren, dass das Leben nicht perfekt ist und dass auch das Leben einer fiktiven Figur nicht perfekt sein muss.

Im Großen und Ganzen hat mir das Werk „Die Rose von Jericho – Die Geschichte eines Neuanfangs“ von Sergio Bambaren sehr gut gefallen und ich kann dieses wundervolle, traurige und berührende Werk nur weiterempfehlen. 

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Steckbrief: Küssen auf eigene Gefahr von Susan Andersen

Steckbrief: Küssen auf eigene Gefahr von Susan Andersen

Titel: Küssen auf eigene Gefahr
Autor: Susan Andersen
Reihe: -
Originaltitel: Baby, I'm Yours (1998)
Genre: Roman (Romantik und Krimi)
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 414
Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 8,50€
ISBN: 3-442-36141-9
Protagonisten: Catherine „Red“ MacPherson und Samuel „Sam“ McKade

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Steckbrief: Das Geheimnis von Orcas Island von Nora Roberts

Steckbrief: Das Geheimnis von Orcas Island von Nora Roberts

Titel: Das Geheimnis von Orcas Island Autor: Nora Roberts
Reihe: - Originaltitel: The Welcoming (1989)
Genre: Roman (Romantic-Thriller) Verlag: Mira Taschenbuch (Cora Verlag)
Seitenanzahl: 300 Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 6,00€ ISBN: 978-3-89941-851-4
Protagonisten: Charity Ford und FBI-Agent Ronald DeWinter

Dienstag, 8. Dezember 2015

Steckbrief: Todesspirale von Susan Andersen

Steckbrief: Todesspirale von Susan Andersen

Titel: Todesspirale Autor: Susan Andersen
Reihe: - Originaltitel: On Thin Ice (1995)
Genre: Roman (Krimi und Romantik) Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 382 Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 7,95€ ISBN: 978-3-442-36453-4
Protagonisten: Sasha Miller und Special Agent des DEA Mick Vinicor (alias Special Agent Arschloch)

Montag, 7. Dezember 2015

Rezension: Der Verrat von John Grisham

Rezension: Der Verrat von John Grisham

Die Inhaltsangabe zu John Grishams Roman „Der Verrat“ findet ihr oben.
Was mir zu Anfang schon recht gut gefiel, war der Witz mit dem die doch recht bedrohliche Situation der Geiselnahme beschrieben wurde. Ich weiß nicht, ob das an einer tollen Übersetzung lag oder ob der Autor schlichtweg talentiert ist.
Die Geschichte scheint stimmig zu sein und machte mir, obwohl sie etwa 430 Seiten lang war, recht großen Spaß. Ich hatte nie das Gefühl, dass ein Handlungsstrang überflüssig war oder man sich zwischendurch einfach mal 30 Seiten hätte sparen können, wie es mir öfter bei ähnlich umfangreichen Büchern passiert ist.
Als der Abgeordnete gegen Ende des Buches verletzt wurde, war ich mir nicht sicher worauf der Autor hinaus wollte. Aber auch dies klärt sich auf. Der Zwischenfall sorgt dafür, dass die Polizei „Säuberungsaktionen“ für notwendig befindet, bei denen einer der Obdachlosen auftaucht, die aus dem Lagerhaus vertrieben wurden.
Innerhalb der letzten 50 Seiten wird die Geschichte aufgelöst. Auf den letzten zwei Seiten werden zwei der Handlungsstränge noch zu Ende geführt, sodass für mich in dieser Hinsicht keine Fragen offen blieben, wobei es natürlich interessant wäre zu wissen, ob die obdachlose Drogensüchtige es schafft, ihre Sucht zu besiegen und ihren Sohn zurück zu bekommen.
Der Zufall, dass Michael Brock, unser Hauptcharakter also, eine der Familien kennen lernt, die auf der Liste stehen, die von der unrechtmäßigen Zwangsräumung betroffen waren, erscheint mir reichlich groß. Wie viele Obdachlose gibt es in Washington D.C.? Und Michael lernt ausgerechnet Lontae Burton und ihre Kinder in einer Obdachlosenunterkunft kennen? Auf diesem Zufall beruht der gesamte Roman. Aber irgendwie, obwohl ich nicht an Zufälle glaube, und mir zu viele Zufälle immer komisch und wenig plausibel vorkommen, fand ich diesen nicht sonderlich schlimm, da es der einzige Zufall war, der in John Grishams „Der Verrat“ eine Rolle spielt.
Aufgrund des Titels und der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken stellte ich mir eine etwas andere Geschichte vor und war überrascht von dem, was mich tatsächlich erwartete. Allerdings war es durchaus eine positive Überraschung, sodass ich meinen ersten John Grisham Roman „Der Verrat“ gerne weiterempfehle.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Steckbrief: Ich, der Roboter von Isaac Asimov

Steckbrief: Ich, der Roboter von Isaac Asimov

Titel: Ich, der Roboter
Autor: Isaac Asimov
Reihe:
Originaltitel: I, Robot (1950)
Genre: Science Fiction
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 303
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3-453-52842-0
Die einzelnen Geschichten: Einführung, Robbie, Runaround, Vernunft, Erst den Hasen fangen, Ein Lügner, Kleiner verlorener Robot, Flucht, Beweismaterial, Der vermeidliche Konflikt

Samstag, 5. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Ich, der Roboter von Isaac Asimov

Inhaltsangabe: Ich, der Roboter von Isaac Asimov

In Isaac Asimovs „Ich, der Roboter“ lernen wir in der Einführung Dr. Susan Calvin aus der U.S. Robot Company kennen. Die Robotpsychologin hat jahrelang gute Arbeit geleistet, geht jetzt aber in den Ruhestand und soll deshalb von einem jungen Reporter interviewt werden, dem sie in der Folge einige Geschichten aus ihrer Laufbahn erzählt. So haben wir grundsätzlich zwei verschiedene Erzählebenen. Die hauptsächliche Erzählebene, in der Dr. Susan Calvin dem Reporter ihre Lebensgeschichte bzw. Geschichten von ihrer Arbeit erzählt.
In der zweiten Ebene wechseln die Orte immer wieder und auch die Protagonisten ändern sich hin und wieder.
In der ersten Geschichte lernen wir den Robot Robbie kennen. Robbie wurde dazu konstruiert sich um Kinder zu kümmern und ihr Schützling ist Gloria, mit der er zusammen spielt und sich von ihr Geschichten erzählen lässt. Glorias Mutter hat Angst vor dem Robot und will ihre Tochter nicht von einer Maschine aufziehen lassen, weshalb sie ihn verschwinden lässt. Als Robbie verschwindet, ist Gloria totunglücklich und als sie mit ihrer Familie nach New York fährt, ahnt sie, dass sie dort den „entlaufenen“ Robbie suchen wollen. Letztendlich sorgt ihr Vater, der von dem Plan seiner Frau von Anfang an nicht überzeugt war, dafür, dass Gloria ihren Robbie wieder zurückbekommt.
Danach lernen wir die beiden Mitarbeiter Gregory Powell und Michael „Mike“ Donovan kennen. Die beiden werden immer zu den gefährlichsten Einsätzen gerufen um die Robots ihrer Firma zu testen und Fehler auszumerzen.
Nachdem Robots nicht mehr auf der Erde eingesetzt werden dürfen, sollen sie im Weltall eingesetzt werden. Dabei lernen wir die drei bzw. vier Robotergesetze kennen, die von Asimov etabliert worden sind:
Das nullte Gesetz: Ein Robter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird.
Das erste Gesetz: Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, das einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird, es sei denn, dies würde das nullte Gesetz der Robotik verletzen.
Das zweite Gesetz: Ein Roboter muss dem ihm von einem menschlichen Wesen gegebenen Befehl gehorchen, es sei denn, dies würde das nullte oder das erste Gesetz der Robotik verletzen.
Das dritte Gesetz: Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, es sei denn, dies würde das nullte, das erste oder das zweite Gesetz der Robotik verletzen.“ (Seite 7)
In den folgenden Geschichten geraten die Robotergesetze, die fest in den Maschinen verankert sind, in Konflikt miteinander, sodass es notwendig ist, dass sich mit diesen Gesetzen näher auseinandergesetzt wird und Donovan und Powell es schaffen müssen, dass die Gesetze nicht länger in Konflikt stehen und die Robots einwandfrei funktionieren.
Auch über Dr. Susan Calvin erfahren wir noch mehr und über ihre Arbeit als Robotpsychologin, so versucht sie in der vorletzten Geschichte beispielsweise, herauszufinden, ob ein Wahlkandidat ein Robot ist oder ein richtiger Mensch, was sie anhand ihrer Erfahrung und ihrer Wissenschaft herauszufinden wünscht.

Freitag, 4. Dezember 2015

Rezension: Ich, der Roboter von Isaac Asimov

Rezension: Ich, der Roboter von Isaac Asimov

Da ich noch nicht so viel aus dem Science Fiction Genre und noch gar nichts von Isaac Asimov gelesen hatte, habe ich mich zuerst einmal davon überraschen lassen. Aber umso mehr Geschichten ich las, desto interessanter fand ich es.
Robbies Geschichte war ganz in Ordnung, wobei mir die Geschichten von Powell und Donovan wirklich gut gefielen. Die Charaktere der Männer werden im Laufe der Geschichten immer besser ausdifferenziert und die Wortgefechte zwischen den beiden haben mir besonders gut gefallen. Fast hatte man das Gefühl ein altes Ehepaar vor sich zu haben. Die beiden haben zwei Rollen, in die sie immer mehr schlüpfen umso mehr man von ihnen liest.
Auch die Lösungen der Konflikte, in die Powell und Donovan geraten haben mir gut gefallen. Immer waren es die einzelnen Robotergesetze, die bei den Robotern in Konflikt gerieten. Bei Speedy, der auf dem Merkur Selen holen soll, geraten die Robotergesetze (s. Inhaltsangabe) zwei und drei in Konflikt, denn das Selen holen bringt Speedy in Gefahr, aber er muss ja dem Befehl von Donovan gehorchen das Selen zu holen, sodass sich die Level der beiden Gesetze an einem gewissen Punkt ins Gleichgewicht gerät. An dieser Stelle fängt Speedy an abzudrehen.
Auch Cutie hat mir gut gefallen, denn er hinterfragt seine Herkunft. Er kann einach nicht glauben, dass das, was ihm Powell über den dunklen Hintergrund mit den hellen Flecken darauf erzählt stimmt, denn, dass diese kleinen, hellen Punkte riesige Gasbälle sind, scheint ihm doch sehr unglaubwürdig zu sein. Auch, dass so minderwertige Wesen wie es die beiden Menschen sind ihn geschaffen haben sollen, scheint ihm unglaubwürdig, sodass er auf Descartes verweist. Er sagt: „'[...] Ich selbst existiere, weil ich denke...'“ (Seite 79).

Obwohl oder besser geschrieben gerade weil Isaac Asimov in seiner Science Fiction Erzählungssammlung „Ich, der Roboter“ von seinem Leser größere Belesenheit erwartet, wie ich es soeben oben beschrieb, hat mir dieses Werk sehr gut gefallen. Die kleinen, recht kurzen Geschichten sind wunderbar geeignet um sich immer mal wieder für kurze Zeit in eine mitunter gar nicht so weit entfernte Zukunft zu denken, denn inzwischen spielt ein Teil von Isaac Asimovs Geschichte in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Vor allem ist es interessant mal zu gucken, ob und inwieweit sich seine Gedanken bewahrheitet haben, obwohl er so genau die Funktionsweise nicht beschreibt mit der seine Maschinen und Robots funktionieren, sodass eine eingehendere Betrachtung nicht möglich scheint. Dennoch hat mir dieses Buch „Ich, der Roboter“ von Isaac Asimov sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem guten Gewissens weiterempfehlen. 





Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Inhaltsangabe: Michelle in Gefahr von Linda Howard

Inhaltsangabe: Michelle in Gefahr von Linda Howard

Im Kurzroman „Michelle in Gefahr“ von Linda Howard geht es um die Rancherin Michelle Cabot, die die heruntergewirtschaftete Ranch ihres Vaters übernimmt und den erfolgreichen, gut aussehenden Rancher John Rafferty.
Michelle entdeckt beim Durchsehen der Sachen ihres kürzlich verstorbenen Vaters, dass sie hohe Schulden bei John Rafferty hat. John bietet Michelle an, dass sie die Schulden mit ihrem Körper als seine Geliebte zurückzahlen könnte, was diese allerdings kategorisch ausschließt, obwohl sie sich zu dem attraktiven Mann hingezogen fühlt.
Michelle macht all die harte Arbeit, die auf einer Ranch anfällt alleine. Als John das mitbekommt, beschließt er, sie dort wegzuholen, denn er fühlt sich auch schon seit Jahren zu der hübschen Blonden hingezogen.

Als Michelle auf ihrer Ranch einen Anruf von ihrem Exmann erhält, bekommt sie es mit der Angst zu tun, denn er erzählt ihr, dass seine Eltern bei einem Unfall gestorben seien. Michelles Exmann schlug sie und Michelle kam aus der Ehe raus, rang ihren Exschwiegereltern aber das Versprechen ab, sich um den gewalttätigen Sohn zu kümmern und ihn von ihr fernzuhalten. Jetzt hat sie Angst, dass ihn nichts aufhält und tatsächlich scheint es irgendwer auf sie abgesehen zu haben. Als sie einige Zeit später, nachdem sie schon einige Tage bei John lebt, von einem Auto von der Straße abgedrängt wird, glaubt ihr niemand. Weder John, noch der Sheriff finden die Geschichte, die Michelle erzählt, plausibel. Auch Michelle kommt nicht darauf, dass ihr Exmann dahinter stecken könnte. Als auf John geschossen wird, glauben beide nicht mehr an Zufälle und Michelle versucht im Alleingang ihren Exmann in eine Falle zu locken. 

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Rezension: Michelle in Gefahr von Linda Howard

Rezension: Michelle in Gefahr von Linda Howard

Die Inhaltsangabe zu Linda Howards Kurzroman „Michelle in Gefahr“ findet ihr oben.
Mir gefiel recht gut, dass sich Michelle so gegen Johns Charme währt und versucht ihm zu widerstehen. Weniger gut gefiel mir, dass sie ihm dann doch recht schnell nachgab.
Michelles Charakter ist durchaus ehrenhaft und ich finde es toll, dass John seine Meinung über die junge Frau revidiert, aber Michelle hat auch ihre seltsamen Seiten, sodass sie mir nicht nur sympathisch war. Schade fand ich auch, dass sie John gegenüber was ihren Exmann angeht nicht von Anfang ehrlich war, sodass er ihr nicht glauben konnte, dass sie von einem anderen Auto von der Straße abgedrängt wurde.
John wird als Weiberheld dargestellt, der er, was Michelle angeht, auf einmal nicht mehr ist. Woher sein Sinneswandel genau kommt und was in ihm vorgeht, erfahren wir (als Leser) leider nicht, sodass es schwierig ist, sich diesen Charakter vorzustellen und es geht einiges an Realität und Plausibilität verloren.
Diese recht oberflächlichen Charakterbeschreibungen gehen vermutlich mit der Länge des Romans einher, denn selbst für einen Kurzroman ist dieser Roman mit 107 Seiten doch recht kurz geraten.
Dies merkt man auch an der Story. Obwohl mir die Geschichte wirklich gut gefiel und man daraus, zumindest meiner Meinung nach, auch einen „richtigen“ Roman von 330 Seiten hätte machen können, war die Idee dahinter gut. Durch die Kürze müssen viele Dinge in unheimlich kurzer Zeit geschehen, sodass kaum Zeit bleibt die Spannung wirklich aufzubauen. Diesen Kurzroman hätte man nicht nur gut zu einem Roman ausweiten können, es hätte ihm ganz im Gegenteil einiges gegeben, hätte er 220 Seiten mehr haben dürfen.

„Michelle in Gefahr“ von Linda Howard ist für einen warmen Sommernachmittag oder für einen verregneten Winterabend zwar durchaus geeignet, aber eine rechte Kaufempfehlung kann ich dafür leider nicht aussprechen. 

Dienstag, 1. Dezember 2015

Steckbrief: Glückskekse von Anne Hertz

Steckbrief: Glückskekse von Anne Hertz

Titel: Glückskekse
Autor: Anne Hertz
Reihe: -
Originaltitel: s.o.
Genre: Roman
Verlag: Knaur Taschenbuch
Seitenanzahl: 329
Erscheinungsjahr: 2006
Preis: 3.95€
ISBN: 978-3-426-51339-2
Protagonisten: Jana Kruse (und Steffie und Miriam) und Roland Siems

Montag, 30. November 2015

Adventskalender

Hallo,

an den nächsten 24 Tagen werdet ihr jeden Tag einen neuen Post auf meinem Blog finden. Ich hoffe, ihr freut euch über die vielen kleinen Posts und findet die Idee genauso toll wie ich. =D Für mich ist die Weihnachts- und die Adventszeit vor allem mit gemütlichen Abenden, bunten Lichtern und glitzerndem Weihnachtsschmuck verbunden und jetzt ist ja auch die Zeit im Jahr, zu der man auf das vergangene Jahr zurückblickt und über uns und unsere Nächsten nachdenkt und sich glücklich schätzt diese Menschen um uns zu haben.
Ich wünsche euch allen eine tolle und besinnliche Weihnachtszeit und hoffe, dass ihr täglich dazu kommt in meinen Adventskalender zu schauen. ;)

Liebe Grüße
Xanessa

Samstag, 28. November 2015

Steckbrief: Ein echter Mann für Misty von Lori Foster

Steckbrief: Ein echter Mann für Misty von Lori Foster

Titel: Ein echter Mann für Misty Autor: Lori Foster
Reihe: Buckhorn-Brüder Originaltitel: Morgan (2000)
Genre: Roman Verlag: CORA Verlag
Seitenanzahl: 125 Erscheinungsjahr: deutsche Erstausgabe 2001; gedruckt 2009
Preis: 5,95€ (für „Ein Traummann kommt selten allein“, „Ein echter Mann für Misty“ und „Ein Kuss für jedes 'Ja'“) ISBN: ?
Protagonisten: Misty Malone und Sheriff Morgan Hudson

Mittwoch, 25. November 2015

Inhaltsangabe: Ein echter Mann für Misty von Lori Foster

Inhaltsangabe: Ein echter Mann für Misty von Lori Foster

In dem Roman „Ein echter Mann für Misty“ von Lori Foster geht es um die schwangere Misty, Schwester von Honey, die nach Buckhorn kommt um mit ihrer Schwester deren Hochzeit zu feiern, und um Morgan, Bruder des Bräutigams Sawyer. Honey und Sawyer lernten sich im ersten Teil der Buckhorn-Brüder-Reihe von Lori Foster „Ein Traummann kommt selten allein“ kennen.
Als Misty bei den Brüdern auf die Veranda tritt, ist sie von dem gutaussehenden Morgan verzaubert und auch er macht aus seinem Interesse für sie keinen Hehl. Leider gehört sie nach Honeys und Sawyers Hochzeit zur Familie und ist damit tabu für Morgan, der sowieso auf der Suche nach einer Frau für 's Leben war. Morgan geht Misty aus dem Weg um zu verhindern, dass er doch noch schwach wird, doch am Abend der Hochzeit kann er ihr nicht länger widerstehen und die beiden küssen sich. Morgan weiß, dass es ein Fehler war und bittet Misty so schnell wie möglich zu verschwinden.
Am nächsten Morgen hört Morgan Geräusche von draußen und schleicht sich hinaus um nachzusehen, ob es Misty ist. Als sich herausstellt, dass Misty schwanger ist, kann er sie nicht mehr einfach vor die Tür setzen, denn eins ist klar: Eine alleinerziehende Mutter hat es auch heutzutage nicht leicht ohne Familie, die ihr den Rücken freihält. Und so beschließt er, sie mit einem Trick zum Bleiben zu bringen.
Morgan bietet Misty einen Arbeitsplatz an und sie beschließt, nachdem sie ohnehin keinen Job hat, das Angebot anzunehmen. Misty verlor ihren Job nachdem ihr Chef behauptete, sie habe ihn bestohlen. Sie ging vor Gericht, konnte ihre Unschuld aber nicht beweisen und wurde so verurteilt. Morgan glaubt ihr und setzt alles daran die Unschuld der Frau zu beweisen, die er liebt.

Und wer das Ende schon wissen möchte:

Die beiden kommen sich immer näher und Morgan bittet sie, ihn zu heiraten. Nachdem Misty ihn gefragt hat, warum er sie heiraten will, nennt er ihr einige gute Gründe, warum es eine gute Idee wäre ihn zu heiraten, aber er erwähnt mit keinem Wort, dass er sie liebt. Tagelang zeigt Morgan ihr die kalte Schulter und Misty, nachdem sie einen Termin mit ihrem Anwalt vereinbart hatte, fährt um den Termin wahrzunehmen. Sawyer stürmt in Morgans Zimmer und sagt ihm, dass Misty fort sei. Morgan, bestürzt von der Tatsache, dass sie gefahren ist ohne sich von ihm zu verabschieden, fährt ihr hinterher. Auf offener Straße sprechen sich die beiden aus und schmieden Hochzeitspläne. 

Sonntag, 22. November 2015

Rezension: Ein echter Mann für Misty von Lori Foster

Rezension: Ein echter Mann für Misty von Lori Foster

Die Inhaltsangabe zum Roman „Ein echter Mann für Misty“ von Lori Foster findet ihr oben. 
Da ich bereits den ersten Teil der Buckhorn-Brüder-Reihe kannte, waren mir die Charaktere schon zum größten Teil bekannt. Misty kennt man aus dem ersten Teil nur aus Erzählungen, aber so wie sie eingeführt wurde, war mir der Charakter sehr sympathisch.
Auch die anderen Familienmitglieder also Sawyer, Honey, Jordan und Gabe und Sawyers Sohn Casey sind alle sehr herzlich, auch wenn man leider bei der geringen Seitenanzahl kaum eine Chance hat sie wirklich „kennen zu lernen“.
Auf Grund der geringen Seitenanzahl kommt die Geschichte leider auch recht kurz, sodass – wie es bei solchen Kurzromanen üblich ist – kaum Tiefe entsteht.
Wenn man den ersten Teil der Reihe gelesen hat, dann knüpft der zweite Teil eigentlich nur daran an, sodass es wie eine Art „normaler“ Liebesroman ist, in dem eben zwei Paare am (jeweiligen Ende des Romans) heiraten dürfen.

Normalerweise wäre mir der Roman zu kurz was Geschichte und Charaktere betrifft, aber da es eine Reihe ist und man die Charaktere (hoffentlich) bereits kennt, ist die Länge durchaus okay. „Ein echter Mann für Misty“ ist nicht unbedingt Lori Fosters bestes Werk, aber es ist durchaus lesenswert, gerade auch weil Misty von einem anderen Mann ein Kind erwartet und man dadurch nicht das Gefühl hat, dass das Leben der Romanfiguren perfekt ist, auch wenn Morgan vorbehaltlos bereit ist, das Kind als sein eigenes anzunehmen. 

Donnerstag, 19. November 2015

Steckbrief: Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult

Steckbrief: Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult

Titel: Beim Leben meiner Schwester Autor: Jodi Picoult
Reihe: - Originaltitel: My Sister's Keeper (2004)
Genre: Roman Verlag: Piper Verlag
Seitenanzahl: 476 Erscheinungsjahr: 2006
Preis: 8,95€ ISBN: 978-3-492-24796-2
Protagonisten: Anna, Kate, Jesse, Brian und Sara Fitzgerald, Julia Romano und Campbell Alexander

Montag, 16. November 2015

Steckbrief: Ich diss dich von Arno Strobel

Steckbrief: Ich diss dich von Arno Strobel

Titel: Ich diss dich
Autor: Arno Strobel
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Jugendkurzgeschichte
Verlag: Loewe Verlag
Seitenanzahl: ca. 40
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 0€
ISBN: 978-3-7320-0369-3
Protagonisten: Lisa Holbach, Philipp Hausmann, Gerhard Ludes und Vanessa Kranz

Freitag, 13. November 2015

Inhaltsangabe: Im Café der verlorenen Jugend von Patrick Modiano

Inhaltsangabe: Im Café der verlorenen Jugend von Patrick Modiano

In dem Roman „Im Café der verlorenen Jugend“ von Patrick Modiano geht es um eine junge Frau namens Louki. Ihr Leben wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. So beschreibt im ersten Abschnitt ein Mann, der sie nur aus dem Café kennt, was er von der recht verschlossenen Frau erfährt. Er analysiert nicht nur Louki, sondern auch ihre Bekannten im Condé und hat das Gefühl, dass sich die junge Frau vor irgendetwas auf der Flucht befindet.
Als nächstes beschreibt Pierre Caisley wie er Jacqueline Choureau geborene Delanque alias Louki für ihren Mann Jean-Pierre Choureau sucht. Pierre Caisley ist Detektiv und hat den Auftrag angenommen nach der jungen Frau zu suchen. Als er sie endlich gefunden hat, beschließt er, ihrem Mann nichts davon zu erzählen, damit Louki die Möglichkeit hat, ihren Freiraum so zu nutzen, wie sie es für richtig hält.
Die dritte Person, die in diesem Roman aus der Ich-Perspektive erzählt, ist Louki selbst. Sie beschreibt wie sie ihre Jugend erlebt hat und wie sie sich in die Richtung entwickelt hat. Damals, als sie gerade 15 Jahre war, begann sie nachts, wenn ihre Mutter auf Arbeit war, durch die Straßen ihres Viertels zu streifen. Zu Anfang traut sie sich nur bis zur nächsten Straßenecke doch mit der Zeit läuft sie immer weiter bis sie irgendwann gar nicht mehr nach hause zurückkehrt. Als Louki ihren Mann kennenlernt, leben die beiden einige Zeit zusammen, doch auch dorthin kann oder will sie irgendwann nicht mehr zurückkehren.
Die letzten beiden Kapitel werden von einem Bekannten erzählt, der mit Louki einige Zeit zusammen wohnte. Nachdem sie aus ihrer flüchtet, lernt sie neue Menschen im Condé kennen und lebt sogar mit jenem Bekannten aus diesem Café zusammen. Roland und Louki scheinen sich sehr nahe zu stehen und gehen sowohl ins Condé, als auch zu Treffen bei Guy de Veres oft gemeinsam.


Und wer das Ende schon wissen möchte: Am Ende des Romans erfährt Roland von den Bekannten aus dem Condé, dass sich Louki aus dem Fenster gestürzt hat. Ihre letzten Worte waren „Es ist soweit. Lass dich fallen.“. Im Krankenhaus trifft er auf den Detektiv, der auch von Loukis Tod erfuhr. Von ihm erfährt er auch die Einzelheiten über Loukis Selbstmord. 

Dienstag, 10. November 2015

Rezension: Im Café der verlorenen Jugend von Patrick Modiano

Rezension: Im Café der verlorenen Jugend von Patrick Modiano

Am Anfang wird man einfach ins kalte Wasser gestoßen und weiß nicht mal genau, worum es in dem Roman eigentlich geht. Die Stücke dieses Puzzles werden erst nach und nach zusammengesetzt und so erfährt man erst wer Louki wirklich ist, wenn sie dann im dritten Kapitel selbst zu Wort kommt. Zuvor werden zwar immer wieder Teile aneinander gefügt, aber ein wirklich klares Bild will oder wollte sich zumindest bei mir nicht einstellen. Aber gerade das macht einen Teil des Charmes aus. Leider war mir weite Teile des Romans nicht wirklich klar, wohin die Reise gehen sollte, die der Autor gezeichnet hat.
Da ich leider mit dem Paris der 1960er Jahre auch nicht sonderlich viel anfangen konnte, haben mir weder die genannten Namen, noch die genannte Orte wirklich etwas gesagt, sodass es für mich bis zuletzt eine Reise ins Ungewisse blieb.
Auf den insgesamt ca. 160 Seiten der Taschenbuchausgabe passiert auch nicht wirklich viel. Und auch Loukis Motive, warum sie immer wieder vor den Menschen flüchtet, die ihr nahe – vielleicht zu nahe stehen, bleibt bis zuletzt ungeklärt. Nachdem sie bereits vor ihrer Mutter „geflüchtet“ ist und vor ihrem Mann, die ihr beide nicht wirklich etwas angetan zu haben scheinen, außer, dass sie ihr Bedürfnis nach Nähe nicht erfüllen konnten, flüchtet sie auch vor Roland, indem sie sich in den Tod stürzt.
Irgendwie beschlich mich bei Louki das Gefühl, dass sie eine Art Schatten war, die in zwei Welten lebte. Einmal in jener, in der sie den Kontakt zu Menschen brauchte, die ihr sowohl körperlich als auch emotional nahestehen, auf der anderen Seite lebte sie in jener Welt, in der ihr niemand zu nahestehen durfte und sobald sie wieder an diesem Punkt angelangt war, hatte sie das dringende Bedürfnis auszubrechen und davonzulaufen. Diese ungeklärte Ambivalenz macht es schwer sie zu verstehen und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht.

Alles in allem ein schöner Roman, den man aber vermutlich mehrfach lesen sollte um ihn voll und ganz verstehen zu können – so das denn überhaupt möglich und gewollt ist. Vielleicht macht gerade diese Kohärenzstörung den Zauber des „Café[s] der verlorenen Jugend“ von Patrick Modiano aus. 

Samstag, 7. November 2015

Steckbrief: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte von Elisabetta UomoDiBirra

Steckbrief: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte von Elisabetta UomoDiBirra

Titel: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte Autor: Elisabetta UomoDiBirra
Reihe: - Originaltitel: -
Genre: Theaterstücke und Gedichte Verlag: BookRix
Seitenanzahl: ca. 22 Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 0€ EAN: 9783739612188
Zum Inhalt: zwei kurze Theaterstücke, mehrere Gedichte und Prosatexte

Mittwoch, 4. November 2015

Inhaltsangabe: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte von Elisabetta UomoDiBirra

Inhaltsangabe: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte von Elisabetta UomoDiBirra

Das ebook „Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte“ von Elisabetta UomoDiBirra hat den Untertitel „Von Fortuna bis Todesstrafe – Von Hure bis Heilige“, womit der Inhalt recht gut zusammengefasst ist.
Die Gedichte und Prosatexte und auch die beiden kurzen Theaterstücke drehen sich alle mehr oder weniger um das Thema käufliche Liebe oder Sex zwischen Fremden ohne Gefühle zwischen beiden Parteien.
Außerdem geht es teilweise um Glauben und Religion. Im ersten Theaterstück spielt Christus eine tragende Rolle, der die Huren, die versuchen zu erklären warum sie ihren Job ausüben, verurteilt und ihnen den Weg in das Himmelreich versagt.
In den Gedichten und Prosatexten, wie der „Klappentext“ die nachfolgenden Text beschreibt, finden wir verschiedene lyrische Ichs und Erzähler, die alle von ihren Erfahrungen berichten. Teilweise von ihren sexuellen Erfahrungen, teilweise von ihren Erfahrungen mit Drogen und von ihrer eigenen Selbstzerstörung.

So haben wir im zweiten Theaterstück eine weibliche Figur namens Luisa, die sich selbst zerstört. Sie trinkt, nimmt Drogen und betrügt ihren Freund. Zwischendurch behauptet sie immer wieder geläutert zu sein und ihr strenggläubiger Freund nimmt sie wieder zurück, wobei sie sich wieder in ihre Probleme verstrickt und alles wieder von vorne beginnt. 

Sonntag, 1. November 2015

Rezension: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte von Elisabetta UomoDiBirra

Rezension: Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte von Elisabetta UomoDiBirra

Die Inhaltsangabe zum ebook „Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte“ von Elisabetta UomoDiBirra findet ihr oben.
Ich habe mir dieses ebook heruntergeladen, weil ich dachte, dass die Themen Prostitution und Sexualität hier literarisch verarbeitet werden. Doch was ich vorfand war ein große Katastrophe. Anders lässt es sich gar nicht ausdrücken.
Mal von den ganzen Rechtschreibfehlern abgesehen, die dem ganzen nur die Krone aufsetzen, verfallen die Figuren immer wieder in Fäkalsprache. Mal davon abgesehen, dass das teilweise verständlich ist, weil es authentischer rüberkommt und dem Thema die bessere Konnotation gibt und somit ein „schmutziges“ Thema mit „schmutzigen“ Ausdrücken beschrieben wird. Oftmals schien es mir aber total übertrieben, irgendwann kamen mir diese Ausdrücke, die man heutzutage viel zu häufig hört und ganz automatisch selbst verwendet, nur noch zu den Ohren raus – um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.
Die Formatierung war eine einzige Katastrophe. Die beiden Theaterstücke waren noch halbwegs in Ordnung von der Formatierung her, aber die Gedichte und Prosatexte gingen einer in den anderen über. Man merkte nur irgendwann am Stil, dass gerade ein neuer Text begonnen haben muss, denn die verschiedenen Texte scheinen von verschiedenen Autoren geschrieben zu sein, auch das ist nirgendwo angegeben und nur eine Vermutung meinerseits, da die Stile sehr verschieden waren.
Was genau ich über den Autor – oder die Autoren – denke, will ich hier nicht schreiben, denn das wäre nicht allzu freundlich.

Im Großen und Ganzen war dieses ebook „Verschiedene kurze Theaterstücke und Gedichte“ von Elisabetta UomoDiBirra eine einzige Zeitverschwendung. Ich bin heilfroh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe. So ein Mist wurde mir selten vorgesetzt und ich kann es sowas von überhaupt nicht weiterempfehlen. 

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Inhaltsangabe: Ich diss dich von Arno Strobel

Inhaltsangabe: Ich diss dich von Arno Strobel

In dem Jugendkurzroman „Ich diss dich“ von Arno Strobel geht es um Lisa Holbach und Vanessa Kranz, außerdem um Philipp Hausmann und Gerhard Ludes.
Lisa muss sich von ihrer besten Freundin Vanessa verabschieden. Vanessa hat sich umgebracht nachdem Nacktfotos von ihr im Internet aufgetaucht sind. Lisa ahnt wer diese Nacktfotos gemacht hat, beweisen kann sie ihm allerdings nichts. Philipp aus ihrer Parallelklasse, sprach Vanessa vor einigen Tagen an. Die beiden verabredeten sich für den Abend bei Philipp zuhause, da seine Eltern nicht da waren. Weil es Vanessa noch zu früh war um mit Philipp zu schlafen, überredete er sie zu Nacktfotos. Vollkommen in Tränen aufgelöst findet Lisa ihre Freundin, Vanessa kann oder will aber nicht über den Grund für ihre Trauer reden. Plötzlich tauchen die Nacktfotos von Vanessa in facebook auf – von einem anonymen Account aus gepostet. Mit dieser Schmach kann Vanessa nicht leben und so nimmt sie sich das Leben. Lisa wird ahnungslos zurückgelassen. Sie weiß, dass ihre Freundin in Philipp verknallt war und ahnt, dass sie nur ihm erlaubt hätte, solche Fotos zu machen. Die Fotos auf denen ihre Freundin absolut nichts an hat, die Fotos auf denen man Vanessa ansieht, dass sie sehr unglücklich darüber ist, dass es solche Fotos überhaupt gibt.
Lisa stellt Philipp auf dem Pausenhof zur Rede. Leider kriegen viele um sie herum mit, dass Philipp es wohl war, der die Fotos von Vanessa gemacht hat, sodass sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer über facebook verbreitet. Es werden Aufrufe gestartet Philipp zu verprügeln.

Am Abend erhält Lisa einen Anruf von Philipp. Er erzählt Lisa, dass er die Fotos zwar gemacht hat, aber nicht hochgeladen hat und er äußert den Verdacht, dass ein Lehrer der Schule die Fotos hochgeladen hat, denn dieser Lehrer, Gerhard Ludes, hatte die Gelegenheit dazu. Obwohl Lisa, nach einem Besuch bei Herrn Ludes zuhause und seiner Reaktion, sicher ist, dass er Vanessa mit den Nacktfotos erpresste, kann sie es auch vor der Polizei nicht beweisen. 

Montag, 26. Oktober 2015

Rezension: Ich diss dich von Arno Strobel

Rezension: Ich diss dich von Arno Strobel

Die Inhaltsangabe von Arno Strobels Jugendkurzroman „Ich diss dich“ findet ihr oben.
Der Jugendkurzroman hat mir recht gut gefallen, weil ich das Thema sehr aktuell finde und es für absolut plausibel halte. Ich fand die Charaktere auch, obwohl es eine recht kurze Geschichte war, sehr gelungen. Natürlich erfährt man nicht immer, was in jedem der Charaktere vorgeht, aber vor allem Lisa, die uns ja mehr oder weniger komplett durch die Geschichte führt, fand ich sehr gelungen und ich konnte mich recht gut in sie hineinversetzen. Einmal fand ich ihr Verhalten ein bisschen seltsam und – obwohl ich ihr Verhalten irgendwie verstehen konnte – fand ich es recht schwierig, denn sie verhält sich fahrlässig. Natürlich ist Lisa erst 16 Jahre alt, sodass ihr bisweilen etwas fahrlässiges Verhalten nachvollziehbar ist.
Die Rechtschreibfehler waren zwar offensichtlich, sodass Recht klar ist, dass dieses ebook wohl niemand Korrektur gelesen hat, aber das fand ich bei diesem Jugendkurzroman nicht sonderlich schlimm.
Was ich ein bisschen schwierig fand, war, dass die Geschichte sehr abrupt endet. Vorsicht Spoiler: Sowohl Philipp als auch Lisa wechseln die Schulen, Lisa zieht mit ihrer Mutter sogar in eine andere Stadt. Als Lisa ihren Unterlagen abholt, steht der Verantwortliche auf dem Flur und lächelt ihr zu, sodass für den Leser unumstößlich klar wird, dass er – egal wie schwierig es auch zu glauben sein mag – der Täter sein muss. Ich kann solch offene Enden eigentlich überhaupt nicht leiden. Natürlich ist es auch mal ganz schön, wenn mal nicht „die Guten“ gewinnen, aber es ist für mich – die ja normalerweise Liebesromane liest, in denen sich die beiden Protagonisten kriegen und alles gut wird – gewöhnungsbedürftig, dass „der Böse“ gewinnt.

Mir hat der Jugendkurzroman „Ich diss dich“ von Arno Strobel sehr gut gefallen, sodass ich sehr gerne meine Empfehlung dafür ausspreche. 

Freitag, 23. Oktober 2015

Steckbrief: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Steckbrief: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Titel: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte
Autor: Robin Theis
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Kurzgeschichte
Verlag: BookRix
Seitenanzahl: ca. 23
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 0€
ISBN: 978-3-7368-9920-9
Protagonisten: Walter, sein Herrchen, dessen Chef und drei Kollegen, Giselle und Blondie

Dienstag, 20. Oktober 2015

Steckbrief: In meinem Himmel von Alice Sebold

Steckbrief: In meinem Himmel von Alice Sebold

Titel: In meinem Himmel Autor: Alice Sebold
Reihe: - Originaltitel: The Lovely Bones (2002)
Genre: Roman Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 381 Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 8,95€ ISBN: 978-3-442-45836-3
Protagonisten: Susie Salmon, Lindsey, Buckley, Abigail und Jack Salmon und Mr. Harvey

Samstag, 17. Oktober 2015

Inhaltsangabe: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Inhaltsangabe: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

In „Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte“ von Robin Theis geht es um einen giftigen Frosch namens Walter. Walter erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, wie er das Leben im Zoo empfand, wie er das Leben jetzt mit seinem Herrchen empfindet und was er von den Menschen hält, mit denen sein Herrchen verkehrt.
Sein Herrchen ist rein äußerlich gut geformt, recht männlich, aber er ist recht nah am Wasser gebaut, sodass er deshalb immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander gerät. Blondie ist die Freundin, die zu Anfang der Kurzgeschichte bei Walters Herrchen ein und aus geht. Sie hat einen furchtbaren Streit mit ihm, Walter kann sein mitleiderregendes Herrchen nicht mehr länger mit ansehen und springt Blondie auf die Schulter. Sie verschwindet durch die Tür und realisiert gar nicht, dass diese eine Berührung für sie tödlich enden könnte.
Als Walters Herrchen bei einer Präsentation, zu der Walter ihn begleitete, von seinen Kollegen ausgelacht wird, beschließt Walter auch diesen einmal zu zeigen, was er kann. Er springt von Kollegen zu Kollegen und während sein Herrchen aus dem Raum rennt und gar nicht mitbekommt, was da gerade passiert ist, verfolgt Walter die Auswirkungen seiner kleinen Exkursion.
Als Giselle, Herrchens Ex-Freundin wieder zu ihm zurückkommt und will, dass Walter endlich rausgeschmissen wird, weil sie Angst vor ihm hat, platzt Herrchen der Kragen und er brüllt sie an. Im Streit läuft Giselle davon, Walter, der sich von Giselle verabschieden wollte, indem er sie anhüpft, hat nicht mit der zuschlagenden Tür gerechnet. Er klatscht dagegen und wird von seinem Herrchen aufgefangen oder vom Boden aufgelesen. Gerade als Walter wieder zu sich kommt, stirbt sein Herrchen mit ihm in der Hand. Walter, den der Tod seines Herrchens sehr, sehr traurig macht, geht natürlich zu seiner Beerdigung. Als er Giselle dort sieht, versucht er ihr wieder näher zu kommen.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Rezension: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Rezension: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Die Inhaltsangabe zu Robin Theis' „Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte“ findet ihr oben.
Mir gefiel die Idee sehr gut, dass ein Frosch sein Leben aus seiner Perspektive erzählt, außerdem seine niedlichen Formulierungen und natürlich auch sein Unverständnis bezüglich des Verhaltens der Menschen. Alles in allem wirklich putzig geschrieben.
Auf der anderen Seite fand ich es ein wenig unrealistisch, dass ein giftiger Frosch nicht nur frei in der Wohnung, sondern auch frei in der Welt umher streunen durfte. Walter ist immerhin so giftig, dass eine einzige Berührung von ihm ausreicht einen erwachsenen Menschen binnen Sekunden zu töten. Diese Freiheit Walters ist natürlich damit verbunden, dass er nur als freier Frosch so viele „Morde“ begehen konnte. Die zwar moralisch falsch sind, aber da er die Menschen ja nur umbringt, weil sie sein Herrchen diskreditiert haben, auch irgendwie süß.
Man merkt leider, was wohl damit zusammenhängt, dass das ebook kostenlos war, dass diese Kurzgeschichte nicht Korrektur gelesen wurde, denn man fand mehr als nur einen Rechtschreibfehler. Aber das war meinem Lesevergnügen dieses Mal nicht wirklich abträglich.

Im Großen und Ganzen war diese Kurzgeschichte „Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte“ von Robin Theis wirklich süß. Und für „den Preis“ sind auch die Rechtschreibfehler verschmerzbar, sodass ich diese Kurzgeschichte gerne weiterempfehle. 

Sonntag, 11. Oktober 2015

Inhaltsangabe: Menon von Plato

Inhaltsangabe: Menon von Plato

In Platos Dialog „Menon“ führen der platonische Sokrates und Menon ein Gespräch darüber, was die Tugend ist.
Menon will am Anfang von Sokrates wissen, wie man Menschen dazu bringt sich tugendhaft zu verhalten. Er fragt, ob man sie lehren könne, sich tugendhaft zu verhalten, oder ob sie geübt werden könne, oder ob man sie einfach von Geburt an habe.
Sokrates meint, dass man sich erst einmal darüber klar werden müsse, was die Tugend sei, um bestimmen zu können, wie sie angeeignet werden kann.
Menon und Sokrates diskutieren über verschiedene Tugenddefinitionen und darüber wie man Tugend lehren können, dabei verwendet der platonische Sokrates einige Beispiele (wie das geometrische Beispiel oder die Larissa-Parabel).

Letztendlich finden Sokrates und Menon keine Lösung und der Dialog endet damit, dass Sokrates sich aus der Unterhaltung zurückzieht. 

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Steckbrief: Ein Traummann kommt selten allein oder Vier Männer um Honey von Lori Foster

Steckbrief: Ein Traummann kommt selten allein oder Vier Männer um Honey von Lori Foster

Titel: Ein Traummann kommt selten allein oder Vier Männer um Honey Autor: Lori Foster
Reihe: Buckhorn-Brüder Originaltitel: Sawyer (2000)
Genre: Romantik und Krimi Verlag: CORA Verlag
Seitenanzahl: 130 Erscheinungsjahr: deutsche Erstausgabe 2001; gedruckt 2009
Preis: 5,95€ (für „Ein Traummann kommt selten allein“, „Ein echter Mann für Misty“ und „Ein Kuss für jedes 'Ja'“) ISBN: ?
Protagonisten: Honey Malone und Dr. Sawyer Hudson

Montag, 5. Oktober 2015

Rezension: Menon von Plato

Rezension: Menon von Plato

Die Inhaltsangabe von Platos Dialog „Menon“ findet ihr oben.
Der Dialog „Menon“ von Plato gehört zu seinen Frühdialogen. In diesem Dialog geht es um die Tugend und darum wie man tugendhaft wird, außerdem geht es darum was Tugend genau ist. Der platonische Sokrates und Menon unterhalten sich darüber, was gut und was böse ist und ob welche Arten von Wissen es gibt und wie man es sich aneignet. All diese Themen sind interessant, deshalb lohnt sich dieses Werk von Plato. Egal welches Werk, man sollte zumindest das ein oder andere Werk von Plato gelesen haben, Menon eignet sich wunderbar als philosophisch-ethischer Einstieg.

Freitag, 2. Oktober 2015

About me

About me

Hallo, mein Name ist Vanessa. Ich bin in meinen frühen Zwanzigern und wohne in Hessen, Deutschland.
Meine Lieblingsgenres sind Romane, Erfahrungsberichte, „klassische“ und „moderne klassische“ Werke und Kinder- und Jugendbücher. Am liebsten lese ich zur Zeit Liebesromane, die eine kriminalistische Note haben, deshalb lese ich sehr gerne Linda Howard (z.B. Das Land der Mackenzies), Susan Andersen (z.B. Alarm auf Wolke sieben) und Lori Foster (z.B. Vertraue nicht dem Feind).
Ich lese aber auch gerne „klassische“ und „moderne klassische“ Literatur wie Theodor Fontane (Irrungen, Wirrungen und Frau Jenny Treibel), Paulo Coelho (Veronika beschließt zu sterben) oder Christa Wolf (Medea. Stimmen).

Daneben lese ich auch gerne Erfahrungsberichte darunter die „bekannten Erfahrungsberichte“ (z.B. Nicht ohne meine Tochter von Betty Mahmoody), aber auch die weniger bekannten Erfahrungsberichte (z.B. Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden von Nojoud Ali).