Samstag, 28. Februar 2015

Inhaltsangabe: In seiner frühen Kindheit ein Garten von Christoph Hein

Inhaltsangabe: In seiner frühen Kindheit ein Garten von Christoph Hein

In dem Roman „In seiner frühen Kindheit ein Garten“ von Christoph Hein geht es um den pensionierten Direktor Richard Zurek, und seine Familie. Oliver Zurek, Richards Sohn, wird verdächtigt ein Terrorist zu sein, und wird bei einem Polizeieinsatz in einem Bahnhof erschossen. Es bleibt ungeklärt, ob Oliver Zurek von den Grenzschutzbeamten ermordet, oder sich selbst gerichtet hat, aber klar ist, dass es einige Ungereimtheiten gibt im Fall „Oliver Zurek“, die auch von der Staatsanwaltschaft und den Gerichten nicht aufgeklärt werden konnten.
Frederike, Olivers Mutter, und Richard schaffen es nicht mit dem ungeklärten Fall zu leben, und schöpfen alle Rechtsmittel aus, dabei unterstützt Heiner, ihr anderer Sohn, sie. Christin, ihre Tochter, hat selbst den Beamteneid abgelegt, und kann das Verhalten ihrer Eltern nicht unterstützen, denn sie empfindet das Verhalten ihres Bruders als falsch, und kann nicht verstehen, wie ihre Eltern ihren toten Bruder immer noch verteidigen können.

Im Mittelpunkt steht Richard Zureks Konflikt zwischen seinen Idealen und seinem Amtseid, und seiner Liebe zu seinem Sohn. 



Das könnte auch interessant sein: Medea. Stimmen von Christa Wolf, Im Westen nichts Neues von Erich M. Remarque 

Samstag, 21. Februar 2015

Rezension: Zerstörter Traum vom Ruhm von Heinz G. Konsalik

Rezension: Zerstörter Traum vom Ruhm von Heinz G. Konsalik

Die Inhaltsangabe zu Heinz G. Konsaliks Roman „Zerstörter Traum vom Ruhm“ findet ihr oben.
Obwohl es vermutlich nicht schadet einen Kultautor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mal gelesen zu haben, muss es nicht unbedingt „Zerstörter Traum vom Ruhm“ sein, denn der Roman wirkt sehr konstruiert, wie Poltecky selbst sagt, seine Erlebnisse eignen sich als Stoff für einen Roman oder einen Film. So gewinnt der Roman schon mal keinen Preis für Wirklichkeitstreue.
Ansonsten ist der Roman recht lustig, kurzweilig und interessant, obwohl man merkt, dass der Roman aus den 1980ern stammt, denn die Sprache und der Stil sind schon ein wenig älter. Ansonsten kann man den Roman „Zerstörter Traum vom Ruhm“ von Heinz G. Konsalik lesen, obwohl man nicht mehr als einen kurzweiligen Roman erwarten darf. 

Samstag, 14. Februar 2015

Rezension: Glückskekse von Anne Hertz

Rezension: Glückskekse von Anne Hertz

Die Inhaltsangabe zum Roman „Glückskekse“ von Anne Hertz findet ihr oben.
Obwohl ich den Schreibstil der Autorin(nen) nicht ganz überzeugend fand, muss ich sagen, haben mir die eingestreuten Kurzmitteilungen gut gefallen, weil sie den Roman aufgelockert haben. Auch die eingestreuten Romanfragmente vom wäre-gern-Schriftsteller Roland lockern den Roman „Glückskekse“ ein wenig auf.
Der Anfang des Romans ist ein wenig langatmig, denn dort wird nur die Geschichte von „IHR“ geschildert, also von Jana, und „ER“ also Roland, kommt am Anfang ziemlich kurz.

Mich hat der Roman „Glückskekse“ von Anne Hertz dazu angeregt, einmal darüber nachzudenken, was mich glücklich macht, bzw. was Glück für mich bedeutet, und alleine deshalb kann ich diesen Roman nur guten Gewissens weiterempfehlen. 

Samstag, 7. Februar 2015

Rezension: Mr. Perfect gibt es nicht von Susan Andersen

Rezension: Mr. Perfect gibt es nicht von Susan Andersen

Die Inhaltsangabe zum Roman „Mr. Perfect gibt es nicht“ von Susan Andersen findet ihr oben.
„Mr. Perfect gibt es nicht“ ist der erste Teil der Schwesternschafts-Trilogie. Ava lernt in „Vor Schmetterlingen wird gewarnt“ und Poppy in „Rosarot in Seattle“ den Mann fürs Leben kennen.
Die drei bekommen von Miss Agnes, einer älteren Dame, Tagebücher geschenkt, in die jede für sich ihre Geheimnisse und Gedanken schreibt und auch einander weihen sie in jedes Geheimnis ein. 
Diese innige Freundschaft fände ich bei 14-jährigen Mädchen süß, bei ungefähr 30-jährigen Frauen hingegen finde ich dieses Verhalten nur peinlich und unpassend. So weiht Jane ihre Freundinnen sofort in nahezu jedes Detail ihrer Affäre mit Devlin ein, dass die beiden nicht daneben sitzen, während sich Jane und Devlin miteinander vergnügen und währenddessen über ihn tratschen ist auch schon alles.
Die Story ist soweit stimmig, außer der Tatsache, dass der übervorsichtige Gordon Ives, wie er sich selbst charakterisiert, wieder in die Villa einbricht, obwohl er dort bereits erwischt wurde, die Polizei ermittelt, der Polizist ihn schon im Visier hat und Jane sich sicher ist, dass er vorher auch schon Dinge aus dem Haus hat mitgehen lassen.

Die Geschichte ist lustig, sexy und spannend, auch wenn letztgenanntes mir eigentlich zu kurz kommt, ist der Roman „Mr. Perfect gibt es nicht“ eigentlich ziemlich gelungen und man kann ihn weiterempfehlen, wenn man mal über die Tatsache hinwegsieht, dass die Protagonistinnen leider, zumindest vom geistigen Entwicklungsstand her, erst 14 Jahre alt sind.