Donnerstag, 29. Oktober 2015

Inhaltsangabe: Ich diss dich von Arno Strobel

Inhaltsangabe: Ich diss dich von Arno Strobel

In dem Jugendkurzroman „Ich diss dich“ von Arno Strobel geht es um Lisa Holbach und Vanessa Kranz, außerdem um Philipp Hausmann und Gerhard Ludes.
Lisa muss sich von ihrer besten Freundin Vanessa verabschieden. Vanessa hat sich umgebracht nachdem Nacktfotos von ihr im Internet aufgetaucht sind. Lisa ahnt wer diese Nacktfotos gemacht hat, beweisen kann sie ihm allerdings nichts. Philipp aus ihrer Parallelklasse, sprach Vanessa vor einigen Tagen an. Die beiden verabredeten sich für den Abend bei Philipp zuhause, da seine Eltern nicht da waren. Weil es Vanessa noch zu früh war um mit Philipp zu schlafen, überredete er sie zu Nacktfotos. Vollkommen in Tränen aufgelöst findet Lisa ihre Freundin, Vanessa kann oder will aber nicht über den Grund für ihre Trauer reden. Plötzlich tauchen die Nacktfotos von Vanessa in facebook auf – von einem anonymen Account aus gepostet. Mit dieser Schmach kann Vanessa nicht leben und so nimmt sie sich das Leben. Lisa wird ahnungslos zurückgelassen. Sie weiß, dass ihre Freundin in Philipp verknallt war und ahnt, dass sie nur ihm erlaubt hätte, solche Fotos zu machen. Die Fotos auf denen ihre Freundin absolut nichts an hat, die Fotos auf denen man Vanessa ansieht, dass sie sehr unglücklich darüber ist, dass es solche Fotos überhaupt gibt.
Lisa stellt Philipp auf dem Pausenhof zur Rede. Leider kriegen viele um sie herum mit, dass Philipp es wohl war, der die Fotos von Vanessa gemacht hat, sodass sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer über facebook verbreitet. Es werden Aufrufe gestartet Philipp zu verprügeln.

Am Abend erhält Lisa einen Anruf von Philipp. Er erzählt Lisa, dass er die Fotos zwar gemacht hat, aber nicht hochgeladen hat und er äußert den Verdacht, dass ein Lehrer der Schule die Fotos hochgeladen hat, denn dieser Lehrer, Gerhard Ludes, hatte die Gelegenheit dazu. Obwohl Lisa, nach einem Besuch bei Herrn Ludes zuhause und seiner Reaktion, sicher ist, dass er Vanessa mit den Nacktfotos erpresste, kann sie es auch vor der Polizei nicht beweisen. 

Montag, 26. Oktober 2015

Rezension: Ich diss dich von Arno Strobel

Rezension: Ich diss dich von Arno Strobel

Die Inhaltsangabe von Arno Strobels Jugendkurzroman „Ich diss dich“ findet ihr oben.
Der Jugendkurzroman hat mir recht gut gefallen, weil ich das Thema sehr aktuell finde und es für absolut plausibel halte. Ich fand die Charaktere auch, obwohl es eine recht kurze Geschichte war, sehr gelungen. Natürlich erfährt man nicht immer, was in jedem der Charaktere vorgeht, aber vor allem Lisa, die uns ja mehr oder weniger komplett durch die Geschichte führt, fand ich sehr gelungen und ich konnte mich recht gut in sie hineinversetzen. Einmal fand ich ihr Verhalten ein bisschen seltsam und – obwohl ich ihr Verhalten irgendwie verstehen konnte – fand ich es recht schwierig, denn sie verhält sich fahrlässig. Natürlich ist Lisa erst 16 Jahre alt, sodass ihr bisweilen etwas fahrlässiges Verhalten nachvollziehbar ist.
Die Rechtschreibfehler waren zwar offensichtlich, sodass Recht klar ist, dass dieses ebook wohl niemand Korrektur gelesen hat, aber das fand ich bei diesem Jugendkurzroman nicht sonderlich schlimm.
Was ich ein bisschen schwierig fand, war, dass die Geschichte sehr abrupt endet. Vorsicht Spoiler: Sowohl Philipp als auch Lisa wechseln die Schulen, Lisa zieht mit ihrer Mutter sogar in eine andere Stadt. Als Lisa ihren Unterlagen abholt, steht der Verantwortliche auf dem Flur und lächelt ihr zu, sodass für den Leser unumstößlich klar wird, dass er – egal wie schwierig es auch zu glauben sein mag – der Täter sein muss. Ich kann solch offene Enden eigentlich überhaupt nicht leiden. Natürlich ist es auch mal ganz schön, wenn mal nicht „die Guten“ gewinnen, aber es ist für mich – die ja normalerweise Liebesromane liest, in denen sich die beiden Protagonisten kriegen und alles gut wird – gewöhnungsbedürftig, dass „der Böse“ gewinnt.

Mir hat der Jugendkurzroman „Ich diss dich“ von Arno Strobel sehr gut gefallen, sodass ich sehr gerne meine Empfehlung dafür ausspreche. 

Freitag, 23. Oktober 2015

Steckbrief: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Steckbrief: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Titel: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte
Autor: Robin Theis
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Kurzgeschichte
Verlag: BookRix
Seitenanzahl: ca. 23
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 0€
ISBN: 978-3-7368-9920-9
Protagonisten: Walter, sein Herrchen, dessen Chef und drei Kollegen, Giselle und Blondie

Dienstag, 20. Oktober 2015

Steckbrief: In meinem Himmel von Alice Sebold

Steckbrief: In meinem Himmel von Alice Sebold

Titel: In meinem Himmel Autor: Alice Sebold
Reihe: - Originaltitel: The Lovely Bones (2002)
Genre: Roman Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 381 Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 8,95€ ISBN: 978-3-442-45836-3
Protagonisten: Susie Salmon, Lindsey, Buckley, Abigail und Jack Salmon und Mr. Harvey

Samstag, 17. Oktober 2015

Inhaltsangabe: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Inhaltsangabe: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

In „Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte“ von Robin Theis geht es um einen giftigen Frosch namens Walter. Walter erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, wie er das Leben im Zoo empfand, wie er das Leben jetzt mit seinem Herrchen empfindet und was er von den Menschen hält, mit denen sein Herrchen verkehrt.
Sein Herrchen ist rein äußerlich gut geformt, recht männlich, aber er ist recht nah am Wasser gebaut, sodass er deshalb immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander gerät. Blondie ist die Freundin, die zu Anfang der Kurzgeschichte bei Walters Herrchen ein und aus geht. Sie hat einen furchtbaren Streit mit ihm, Walter kann sein mitleiderregendes Herrchen nicht mehr länger mit ansehen und springt Blondie auf die Schulter. Sie verschwindet durch die Tür und realisiert gar nicht, dass diese eine Berührung für sie tödlich enden könnte.
Als Walters Herrchen bei einer Präsentation, zu der Walter ihn begleitete, von seinen Kollegen ausgelacht wird, beschließt Walter auch diesen einmal zu zeigen, was er kann. Er springt von Kollegen zu Kollegen und während sein Herrchen aus dem Raum rennt und gar nicht mitbekommt, was da gerade passiert ist, verfolgt Walter die Auswirkungen seiner kleinen Exkursion.
Als Giselle, Herrchens Ex-Freundin wieder zu ihm zurückkommt und will, dass Walter endlich rausgeschmissen wird, weil sie Angst vor ihm hat, platzt Herrchen der Kragen und er brüllt sie an. Im Streit läuft Giselle davon, Walter, der sich von Giselle verabschieden wollte, indem er sie anhüpft, hat nicht mit der zuschlagenden Tür gerechnet. Er klatscht dagegen und wird von seinem Herrchen aufgefangen oder vom Boden aufgelesen. Gerade als Walter wieder zu sich kommt, stirbt sein Herrchen mit ihm in der Hand. Walter, den der Tod seines Herrchens sehr, sehr traurig macht, geht natürlich zu seiner Beerdigung. Als er Giselle dort sieht, versucht er ihr wieder näher zu kommen.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Rezension: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Rezension: Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte von Robin Theis

Die Inhaltsangabe zu Robin Theis' „Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte“ findet ihr oben.
Mir gefiel die Idee sehr gut, dass ein Frosch sein Leben aus seiner Perspektive erzählt, außerdem seine niedlichen Formulierungen und natürlich auch sein Unverständnis bezüglich des Verhaltens der Menschen. Alles in allem wirklich putzig geschrieben.
Auf der anderen Seite fand ich es ein wenig unrealistisch, dass ein giftiger Frosch nicht nur frei in der Wohnung, sondern auch frei in der Welt umher streunen durfte. Walter ist immerhin so giftig, dass eine einzige Berührung von ihm ausreicht einen erwachsenen Menschen binnen Sekunden zu töten. Diese Freiheit Walters ist natürlich damit verbunden, dass er nur als freier Frosch so viele „Morde“ begehen konnte. Die zwar moralisch falsch sind, aber da er die Menschen ja nur umbringt, weil sie sein Herrchen diskreditiert haben, auch irgendwie süß.
Man merkt leider, was wohl damit zusammenhängt, dass das ebook kostenlos war, dass diese Kurzgeschichte nicht Korrektur gelesen wurde, denn man fand mehr als nur einen Rechtschreibfehler. Aber das war meinem Lesevergnügen dieses Mal nicht wirklich abträglich.

Im Großen und Ganzen war diese Kurzgeschichte „Toxin: Eine giftige Kurzgeschichte“ von Robin Theis wirklich süß. Und für „den Preis“ sind auch die Rechtschreibfehler verschmerzbar, sodass ich diese Kurzgeschichte gerne weiterempfehle. 

Sonntag, 11. Oktober 2015

Inhaltsangabe: Menon von Plato

Inhaltsangabe: Menon von Plato

In Platos Dialog „Menon“ führen der platonische Sokrates und Menon ein Gespräch darüber, was die Tugend ist.
Menon will am Anfang von Sokrates wissen, wie man Menschen dazu bringt sich tugendhaft zu verhalten. Er fragt, ob man sie lehren könne, sich tugendhaft zu verhalten, oder ob sie geübt werden könne, oder ob man sie einfach von Geburt an habe.
Sokrates meint, dass man sich erst einmal darüber klar werden müsse, was die Tugend sei, um bestimmen zu können, wie sie angeeignet werden kann.
Menon und Sokrates diskutieren über verschiedene Tugenddefinitionen und darüber wie man Tugend lehren können, dabei verwendet der platonische Sokrates einige Beispiele (wie das geometrische Beispiel oder die Larissa-Parabel).

Letztendlich finden Sokrates und Menon keine Lösung und der Dialog endet damit, dass Sokrates sich aus der Unterhaltung zurückzieht. 

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Steckbrief: Ein Traummann kommt selten allein oder Vier Männer um Honey von Lori Foster

Steckbrief: Ein Traummann kommt selten allein oder Vier Männer um Honey von Lori Foster

Titel: Ein Traummann kommt selten allein oder Vier Männer um Honey Autor: Lori Foster
Reihe: Buckhorn-Brüder Originaltitel: Sawyer (2000)
Genre: Romantik und Krimi Verlag: CORA Verlag
Seitenanzahl: 130 Erscheinungsjahr: deutsche Erstausgabe 2001; gedruckt 2009
Preis: 5,95€ (für „Ein Traummann kommt selten allein“, „Ein echter Mann für Misty“ und „Ein Kuss für jedes 'Ja'“) ISBN: ?
Protagonisten: Honey Malone und Dr. Sawyer Hudson

Montag, 5. Oktober 2015

Rezension: Menon von Plato

Rezension: Menon von Plato

Die Inhaltsangabe von Platos Dialog „Menon“ findet ihr oben.
Der Dialog „Menon“ von Plato gehört zu seinen Frühdialogen. In diesem Dialog geht es um die Tugend und darum wie man tugendhaft wird, außerdem geht es darum was Tugend genau ist. Der platonische Sokrates und Menon unterhalten sich darüber, was gut und was böse ist und ob welche Arten von Wissen es gibt und wie man es sich aneignet. All diese Themen sind interessant, deshalb lohnt sich dieses Werk von Plato. Egal welches Werk, man sollte zumindest das ein oder andere Werk von Plato gelesen haben, Menon eignet sich wunderbar als philosophisch-ethischer Einstieg.

Freitag, 2. Oktober 2015

About me

About me

Hallo, mein Name ist Vanessa. Ich bin in meinen frühen Zwanzigern und wohne in Hessen, Deutschland.
Meine Lieblingsgenres sind Romane, Erfahrungsberichte, „klassische“ und „moderne klassische“ Werke und Kinder- und Jugendbücher. Am liebsten lese ich zur Zeit Liebesromane, die eine kriminalistische Note haben, deshalb lese ich sehr gerne Linda Howard (z.B. Das Land der Mackenzies), Susan Andersen (z.B. Alarm auf Wolke sieben) und Lori Foster (z.B. Vertraue nicht dem Feind).
Ich lese aber auch gerne „klassische“ und „moderne klassische“ Literatur wie Theodor Fontane (Irrungen, Wirrungen und Frau Jenny Treibel), Paulo Coelho (Veronika beschließt zu sterben) oder Christa Wolf (Medea. Stimmen).

Daneben lese ich auch gerne Erfahrungsberichte darunter die „bekannten Erfahrungsberichte“ (z.B. Nicht ohne meine Tochter von Betty Mahmoody), aber auch die weniger bekannten Erfahrungsberichte (z.B. Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden von Nojoud Ali).