Sonntag, 31. Januar 2016

Inhaltsangabe: Lauf, so schnell du kannst von Linda Howard

Inhaltsangabe: Lauf, so schnell du kannst von Linda Howard

„Das war die Wirkung, die sie auf ihn hatte. Zehn Sekunden in ihrer Nähe, und er war bereit, gegen etwas zu kämpfen, gegen irgendwas. Sie war stur wie eine Ziege, und feindselig. Außerdem machte sie ihn wütend und gab ihm das Gefühl, ein Idiot zu sein. Und tschüss. Er würde froh sein, wenn sie fort war.“ (S. 28)

„Seitdem war viel Wasser den Bach hinuntergeflossen, buchstäblich wie im übertragenen Sinne.“ (S. 208)

In dem Roman „Lauf, so schnell du kannst“ von Linda Howard geht es um die Jagd- bzw. Wildnisführerin Angie Powell und den Ex-Soldaten Dare Callahan, der in der gleichen Branche tätig ist. Dare Callahan schöpft Angie die Kundschaft weg und so ist sie heilfroh, dass sie vor dem Winter noch eine Jagdtour machen kann. Sie führt einen „Wiederholungskunden“ und dessen Kunden auf den Berg um einen Schwarzbären zu jagen. Die beiden Kunden scheinen sich nicht besonders gut zu verstehen. Dennoch ist Angie ziemlich überrascht als Chad Krugman seinen Kunden Mitchell Davis erschießt. Sie lässt sich zur Seite rollen und versteckt sich so gut sie kann vor dem schießwütigen Mörder, als hinter ihr plötzlich ein riesiger Schwarzbär auftaucht und den Leichnam zerfleddert, will sie diesen erschießen, aber ihr Gewehr ist in den Matsch gefallen und so kann sie es nicht riskieren mit dem verdreckten Gewehr zu schießen.
Angie flieht durch den Regen und versucht sowohl Chad als auch dem Schwarzbären voraus zu sein. Doch als sie sich verletzt, kann sie nur noch kriechen.
Glücklicherweise wird sie von Dare Callahan gefunden, der von Harlan in die Berge geschickt wurde, da er bezüglich Angies Kunden ein schlechtes Gefühl hatte und als bester Freund von Angies verstorbenem Vater, fühlte er sich verantwortlich für sie. Obwohl Dare und Angie sich absolut nicht ausstehen können, was vor allem daran liegt, dass Dare dafür gesorgt hat, dass Angie ihr Haus verkaufen musste, ist sich Dare nicht sicher, ob er nach Angie sehen soll. Er entscheidet sich dennoch zu gehen, denn als Ex-Soldat lässt ihn Harlans mieses Bauchgefühl nicht los, außerdem fühlt er sich zu Angie hingezogen.
Dare bringt die verletzte Angie in sein Lager, wo sie in Wärme mit Essen und Trinken ausharren können bis der Sturm vorüber ist. In seiner Hütte lernen sich Angie und Dare besser kennen, denn sie müssen warten bis die Wassermaßen vom Berg hinuntergeflossen sind.
Dort macht Dare Angie das Angebot, dass er ihren Besitz kaufen könnte und sie unter ihm weiter als Wildnis- und Jagdführerin weiterarbeiten könnte. Angie will das nicht und fühlt sich in der Klemme, sie muss erst einmal über Dares Angebot nachdenken und kann ihm irgendwie so gar nicht glauben, dass dieser Mann sie attraktiv findet.
Angie und Dare schlafen, in der letzten Nacht, die sie gemeinsam auf dem Berg in Dares Hütte haben, miteinander. Dare und Angie beschließen ins Tal aufzubrechen, obwohl sie noch nicht gut zu Fuß ist, mit ihrem verstauchten Knöchel.
Auf dem Weg über eine Wiese wird Dare in den Rücken getroffen. Er schafft es noch rechtzeitig Angie hinter einen Felsen zu schubsen bevor der Schütze ein zweites Mal abdrücken kann.
Und wer das Ende schon wissen möchte: Angie streckt den Kopf raus um zu gucken, woher der Schuss kam, allerdings schießt Chad auf sie. Sie nimmt ihr Gewehr und sucht nach ihm, als sie ihn plötzlich schreien hört. Der Schwarzbär hat Chads Witterung aufgenommen und reißt jetzt sein Mittagessen. Doch der Bär scheint sich mit dem einen Menschen nicht zufrieden zu geben und greift auch Dare und Angie an. Angies Gewehr schießt nicht. Sie versucht es noch einmal und wieder schießt ihr Gewehr nicht. Sie springt auf und will den Bär vom verletzten Dare weglocken, der auf Grund einer Kopfverletzung nichts sieht und deshalb nicht selbst schießen kann. Dare wirft Angie das Gewehr zu und sie schafft es drei Schüsse abzugeben, die den Bär zur Strecke bringen. Dare und Angie schlagen sich zu Ray Lattimore durch, von dort können sie die Verbrechen melden. Dort werden Dare und Angie medizinisch versorgt. Etwa ein halbes Jahr später heiraten Dare und Angie. 

Freitag, 29. Januar 2016

Mäandern

Mäandern

Das Verb „mäandern“ kommt vom Mäander. Schön und gut, aber was soll das denn bitte sein? Das dachte ich zumindest, als ich das Wort das erste Mal hörte. Der Mäander ist ein Fluss, der sich schlängelt. Es kann aber auch ein bandförmiges Ornament sein. „Mäandern“ oder „mäandrieren“ sind eben Linien, die sich - wie der Fluss - irgendwo entlang schlängeln.
In welchem Kontext man das Wort in seinem Alltag verwendet, ist mir zwar nicht so wirklich klar, aber es klingt auf jeden Fall nicht schlecht und es fiel mir zumindest insoweit auf, als das ich es hier vorstellen wollte. 

Dienstag, 26. Januar 2016

Inhaltsangabe: 2 Der Rabe mit den Pfauenfedern

Inhaltsangabe: 2 Der Rabe mit den Pfauenfedern

Ein Rabe fand einige Pfauenfedern, die er sich ansteckte. Er wendet sich von seinen Artgenossen ab, da er jetzt zu hübsch aussah, seiner Ansicht nach. Als er zu den Pfauendamen kam, erkennen diese ihre Federn wieder und nehmen sie ihm weg. Daraufhin muss der Rabe zurück zu seinen Artgenossen, wird dort aber verspottet.

Das Ende: Ein Vergleich, dass es sich genauso wie mit dem Raben auch mit den Menschen verhält. 

Sonntag, 24. Januar 2016

Rezension: Lauf, so schnell du kannst von Linda Howard

Rezension: Lauf, so schnell du kannst von Linda Howard

Die Inhaltsangabe zu Linda Howards Roman „Lauf, so schnell du kannst“ findet ihr oben.
Normalerweise ist es so, dass meine Erwartungen enttäuscht werden, wenn sie zu hoch sind. Von diesem Roman hatte ich mir einiges erhofft, obwohl es einer der neueren Romane von Linda Howard ist, die neueren Romane können – zumindest meiner Meinung nach – von der Qualität her nicht mehr an ihre frühen Werke anknüpfen. Dennoch habe ich mir den Roman „Lauf, so schnell du kannst“ gekauft und ich muss sagen: Ich war begeistert.
Die weibliche Hauptfigur (die bei den neueren Werken eigentlich fast immer der Grund meines Anstoßes war) war sehr herzlich. Mir hat die ganz und gar nicht perfekte Angie Powell sehr gut gefallen, obwohl sie natürlich auch einige Eigenschaften hat, die mich gestört haben, war sie im Gesamtpaket ziemlich sympathisch.
In dem Roman haben Dare und Angie viele Seiten Zeit sich kennenzulernen bevor sie miteinander schlafen und sich etwas „Festes“ zwischen ihnen entwickelt, obwohl Dare relativ schnell die „L-Bombe“ platzen lässt.
Mir hat auch ziemlich gut gefallen, dass die beiden sich eigentlich nicht wirklich ausstehen können, sich aber in Augenblicken größter Gefahr aufeinander verlassen können.
Auch die Darstellung aus verschiedenen Blickwinkeln (so wird nicht nur aus der Sicht von Angie und Dare erzählt, sondern auch aus der Sicht des späteren Mörders und des „Killer-Bären“) hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn ich keine so ausführliche Beschreibung darüber brauche wie der Bär einen Menschen zerfleischt.
Im Großen und Ganzen war der Stil doch recht anders als ich ihn bisher – ich habe mehr als 20 Romane von ihr gelesen – von Linda Howard kannte. Dies kann natürlich auch an einer anderen Übersetzerin liegen. Es kam mir aber dennoch seltsam vor.
Was mich ein wenig enttäuscht hat war, dass der Showdown und das Ende auf ca. 30 Seiten stattfand. Zuvor 370 Seiten mit teilweise unnützen Wiederholungen und einer relativ ausführlichen Erzählung der Geschichte und dann – es wirkte fast, als müsste die Deadline dringend eingehalten werden, die schon morgen sein sollte – das recht oberflächliche Ende mit einer teilweise starken Zeitraffung, obwohl nicht direkt irgendetwas fehlte.
Der Roman „Lauf, so schnell du kannst“ von Linda Howard hat mir ziemlich gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen, vor allem auch, weil er anders ist, als die anderen neueren Romane der Autorin (so zum Beispiel Feuer der Nacht). 

Freitag, 22. Januar 2016

Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing

Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing

"Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert."
Dieses Zitat finden wir im fünften Aufzug im siebten Auftritt. Emilia sagt es zu ihrem Vater, der ihr den Gefallen tut, um den sie ihn gebeten hatte.
Ich mochte dieses Zitat, weil es nicht nur sehr schön bildlich darstellt, was gerade geschehen ist oder im Begriff ist zu geschehen, sondern auch, weil ich diesen Ausspruch sehr lyrisch finde.
Wenn euch das Zitat neugierig gemacht hat, dann solltet ihr unbedingt das Trauerspiel "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing lesen.

Dienstag, 19. Januar 2016

Inhaltsangabe: 1 Der Hahn und die Perle

Inhaltsangabe: 1 Der Hahn und die Perle

Als ein Hahn eine Perle findet während er nach Futter scharrt, will er sie nicht haben, weil er nicht weiß, was er damit anfangen soll.

Das Ende: Der Stricker zieht am Ende explizit den Vergleich zwischen dem Hahn und einem Menschen, der töricht ist und mit seinen Worten mit denen er nach Ehre strebt und Gott und den Menschen zu gefallen versucht. Er sagt dort „Wer die Perle am Wege finden würde und nicht weise sein möchte, der könnte mit ihr nicht mehr anfangen als der Hahn.“ (S. 9).

Sonntag, 17. Januar 2016

Steckbrief: Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama

Steckbrief: Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama

Titel: Detektiv Conan Band 6 Autor: Gosho Aoyama
Reihe: Detektiv Conan Originaltitel: Meitantei Conan (1995)
Genre: Manga (Detektiv, Krimi) Verlag: Egmont Manga & Anime
Seitenanzahl: ca. 175 Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 5,00€ ISBN: 978-3-89885-387-3
Die einzelnen Fälle: Fall 1: Das wahre Gesicht unter der Maske, Fall 2: Drei Besucher?, Fall 3: Drei Alibis, Fall 4: Das Geheimnis des Anrufbeantworters, Fall 5: Schubladen der Wahrheit, Fall 6: Hurra! Unser Junior-Detektivclub!, Fall 7: Die geheimnisvollen Brüder, Fall 8: Wie die Leiche verschwand, Fall 9: Ein Abend auf dem Festival, Fall 10: Das perfekte Alibi

Freitag, 15. Januar 2016

Zerküssen

Zerküssen

Das Wort "zerküssen" habe ich natürlich nicht aus meinem normalen Alltag, sondern aus meinem "fachlichen" Alltag.
In einem mittelhochdeutschen Text las ich das Wort "zerküssen". Es bedeutet laut Lexer, einem mittelhochdeutschen Wörterbuch, so viel wie "mit Küssen bedecken". Obwohl das Wort nicht sonderlich schön klingt, ist trägt eigentlich eine sehr schöne Wortbedeutung wie ich finde. Dennoch werde ich "zerküssen" in den wenigsten Unterhaltungen verwenden, denn es wird wohl recht unpraktisch sein, wenn man seine Verben jedes Mal erklären muss. Außerdem klingt es wohl komisch, wenn man seinem Schatz sagt: "Ich werde dich zerküssen!"

Dienstag, 12. Januar 2016

Der Stricker

Hallo ihr Lieben,

in den nächsten Wochen werdet ihr jeden Dienstag eine kurze Zusammenfassung von den Texten aus den „Erzählungen, Fabeln, Reden“ des Strickers lesen können. Der Stricker schrieb ursprünglich in mittelhochdeutsch, also einer „Vorstufe“ der deutschen Sprache zwischen ungefähr 1050 und 1350. Natürlich sind meine Inhaltsangabe nicht auf Mittel-, sondern auch Neuhochdeutsch.
In dem Sammelbändchen vom Reclam-Verlag finden wir Fabeln, Allegorische Erzählungen (Tierparabeln), Märchen, Moralische Erzählungen (Mären) und Reden.
Ich hoffe, ihr habt mit den Inhaltsangabe genauso viel Spaß wie ich – zumindest oftmals – beim Lesen.

Liebe Grüße

Xanessa

Sonntag, 10. Januar 2016

Steckbrief: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott von Jando

Steckbrief: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott von Jando

Titel: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott Autor: Jando
Reihe: - Originaltitel: -
Genre: Kinder- und Jugendbuch Verlag: KoRos Nord
Seitenanzahl: 162 Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 13,99€ ISBN: 978-3-9814863-2-2
Protagonisten: Lena, Lasse, Anastasia, Schnorchi, Benny Buxbeutel und Gott

Freitag, 8. Januar 2016

Lieblingszitate

Hallo ihr Lieben,

in manchen meiner Inhaltsangaben findet ihr bereits Zitate, die den Charakter eines Buches besonders gut widerspiegeln oder die besonders witzig waren oder mir aus einem anderen Grund besonders im Gedächtnis blieben. Nun finde ich es schön, meine Lieblingszitate noch einmal gesondert vorzustellen.
Von Zeit zu Zeit werde ich meine Lieblingszitate aus den Büchern, die ich lese, hier vorstellen. Und ich hoffe, dass ihr diese Zitate genauso emotional, witzig oder einfach nur toll findet wie ich.

Liebe Grüße

Xanessa

Dienstag, 5. Januar 2016

Inhaltsangabe: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott von Jando

Inhaltsangabe: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott von Jando

Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott“ von Jando ist ein Kinderbuch, das aber auch Erwachsenen eine große Freude machen kann. 
Wir haben eine Erzählung in der Erzählung in der Erzählung, also eine Metadiegese. Ein zu Anfang anonymer Erzähler erzählt von der Vergangenheit. Von einem Tag in seiner Kindheit, an dem er die Geschichte von Lena und Lasse erzählt bekommt.
Es geht um die 9-jährige Lena, die eines Abends die Nachrichten im Fernsehen sieht. Sie erschreckt sich und ist totunglücklich ob der schrecklichen Bilder. Weil sie an diesem Abend nicht einschlafen kann, beschließt sie, jemandem, von dem sie bisher nur in groben Zügen gehört hat, einen Brief zu schreiben. Sie schreibt an Gott einen Brief, dass er Superhelden auf die Erde schicken möge, die sie und all die anderen Kinder beschützen.
Gott antwortet ihr auf ihren Brief. Anastasia, eine weiße Taube, fungiert als Briefträgerin und fliegt die Briefe hin und her. Lena und ihr Schmusewal Schnorchi und Anastasia werden Freunde, auch ihrem Klassenkameraden und Freund Lasse erzählt Lena von ihrem wundersamen Geheimnis. Lena steht hinter Lasse. Obwohl er stottert sind sie gute Freunde und sie weiß, dass Lasse jemand ganz besonderes für sie ist.
Lena und Lasse sollen gemeinsam das Herz des Mannes im Mond finden, denn sein Herz ist gebrochen und auf die Erde gefallen. Allerdings verwandelte sich das Herz, als es in Berührung mit der Erde kam und niemand weiß in was. Lena und Lasse finden das Herz, wissen aber zu Anfang nicht, wie sie es zurückverwandeln sollen und wie sie das Herz zurück zum Mond bringen können. Aber letztendlich gelingt es den beiden Freunden nicht nur das Herz zurück zu verwandeln, sondern auch es zurück zum Mond zu bringen.
Lasse, dessen Vater vor ungefähr fünf Jahren gestorben ist, ist der Mann im Mond. Sein Herz brach, weil sein Sohn so unglücklich war und aufgehört hatte zu träumen. Nachdem er seinen Vater auf dem Mond besuchen konnte, träumt er wieder und er bekommt seine kindliche Unschuld zurück. 

Sonntag, 3. Januar 2016

Rezension: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott von Jando

Rezension: Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott von Jando

Die Inhaltsangabe zu Jandos Kinderbuch „Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott“ findet ihr oben. 
Was mir an diesem Kinderbuch nicht so gut gefiel, war eine Stelle. Lena und Lasse müssen das Herz des Mannes im Mond zurückverwandeln, indem sie ihr Blut darauf tropfen. Ich fand diese Stelle ein bisschen tragisch für ein Kinderbuch und mir gefiel auch die Tatsache nicht, dass die Kinder in diesem Zuge Blutsfreundschaft schlossen.
Die Geschichte ist toll, total rührend und emotional und da steckt meiner Ansicht nach noch viel Potenzial drin. Leider ist das Buch nicht oder nur dürftig Korrektur gelesen. Mir sind viele Fehler bei der ersten Lektüre aufgefallen, was den Lesefluss immer wieder unterbricht. Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass das Buch von einem kleinen Verlag verlegt wird. Ich hatte das leider auch schon bei Büchern von großen Verlagen, die dann im Hardcover auch mal ein bisschen was kosten, aber es ist doch schade, denn dieses Buch gibt wirklich viel her.
Wir haben hier ein Kinderbuch, das viele wichtige Themen anschneidet. Die Freundschaft zwischen Lena und Lasse ist eines davon. Die beiden teilen ein mysteriöses Geheimnis miteinander und Lena unterstützt ihren Freund; obwohl er von der Klasse ausgelacht wird, steht sie ihm im wahrsten Sinne des Wortes zur Seite. Sie steht neben ihm und liest seinen Aufsatz vor, der nicht nur wunderschön, sondern auch tieftraurig ist. Ich musste weinen als ich ihn gelesen habe. Auch das Umgehen mit dem Tod eines geliebten Menschen war eines der Themen. Das Thema Gott und Glauben wird auch angeschnitten, allerdings in einem sehr interessanten Rahmen. Lena ist nicht getauft und auch nicht christlich erzogen, dennoch schreibt sie an Gott. Am Ende wird dieser Gott, den Lena und Lasse treffen als „Seleniter“ bezeichnet. Er ist also einer der Menschen, die auf dem Mond leben (laut H.G. Wells).
Alles in allem ist das ein wunderschönes, sehr emotionales Kinderbuch. Klar, es gab ein paar Sachen, die mich gestört haben und es hätte mir noch besser gefallen, wenn ich nicht so viele Fehler gefunden hätte, aber an sich ist es wirklich süß geschrieben und auch die verschiedenen Erzählebenen hatten ihren ganz besonderen Reiz. Auch die intertextuellen Bezüge (Jando verweist auf eines seiner anderen Werke und auf H. G. Wells) haben mir gut gefallen, sodass ich dieses Buch „Traumflieger Lena schreibt Briefe an Gott“ von Jando guten Gewissens weiterempfehlen kann. 





Danke an den KoRos Nord Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Freitag, 1. Januar 2016

Lieblingsworte

Hallo ihr Lieben,

nicht nur, aber auch um das Ganze ein bisschen bloggiger zu machen, möchte und werde ich ab jetzt in regelmäßigen Abständen meine Lieblingsworte vorstellen. Lieblingsworte nicht nur in dem Sinne, dass es meine Lieblingsworte sind, sondern eben auch Worte, die für mich irgendwie besonders sind. Worte, die schön klingen, die sich interessant anhören, die mir in meinem Alltag über den Weg laufen (?) =D, die mir einfach in irgendeiner Form auffallen.
Ich hoffe, ihr werdet diese Worte genauso interessant finden wie ich.

Liebe Grüße
Xanessa