Sonntag, 28. Februar 2016

Inhaltsangabe: Karibische Affären von Agatha Christie

Inhaltsangabe: Karibische Affären von Agatha Christie

In dem Kriminalroman „Karibische Affären“ von Agatha Christie geht es um Miss Marple, die aus gesundheitlichen Gründen einen Urlaub macht.
Miss Marple versteht sich ausgezeichnet mit allen anderen Hotelgästen zwischen denen eine sehr enge Beziehung besteht. Die anderen Hotelgäste kommen teilweise schon seit einigen Jahren in das gleiche Hotel, sodass sie sich untereinander kennen.
Major Palgrave ist ein begeisterter Geschichtenerzähler und so gibt es auch vor sämtlichen Hotelgästen seine Erinnerungen zum Besten. Miss Marple erzählt er eine Geschichte über einen Mord, gerade als er ihr das Bild des Mörders zeigen will, entdeckt er etwas, das im Rücken Miss Marples geschieht, sodass er das Foto unverrichteter Dinge wieder einsteckt. Am nächsten Morgen wird Major Palgrave tot aufgefunden. Zuerst sieht alles nach einem Unfall aus, aber Miss Marple kann daran nicht so wirklich glauben, sodass sie auf eigene Faust einige Nachfragen anstellt.
Einige Tage später wird eine junge Hotelangestellte tot im Gebüsch aufgefunden, was die Polizei auf den Plan ruft.
Nun muss Miss Marple sich beeilen den Mörder ausfindig zu machen, denn sie hat das Gefühl, das dieser mit seinem Plan noch nicht durch ist, und noch jemand auf seiner oder ihrer Abschussliste stehen könnte. So langsam ist sich Miss Marple nicht mehr so sicher, ob der Mörder ein Mann oder eine Frau ist, sodass sie in alle Richtungen ermittelt. Was das Ganze natürlich nicht einfacher macht ist, dass sich alle Hotelgäste verdächtig verhalten und auch der Hotelier und seine Frau machen sich nicht gerade unverdächtig.
Der Einzige, der sich nicht so richtig verdächtig macht, ist Mr. Rafiel, der normalerweise recht griesgrämig ist, sein Verhalten Miss Marple gegenüber aber ändert, sodass ihn das auch wieder irgendwie verdächtig macht. 

Freitag, 26. Februar 2016

Konnotat (Konnotation)

Konnotat (Konnotation)

Konnotation bedeutet „Nebenbedeutung“, nach Onkel Duden (oder Tante Duden) heißt es „mit einem Wort verbundene zusätzliche Vorstellung“. Das bedeutet, dass es ein Wort meistens noch eine „versteckte“ Bedeutung hat, die entweder gesellschaftlich oder individuell geprägt ist.
Wir haben dieses Wort in Literaturwissenschaft gelernt und ich fand das Konzept bzw. die Idee dahinter recht interessant. Denn oft genug vergisst man in seinem Alltag, dass Menschen Wörter anders verstehen und deshalb Dinge vielleicht vom Sender anders gemeint waren als sie beim Empfänger ankommen. 

Mittwoch, 24. Februar 2016

Steckbrief: Feuer der Nacht von Linda Howard

Steckbrief: Feuer der Nacht von Linda Howard

Titel: Feuer der Nacht
Autor: Linda Howard
Reihe: -
Originaltitel: Veil of Night (2010)
Genre: Roman (Krimi und Romantik)
Verlag: Weltbild Verlag
Seitenanzahl: 446
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: ?
ISBN: 978-3-86800-918-7
Protagonisten: Jaclyn Wild und Polizist Eric Wilder

Dienstag, 23. Februar 2016

Inhaltsangabe: 6 Der Hofhund und die Jagdhunde

Inhaltsangabe: 6 Der Hofhund und die Jagdhunde

Ein Hund lebte bei einem Bauern und verhungerte dort fast. Da ging er zu einer nahen Burg, wo er, weil er sich sehr untertänig den Jagdhunden gegenüber verhielt, aufgenommen wurde. Dort erhielt er sehr viel zu fressen, sodass er immer kräftiger wurde und auf die Jagdhunde losging, sodass sich diese von ihm fernhielten.

Das Ende: Ein Bauer, der das süße Leben am Hof kennen lernt, fängt an zu heucheln, zu lügen und zu betrügen. Dies führt früher oder später dazu, dass er anfängt die Adeligen zu unterdrücken. 

Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension: Karibische Affären von Agatha Christie

Rezension: Karibische Affären von Agatha Christie

Die Inhaltsangabe zum Kriminalroman „Karibische Affären“ von Agatha Christie findet ihr oben.
Am Anfang des Kriminalromans lernen wir Miss Jane Marple kennen. Die ältere Dame macht aufgrund einer Erkrankung und auf Anraten ihres Neffens Urlaub in Indien. Mir gefiel sehr gut, dass wir den Hauptcharakter am Anfang kennenlernten. Auch die Tatsache, dass die Detektivin meist strickend oder mit ihrem Strickkorb angetroffen wird, zog sich durch das ganze Buch und wirkte in der Geschichte sehr schön, da so keiner der Hotelgäste und Hotelangestellten in der älteren Dame mehr sah, als eine ältere, strickende Dame. Das führt mich auch gleich dazu, was mich ein wenig störte an dem Kriminalroman. Miss Marple hört oft nur zu, das ist ihre Ermittlungstaktik. Eigentlich alle Hinweise werden ihr von den jeweiligen Figuren zugetragen, obwohl sie natürlich die Mordfälle anspricht und sich so die Hinweise geben lässt. Hin und wieder finden wir Miss Marple in Action, wenn sie zum Beispiel Jackson, dem Masseur des reichen Mister Rafiel hinterher spioniert, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. In vielen anderen Detektivromanen haben wir sehr viele Ortswechsel, dies erschien mir hier gar nicht der Fall zu sein.
Da wir auch hier sehr viele Personen haben, was natürlich dafür sorgt, dass wir eine breite Auswahl an Verdächtigen haben, aber leider auch für Unklarheiten. Nahezu alle Hotelgäste kannten sich untereinander. Dies führt dazu, dass scheinbar jeder mit jedem eine Verbindung hat, sei es durch Freundschaft, Ehe oder eine heimliche Liebesaffäre, was die komplexen Verwicklungen natürlich nicht einfacher macht. Ich bin, vielleicht auch, weil ich „Karibische Affären“ nicht innerhalb weniger Tage las, öfter durcheinander gekommen, wer da eigentlich mit wem in welcher Beziehung steht.
Auch die Schlussszene, in der Miss Marple den Fall auflöst, passiert relativ schnell. Zehn Seiten vor dem Ende wird noch eine dritte Leiche gefunden, Miss Marple kommt aufgrund des letzten Leichenfundes auf den Täter. Sie stellt ihr zusammen mit Jackson und lässt Mister Rafiel mit seiner Sekretärin nachkommen. Ihre Auflösung erfolgt dann innerhalb weniger Zeilen, obwohl noch einige Details in einem klärenden Gespräch zwischen Miss Marple und Mister Rafiel am nächsten Tag nachgeschoben wurden, hatte ich dennoch das Gefühl, dass nicht alles allumfassend aufgeklärt wurde. So verhielten sich auch andere Hotelgäste verdächtig, was für den Leser selbstverständlich so wirkt, als sei da noch eine Nebenhandlung im Busche (da wir am Ende ja erfuhren, dass diese Handlungen nicht zur Haupthandlung gehören), allerdings werden diese Figuren am Ende gar nicht mehr erwähnt, was ich sehr schade finde, denn es wirkt so, als sei da eine Geschichte noch nicht zu Ende erzählt. Gerade diese ungeklärten Fragen haben ein ungutes Gefühl bei mir hinterlassen, obwohl ich „Karibische Affären“ von Agatha Christie guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Freitag, 19. Februar 2016

Der kluge Knecht

Der kluge Knecht

'Es stört jede Frau, wenn man ihren Liebhaber bei ihr findet.' (S.81)

Öhm...ja, klar... Was soll ich dazu noch sagen? Okay, in dem Märe des Strickers geht es um eine Frau, die ihren Ehemann betrügt. Sie scheucht ihn jeden Morgen in der Früh aus dem Haus, kocht dann für ihren Liebhaber und lässt ihn rufen. Der Liebhaber niemand geringeres als der Pfarrer selbst, kommt, die beiden essen und genießen dann zusammen den Nachtisch im Schlafzimmer. Der Knecht des Hausherrn hat eine Vermutung, dass die Frau ihren Mann betrügt und kehrt zurück in das Haus. Als er nicht zurückkommt, kommt der Meister. Der Knecht möchte etwas essen, da er hungrig ist und beginnt seinem Meister, der sich zu ihm gesetzt hat, eine allegorische Geschichte zu erzählen. Letztendlich schließt er damit, dass der Pfarrer unter der Bank sitzt.
Tja, da hat es der Dame des Hauses wohl nichts gebracht, dass sie ihren Mann aus dem Haus scheuchte. Welche Frau findet es schon gut, wenn ihr Ehemann ihren Liebhaber bei ihr findet? Die wenigsten wohl.
Dieses Zitat habe ich rausgegriffen, weil ich es einfach lustig überspitzt und gleichzeitig so pointiert treffend fand. 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Steckbrief: Lady Sunshine und Mister Moon von Susan Andersen

Steckbrief: Lady Sunshine und Mister Moon von Susan Andersen

Titel: Lady Sunshine und Mister Moon
Autor: Susan Andersen
Reihe: Showgirl-Serie
Originaltitel: Just for Kicks (2006)
Genre: Roman (Romantik und Krimi)
Verlag: Mira Verlag
Seitenanzahl: 380
Erscheinungsjahr: 2010 (1. Auflage)
Preis: 8,95€
ISBN: 978-3-89941-732-6
Protagonisten: Carly Jacobson und Wolfgang „Wolf“ Jones

Dienstag, 16. Februar 2016

Inhaltsangabe: 5 Der Hofhund

Inhaltsangabe: 5 Der Hofhund

Ein reicher Mann hat einen Hovawart, der gerne hohe Sprünge vollführte und dafür mit Futter bezahlt wurde. Dieser Hund wird durch seine Kunststücke überall bekannt und so kommen immer mehr Menschen, die ihn seine Sprünge vollführen sehen wollen. Aber da er müde ist, mag er irgendwann seine Sprünge nicht mehr vorführen, wird aber gezwungen so lange bis er für niemanden mehr springen möchte.

Das Ende: Der Stricker vergleicht diesen Hund mit einem freigebigen Menschen, der gerne freigebig ist, aber irgendwann deshalb ausgenutzt wird. Der Freigebige wird sich verfluchen und den, der ihn so habgierig bedrängt. So wird sich der freigebige Mensch am Ende wie der Hovawart verhalten und nicht mehr freigebig sein. 

Sonntag, 14. Februar 2016

Inhaltsangabe: Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Inhaltsangabe: Der Schleier der Angst von Samia Shariff

'Früher schien ich alles zu besitzen, und doch hatte ich nichts. Jetzt besitze ich nichts, und doch habe ich alles, denn ich bin frei.' (S. 379)

In dem Erfahrungsbericht „Der Schleier der Angst“ von Samia Shariff geht es um die Algerier-Französin Samia Shariff. Mit ihren Eltern und ihren Brüdern lebt das junge Mädchen in Frankreich. Niemals war sie gewollt, nie findet ihre Mutter ein nettes Wort für sie. Vielmehr verflucht sie den Tag an dem ihre Tochter geboren wurde.
Als die sieben-Jährige mit ihrer Familie zurück nach Algerien geht, beginnt erst Recht ein Albtraum. Mit 14 Jahren erfährt sie, dass ihre Eltern sie mit einem deutlich älteren Mann verheiraten wollen. Als sie ungefähr 16 Jahre alt ist, heiratet sie den Mann, der sie jahrelang schlägt und vergewaltigt. Mit ihm zusammen kehrt sie zurück nach Paris. Dort wird sie jahrelang misshandelt auch dann noch, als sie von ihrem Ehemann schwanger ist.
Ihre Mutter nimmt ihr das Neugeborene weg, ihr Ehemann ist nicht nur einverstanden, sondern erhält auch noch Geld dafür. Später bekommt Samia Norah und Melissa. Sie ist froh, dass sie zwei Mädchen bekommt, denn niemand will diese „Ausgeburten des Teufels“ ihr wegnehmen. Nachdem sie mit ihren Kindern und ihrem Ehemann nach Algerien zurückgekehrt ist, muss sie immer wieder um ihr Leben fürchten, denn nicht nur ihr Mann misshandelt und bedroht sie, sondern auch ihre Eltern drohen ihr immer wieder, dass sie ihr die Kehle durchschneiden.
Als es Samia endlich schafft sich von dem ungeliebten „Mann“ scheiden zu lassen, wird sie bedroht, von ihren Eltern zusammen mit ihren Töchtern gefangen genommen und in einem fensterlosen Raum eingesperrt. Nach über einem Monat flüchten die drei.
Samia verliebte sich in einen anderen Mann, den sie dann auch heiratet. Mit ihm hat sie drei weitere Kinder. Ryan und Elias sind Zwillinge, Zach ist der neuste Spross der Familie.
Nachdem Samias Kinder mehrfach bedroht wurden, beschließt sie mit ihnen nach Frankreich zu flüchten. Aber auch in Frankreich sind sie nicht gut aufgehoben, denn dort haben sie keine Bleibe, keine Freunde und kein Geld. Nach über einem Jahr, in dem sie ständig umziehen mussten und in Hotelzimmern lebten, fliegen Samia und ihre Kinder mit gefälschten Pässen nach Kanada, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. 


Freitag, 12. Februar 2016

Maliziös

Maliziös

Maliziös“ ist ein Adjektiv, das laut Duden boshaft oder hämisch bedeutet. Es wurde im 17. Jahrhundert aus dem Französischen malicieux entlehnt. Ursprünglich kommt es aus dem Lateinischen malitiosus bzw. malitia (Schelmerei, Schurkerei, Arglist, Bosheit).
Dieses Adjektiv hatte ich schon mal gehört, aber als ich eben darüber stolperte, fand ich es so interessant, dass ich nachgucken musste, was es genau bedeutet und wo es herkommt.
Kennt ihr das, wenn ihr ein Wort kennt und vielleicht sogar verwendet ohne genau erklären zu können oder zu wissen, was das Wort eigentlich bedeutet? Mithilfe unserer heutigen Technik sollten wir das ja nicht mehr machen, aber man tut es doch immer wieder. Ich gelobe Besserung und werde versuchen Wörter nur noch zu verwenden, wenn ich wirklich weiß, was sie bedeuten oder sie zumindest im Zuge eines aktiven Gebrauches nachzuschlagen. 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Steckbrief: Die Ehre der Mackenzies von Linda Howard

Steckbrief: Die Ehre der Mackenzies von Linda Howard

Titel: Die Ehre der Mackenzies
Autor: Linda Howard
Reihe: Mackenzie-Sage (Band 3)
Originaltitel: Mackenzie's Pleasure (1989)
Genre: Roman (Krimi und Romantik)
Verlag: Mira Verlag
Seitenanzahl: 300
Erscheinungsjahr: 2008 (1. Auflage)
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-89941-465-3
Protagonisten: Barrie Lovejoy und SEAL Zane Mackenzie

Dienstag, 9. Februar 2016

Inhaltsangabe: 4 Die Katze

Inhaltsangabe: 4 Die Katze

In der Fabel „Die Katze“ zieht der Stricker einen Vergleich zwischen einer Katze, die an alle Speisen geht und so selbst die, die sie nicht frisst oder mag, verunreinigt und so ungenießbar macht mit einem unkeuschen Mann, der nicht so viele Frauen bekommt wie er gerne hätte. Der Mann „nascht“ auch an allen Frauen, ob er sie heiraten will oder nicht und so selbst die „verunreinigt“, die er gar nicht auf Dauer haben will.
Er meint, dass dieser Mann genauso wie die Katze Katzenlob verdient habe, da er sich genauso verhalte. 

Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension: Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Rezension: Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Die Inhaltsangabe zu Samia Shariffs Erfahrungsbericht „Der Schleier der Angst“ findet ihr oben.
Obwohl ich unendlich viel Mitleid mit Samia habe und hatte und ich nicht verstehen kann, wie man sein Kind, seine eigene Tochter, so schlecht behandeln kann, wurde mir Samia mit der Zeit irgendwie unsympathisch.
Sie verlässt sich auf ihre Tochter, lässt sich von ihr unterstützten und holt sich Rat bei ihr. Natürlich ist das nicht schlecht, aber sie ließ sich von der 14-jährigen Norah beschützen als sie, Samia, von ihrem Ehemann geschlagen und vergewaltigt wurde. Norah scheint deutlich stärker als ihre Mutter zu sein und muss diese Schützen und sie aufbauen, wenn sie wieder einmal der Verzweiflung nahe ist. Eigentlich sollte es doch andersherum sein.
Samia flüchtet aus Algerien. Auch das kann ich total gut verstehen, denn dort waren weder sie noch ihre Kinder sicher. Aber in Frankreich hat sie keine Verwandtschaft, zu der sie möchte, keine Freunde und kein Geld. Sie geht einfach davon aus, dass die französischen Behörden sie und ihre Kinder unterstützen. Ich finde diese Einstellung recht befremdlich, obwohl ich die Zwangslage in der sich Samia befunden haben muss natürlich verstehe und ich, als Europäerin, heilfroh bin, dass ich bin relativer Sicherheit leben kann.
Die Unterteilung in Kapitel, die ihre unterschiedlichen Lebensabschnitte aufgliederten, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich aufgrund der Kapitelaufteilung und den Kapitelüberschriften eine etwas andere Geschichte erwartete.
Die Geschichte, die Samia erzählt ist schrecklich und grauenvoll. Ich musste wirklich ausblenden, dass es sich um reale Begebenheiten handelte und nicht um einen rein fiktiven Text, denn das würde einen auffressen.
Die Kapitel, die sich mit ihrem Leben in Frankreich, Barcelona und Kanada beschäftigten, wurden recht langatmig und meiner Meinung nach, hätte man sie um gute 50 Seiten kürzen können.
Im Großen und Ganzen hat mir der Erfahrungsbericht „Der Schleier der Angst“ von Samia Shariff literarisch recht gut gefallen. Ich würde ihn unter Vorbehalt weiterempfehlen. Einfach deshalb, weil es einige Makel hatte, die mir überhaupt nicht zusagten. 

Freitag, 5. Februar 2016

Hanni und Nanni sind immer dagegen

Hanni und Nanni sind immer dagegen

"Die anderen Jahrgänge dagegen bereiteten der Lehrerin noch immer große Schwierigkeiten. Die dritte Klasse hatte zum Beispiel herausgefunden, dass sich Fräulein Kennedy vor Katzen fürchtete. Es war erstaunlich, wie viele Katzen daraufhin im Unterricht auftauchten." (S. 63)
Hanni und Nanni und ihre Klasse ärgern ihre Geschichtslehrerin, „die alte Kenny“, immerzu, aber auch die anderen Klassen ärgern diese Lehrerin. Leider nimmt sie es sich ein wenig zu sehr zu Herzen. Gerade als sie sich wieder beruhigt hat, weil sich die zweite Klasse nach einem besonders gemeinen Streich bei ihr entschuldigt hatte, wird sie von der dritten Klasse so sehr geärgert, dass sie es aufgeben will. Nicht nur gerät dadurch ihre Schwester in Gefahr, für deren Arzt- und Krankenhausrechnungen die Lehrerin mit ihrem Gehalt aus dem Internat aufkommt, sondern ist sie auch am Boden zerstört, weil sie es nicht schafft in ihrem Unterricht Disziplin zu halten, auch bringt sie den Schülerinnen nichts bei, weil diese von den Streichen viel zu abgelenkt sind und von der Vorbereitung der Streiche.
Ich kann zwar nicht verstehen, wie man vor einer Katze Angst haben kann, weil ich diese kleinen, flauschigen Fellbälle schlichtweg niedlich und putzig (ja, lasst mich an dieser Stelle redundant sein) finde, aber ich weiß, dass man durchaus Angst vor irrationalen Dingen haben kann, denn ich habe auch Angst vor diesen schrecklichen, RIESIGEN, achtbeinigen...okay, lassen wir das...
Interessant finde ich es, dass die Lehrerin überlegt ihre gut bezahlte Stelle hinzuschmeißen, weil ihre Schülerinnen nichts bei ihr lernen.


Mittwoch, 3. Februar 2016

Steckbrief: Der Verrat von John Grisham

Steckbrief: Der Verrat von John Grisham

Titel: Der Verrat
Autor: John Grisham
Reihe: -
Originaltitel: The Street Lawyer (1998)
Genre: Roman
Verlag: Weltbild GmbH
Seitenanzahl: 429
Erscheinungsjahr: 2008
Preis: ?
ISBN: 978-3-8289-9190-3
Protagonisten: Michael „Mike“ Brock, Mordecai Green

Dienstag, 2. Februar 2016

Inhaltsangabe: 3 Der Kater als Freier

Inhaltsangabe: 3 Der Kater als Freier

Ein Kater kommt zu einer Füchsin um sich einen Rat darüber einzuholen, wer oder was das Edelste ist, denn das will er heiraten. Erst nennt die Füchsin die Sonne, diese wird als das Edelste verworfen, denn der Nebel kann sie vertreiben. Aber auch der Nebel ist nicht das Höchste, da der Wind ihn vertreibt. Der Wind wird vom Steinhaus zurückgehalten, welches wieder von Mäusen, die das Fundament untergraben, zum Einsturz gebracht werden können. Die Mäuse können von der Katze gefressen werden, sodass diese die beste Partnerin für den Kater sei.

Das Ende: Auch der Mensch soll nicht nach Höherem streben und in seinem eigenen Stand bleiben.