Freitag, 29. April 2016

Wer zuletzt lacht, küsst am besten von Rachel Gibson

Wer zuletzt lacht, küsst am besten von Rachel Gibson

''Ich hol dir deine .22er aus dem Safe.' Was vermutlich die Art ihres Daddys war, ihr zu sagen, dass es ihm durchaus etwas ausmachte, ob sie ein Serienkiller zerstückelte.'' S. 50

Sadie hat ein ziemlich schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater. Das dürfte ziemlich offensichtlich sein... Wenn ich die Figur bzw. den Text jetzt psychoanalytisch deuten wollen würde, könnte man ja mal erschließen, ob ihr schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater und ihr fehlendes Verhältnis zu ihrer Mutter könnten die Ursachen dafür sein, dass sie oftmals wechselnde Partner hat. Aber egal, wir wollen sie ja hier nicht analysieren.
Klar wundert sich Sadie darüber, dass ihr Vater sich um sie sorgt und sie freut sich natürlich auch darüber, auch wenn die Sorge ihres Vaters ein wenig unbeholfen wirkt. Dieses Zitat scheint zu offenbaren, dass es hier auch eine Kriminote gibt, die es bedauerlicherweise nicht gibt. 

Mittwoch, 27. April 2016

Steckbrief: Notabene 45 - Ein Tagebuch von Erich Kästner

Steckbrief: Notabene 45 - Ein Tagebuch von Erich Kästner

Titel: Notabene 45 – Ein Tagebuch
Autor: Erich Kästner
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Erfahrungsbericht
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 223
Erscheinungsjahr: 1961 (Erstausgabe), 2013 (8. Auflage)
Preis: 9,90€
ISBN: 978-3-423-11016-7
Die Kapitel: Berlin (7. Februar bis 9. März 1945), Mayrhofen I (22. März bis 3. Mai 1945), Mayrhofen II (4. Mai bis 15. Juni 1945), P. in Bayern (18. Juni bis 28. Juni 1945), Mayrhofen III (29. Juni bis 5. Juli 1945) und Schliersee (9. Juli bis 2. August 1945), Postskriptum 1960

Dienstag, 26. April 2016

Inhaltsangabe: 15 Der kluge Knecht

Moralische Erzählungen (Mären)
Inhaltsangabe: 15 Der kluge Knecht
 

„Es stört jede Frau, wenn man ihren Liebhaber bei ihr findet.“
Im klugen Knecht merkte eben dieser Knecht, dass die Frau seines Meisters ein Verhältnis mit dem Pfarrer hatte. Jeden Morgen trieb die Frau ihren Mann früh nach draußen, damit er Holz mache. Sie kochte unterdessen das Essen für ihren Liebhaber, sodass sie erst gemeinsam gegessen haben und sich dann im Schlafzimmer vergnügten. Der Knecht fand heraus, dass die Frau ihren Mann betrog und schmiedete einen Plan um seinem Meister zu zeigen, dass seine Frau ihn betrügt. Er kommt zurück zum Haus, weil er behauptete etwas vergessen zu haben. Die Frau musste ihren Liebhaber unter einer Bank verstecken. Der Knecht hingegen wollte nicht wieder gehen und hielt sich längere Zeit im Haus auf, als der Meister dann plötzlich wieder vor der Tür steht, überredet ihn der Knecht mit ihm zu essen, da er so hungrig sei. Die Frau bewirtete die beiden, wünschte sie sich aber weit weg und verfluchte sie im Geheimen.
Der Knecht macht seinen Meister durch eine Geschichte, die er ihm erzählte darauf aufmerksam, dass dort ein Spanferkel ist und ein großer Kuchen und dann zeigt er ihm den Pfarrer unter der Bank. So wurde der Pfarrer unter Druck gesetzt, dem Meister einiges von seinem Besitz zu überschreiben, sodass dieser sich wünschte die Frau niemals kennengelernt zu haben. Die Frau hingegen wurde verprügelt und ihr Mann mochte sie danach nicht mehr so gerne.

Am Ende: Der Knecht wird für sein kluges und besonnenes Verhalten gelobt, denn mit Klugheit könne man Bildung und Sitte erreichen wie sie am Hof üblich war. Der Knecht ist gut mit der Situation umgegangen, denn er hat den Meister durch eine Geschichte Stück für Stück zur Entdeckung des Liebhabers seiner Frau geführt, denn ansonsten hätte sie einfach behaupten können, dass der Knecht sich das ausdachte um ihr zu schaden, weil er sie hasse.

Sonntag, 24. April 2016

Inhaltsangabe: Am wilden Fluss von Linda Howard

Inhaltsangabe: Am wilden Fluss von Linda Howard

In dem Kurzroman „Am wilden Fluss“ von Linda Howard geht es um die unabhängige Dee Swann und den Rancher Lucas Cochran. Dee Swann hat von ihren Eltern Angel Creek vererbt bekommen. In dem kleinen Tal gibt es auch während der schlimmsten Dürre Wasser, sodass das Tal bei den Rancher in der Umgebung begehrt ist und damit auch die junge Besitzerin. Doch Dee sieht es gar nicht gerne, wenn sich ein Fremder auf ihren Grund und Boden verirrt und so empfängt sie jeden fremden Besucher mit ihrer Schrotflinte.
Lucas Cochran, Rancher, wirbt um die zurückhaltenden Olivia. Obwohl Olivia sich einen Mann und Kinder wünscht, ist sie nicht sicher, ob Lucas der Richtige für sie ist, aber scheinbar erwartet das ganze Städtchen, einschließlich Olivias reichen Eltern, dass die junge Frau, den reichen Rancher zum Ehemann nimmt. Olivia ist der Meinung, dass ihre beste Freundin Dee und der draufgängerische Lucas ein weit besseres Paar wären, denn Dee würde sich von Lucas niemals unterbuttern lassen. Dee ist davon nicht ganz überzeugt, nicht zuletzt, weil Lucas ein Auge auf Angel Creek geworfen hat.
Doch Lucas kann die grünen Hexenaugen der Dee Swann nicht einfach vergessen und so arbeitet er nicht nur daran, sie von einem Verkauf ihres Landes, sondern auch von einer Liaison mit ihm zu überzeugen.
Als die Dürreperiode in diesem Jahr länger anhält als sonst, dreht einer der Rancher durch und treibt seine Herde auf das Land von Angel Creek. Die Mitarbeiter und auch der Rancher schießen auf Dee und ihr Haus und obwohl sie sich wehrt wie besessen, sind die anderen in der Überzahl nicht aufzuhalten. Luis, einer der Mitarbeiter des Ranchers kann nicht zulassen, dass die Männer die junge Frau verletzen, vergewaltigen oder gar töten und so reitet er in die Stadt um Hilfe zu holen. Tilly, die Frau aus dem Saloon, schickt Luis zurück und reitet selbst zu Lucas um ihn um Hilfe zu bitten. Lucas mobilisiert seine Männer, zusammen reiten sie bewaffnet nach Angel Creek, wo sie es gerade noch rechtzeitig schaffen Luis und Dee beizustehen. Beide sind verletzt und müssen dringend zum Arzt gebracht werden.
Olivia hört davon, dass Luis angeschossen wurde und kann ihre Gefühle für den Mexikaner nicht länger zurückhalten. Ihre Eltern sind mit ihrer Männerwahl allerdings nicht einverstanden und stellen sich quer, als ihre Mutter aber sieht, wie sehr Luis ihre Tochter liebt, beschließt sie nachzugeben.

Und wer das Ende schon wissen möchte: Natürlich endet auch dieser Liebesroman mit einem Happy End: Sowohl Olivia und Luis als auch Dee und Lucas heiraten am Ende und führen ein gemeinsames Leben, so wie sie es sich wünschten. 

Freitag, 22. April 2016

Intervenieren

Intervenieren

Intervenieren“ kann man, wenn man ermittelnd eingreift, Protest gegen etwas anmeldet und kann sich eben auch aktiv in die Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen. Das Substantiv „Intervention“ bedeutet laut Brockhaus Vermittlung, Einmischung, (steuernder) Eingriff. Natürlich intervenieren wir in unserem „normalen“ Alltag hin und wieder, wenn uns das Verhalten eines anderen nicht gefällt, in den seltensten Fällen verwenden wir aber den Ausdruck direkt. Einen politischen Anstrich bekommt der Begriff, wenn die „Intervention“ groß wird, wenn also nicht nur eine einzelne Person, sondern eine Gruppe oder ein Staat in das Verhalten oder die Politik einer anderen Gruppe oder eines anderen Staates eingreift.
Vielleicht sollten wir öfter intervenieren und nicht nur im Kleinen, sondern auch mal in der Gruppe unsere Meinung sagen um Dinge ändern zu können? 

Mittwoch, 20. April 2016

Steckbrief: Wüstenblume von Waris Dirie

Steckbrief: Wüstenblume von Waris Dirie

Titel: Wüstenblume
Autor: Waris Dirie
Reihe: -
Originaltitel: Desert Flower (1998)
Genre: Erfahrungsbericht
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 280
Erscheinungsjahr: 2002
Preis: 8,95€
ISBN: 3-453-21261-4
Die Kapitel: 1. Die Ausreißerin, 2. Vom Aufwachsen mit Tieren, 3. Ein Nomadenleben, 4. Eine Frau werden, 5. Der Ehevertrag, 6. Unterwegs, 7. Mogadischu, 8. Unterwegs nach London, 9. Das Dienstmädchen, 10. Endlich frei, 11. Das Model, 12. Die Ärzte, 13. Paßprobleme, 14. Das Drehbuch, 15. Wieder in Somalia, 16. New York, New York, 17. Die Botschafterin, 18. Gedanken an zu Hause

Dienstag, 19. April 2016

Inhaltsangabe: 14 Der Riese

Märchen:
Inhaltsangabe: 14 Der Riese

In dem Märchen „der Riese“ geht es um 12 Männer die zu einer Frau kommen. Dieser versteckt, weil ihr Mann, der Riese, kommt, die 12 Männer oben auf dem Dachboden, wo der Riese sie aber entdeckt. Er befielt ihnen, dass sie einen herunter schmeißen mögen, sodass er den Rest verschonen würde. Allerdings entscheidet er sich, den ersten Menschen zu fressen und sagt den verbleibenden Männern, dass sie den Nächsten herunter schmeißen sollen. Auch diesen frisst er. So geht es immer weiter bis nur noch einer oben steht. Als der Riese ihm befiehlt auch herunter zu kommen, sagt dieser, dass er nicht kommen werde und sich gegen ihn wehren will. Der Riese erwidert nur, dass es jetzt zu spät sei, sie hätten sich wehren können als sie noch vollzählig waren.

Das Ende: Der Erzähler sagt, dass man sich rechtzeitig wehren sollte und nicht warten soll bis der Mächtigere einen bekämpft. 

Sonntag, 17. April 2016

Rezension: Am wilden Fluss von Linda Howard

Rezension: Am wilden Fluss von Linda Howard

Die Inhaltsangabe von Linda Howards Kurzroman „Am wilden Fluss“ findet ihr oben.
Obwohl es nur ein kurzer Roman ist, schafft es die Autorin gekonnt Spannung zwischen Dee und Lucas aufzubauen.
Gut hat mir gefallen, dass Dee so unabhängig ist und charakterlich stark ist, weniger gut gefällt mir, dass sie am Ende bereit ist nachzugeben und sogar bereit ist ihr geliebtes Angel Creek an Lucas zu verkaufen.
Auch die recht altertümlichen Ansichten was Sexualität und Verhütung angeht, fand ich sehr erschreckend und nicht gerade schön zu lesen.
Die Spannungskurve geht sehr plötzlich steil nach oben, aber das tut der Spannung keinen Abbruch, sodass mir dieser Aspekt sehr gut gefallen hat.
Auch die Tatsache, dass Olivia sich gegen ihre Eltern wendet indem sie einen Mann heiratet, der unter ihrem Stand ist, hat mir sehr zugesagt.
Wann genau dieser Kurzroman spielen soll, habe ich nicht erkannt, aber er könnte jederzeit in den letzten zweihundert Jahren spielen. Auch dies gefiel mir nicht sonderlich gut.
Letztendlich empfand ich den Roman „Am wilden Fluss“ von Linda Howard als recht kurzweilig und teilweise vergleichsweise spannend, auch wenn mir mehrere Aspekte nicht sonderlich gut gefielen, kann ich den Kurzroman weiterempfehlen. 

Freitag, 15. April 2016

Geschichten vom Herrn Keuner

Geschichten vom Herrn Keuner von Bertolt Brecht

''Woran arbeiten Sie?' wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: 'Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor.'' (Seite 15)

Ich fand dieses Zitat aus „Mühsal der Besten“ von Seite 15 total interessant. Herr K. hat viel zu tun, weil er seinen nächsten Irrtum vorbereitet. Warum arbeitete man an etwas, wo man doch genau weiß, dass man sich damit irren wird? Warum steckt man in solch eine Sache Mühe und Zeit? Einfache Antwort: Ich weiß es nicht. Aber ich finde die Idee eigentlich total interessant. Gleichzeitig fungiert dieses Zitat als Sinnbild dessen, was Herr Keuner für mich darstellt. Er bringt immer wieder so komisch-verworrene Antworten auf eigentlich recht einfache Fragen.
Aber gerade das macht ja seinen Reiz aus und es ist ja nicht so, dass man am Ende fertig ist mit dieser Sammlung und sagt: Ja, der Herr Keuner ist mir sympathisch oder unsympathisch. Man erfährt über ihn und seinen Charakter recht wenig.
Insgesamt fand ich es auch bemerkenswert, dass er davon ausgeht, dass er sich irren könnte. Normalerweise geht man ja nicht davon aus, dass man sich irrt, aber nicht nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, sondern wirklich davon auszugehen, dass man sich irrt, das ist wirklich tragisch.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen Irrtum mit dem wir rechnen, denn wenn wir damit rechnen, können wir damit umgehen, wenn nicht, ist es schwierig sich im Voraus darauf einzustellen. 

Mittwoch, 13. April 2016

Steckbrief: Zerstörter Traum vom Ruhm von Heinz G. Konsalik

Steckbrief: Zerstörter Traum vom Ruhm von Heinz G. Konsalik

Titel: Zerstörter Traum vom Ruhm
Autor: Heinz G. Konsalik
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Roman
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 141
Erscheinungsjahr: 1985 (20. Auflage)
Preis: 4,80DM
ISBN: 3-453-00308-X
Protagonisten: Franz v. Poltecky alias Franz Schuster, Martina Schneewind und Erna Vorwerck

Dienstag, 12. April 2016

Inhaltsangabe: 13 Der Jäger

Inhaltsangabe: 13 Der Jäger

Ein Jäger hatte ausgezeichnete Jagdhunde, die jeden Hirsch fangen konnten. Eines Tages jagten sie einen so weit wie keinen zuvor. Der Hirsch wollte in einen anderen Wald fliehen, wofür er aber über ein Feld musste. Dort musste er an einem Dorf vorbei, Bauern entdeckten ihn und hetzten ihre Hovawarts auf ihn.
Die Hovawarts trieben ihn in dichten Wald, wo sie aber nichts mehr gegen den Hirsch ausrichten konnten.
Die reinrassigen Jagdhunde bringen den Hirsch dennoch zu Fall. Die dummen Bauern loben dennoch ihre Mischlingshunde überschwänglich.

Das Ende: Ehre soll erreicht werden und man soll stetig nach ihr streben (wie die Jagdhunde nach dem Hirsch jagen und sie ihr Lob wollen). Man sollte den Ritter ehren, der sein Leben lang der Ehre nachstrebt und nicht den Narr, der kurzzeitig der Ehre oder dem Ritter hinterherläuft und dann wieder aufgibt. Außerdem sollte man darauf achten, wen man aus welchen Gründen lobt. 

Sonntag, 10. April 2016

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Shinichi Edition von Gosho Aoyama

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Shinichi Edition von Gosho Aoyama

In diesem Sammelband geht es um Shinichi, der im ersten von von den mysteriösen Männern in Schwarz geschrumpft wird. Shinichi ist mit seiner Jugendfreundin Ran im Tropical Land, dort beobachten sie einen Mord, den Shinichi mit Bravur auflöst. Auf dem Heimweg trifft er die Männer in Schwarz, die sich verdächtig verhalten, er verfolgt sie und wird von ihnen entdeckt. Mithilfe eines mysteriösen Gifts verwandelt sich sein Körper zurück zu dem eines 6-Jährigen.
Heiji Hattori kommt nach Tokio um seinen Konkurrenten, den Meisterdetektiv Shinichi Kudo zu treffen und sich mit ihm zu messen. Er klopft an die Tür der Detektei Mori, weil es Gerüchte gibt, dass Ran in heimlichen Kontakt mit Shinichi steht, der seit einigen Monaten von der Bildfläche verschwunden ist. Die drei Detektive werden zu einem Fall in das Haus einer reichen Familie gerufen. Dort sollen sie eigentlich die Freundin des Sohnes unter die Lupe nehmen, allerdings ereignet sich direkt vor ihren Augen ein Mord in einem abgeschlossenen Raum. Nur müssen Conan alias Shinichi, Heiji und Kogoro beweisen was sie drauf haben, denn sowohl der Butler als auch der Sohn und seine Freundin und der Vater des Verstorbenen sind verdächtig. Letztendlich war nur einem der Mord möglich. Nachdem Heiji seine Lösung präsentiert und der vermeintliche Mörder gestanden hat, taucht plötzlich Shinichi am Tatort auf. Aber wie ist das möglich? Das fragt sich auch der ungeladene Gast selbst, denn dieser kann sich seine kurzfristige Rückverwandlung auch nicht erklären.
Ran fährt mit ihrem Vater und den Detective Boys in Urlaub, allerdings schläft sie auf dem Flug ein und träumt von ihrer Reise mit Shinichi. Damals löste er seinen ersten Fall an Bord eines Flugzeugs. Ein Mann wird erstochen auf der Toilette aufgefunden. Mit einem Eispickelähnlichen-Gegenstand wird der Mann ins Genick gestochen, sodass er erstickt. Vier Leute sind auf die Toilette gegangen, zwei davon sind mit dem Verstorbenen reisende Kollegen, ein Sitznachbar und ein vermeintlich Fremder. Selbst nach zwei Leibesvisitationen und einer ausführlichen Durchsuchung des Handgepäcks wurde keine Tatwaffe gefunden. Doch Shinichi löst den Fall nicht nur mit Bravur, auch findet er das Motiv für den Fall heraus und so endet das Debüt in den Lüften.
Im letzten Fall vermutet Ran, dass Shinichi und Conan die selbe Person sind. Als Ran einige Tage später in einem Theaterstück in der Schule auftritt, soll ihr Verdacht zerstreut werden. Heiji, verkleidet als Shinichi gibt sich allen zu erkenne. Allerdings fliegt seine Fassade schnell auf, dennoch taucht plötzliche jemand auf, der behauptet Shinichi zu sein, aber das kann ja nicht sein, denn im Publikum saß außerdem noch Conan. Jetzt muss der Giftmord des Mannes aus dem Publikum aufgeklärt werden. Shinichi löst den Fall zwar schnell auf, allerdings muss jetzt verhindert werden, dass die Schüler, die dem Schauspiel beiwohnten, davon erzählen. Shinichi lädt Ran in ein Restaurant ein. Irgendetwas wichtiges will er ihr erzählen, aber bevor er endlich mit der Sprache herausrückt, ereignet sich ein Mord. Und natürlich kann es Shinichi nicht lassen mitzumischen. Dann spürt er plötzlich, dass seine Rückverwandlung bevorsteht. Er kann zwar den Fall noch auflösen, aber er kann sich nicht mehr Ran offenbaren. Die, wütend auf den verschwunden Shinichi, futtert sich mit Conan durch die Dessertkarte.

Und damit endet der Sammelband um Shinichi Kudo. 

Freitag, 8. April 2016

Altruistisch

Altruistisch

Altruistisch“ ist das Adjektiv zum „Altruismus“. Jemand der „altruistisch“ handelt, handelt uneigennützig bzw. selbstlos, somit ist das Gegenteil zum „Altruismus“ der Egoismus. Meiner Ansicht nach ist der Egoismus nicht nur von der Wortbedeutung her deutlich bekannter in unserem Alltag, vielleicht habe ich das Wort „altruistisch“ deshalb bisher noch nicht so häufig verwendet, vielleicht liegt es auch daran, dass es einfach nicht so bekannt oder geläufig ist. Mir zumindest ist das Wort das erste Mal vor einigen Jahren in der Schule untergekommen und ich konnte damals nicht wirklich etwas damit anfangen. Inzwischen weiß ich was es bedeutet und kann es zuordnen, auch wenn ich es nicht so oft verwende. Dennoch ein schönes Wort, meiner Ansicht nach, das man ruhig öfter verwenden sollte. Das impliziert selbstverständlich, dass man sich selbst eher altruistisch verhalten sollte, damit man möglichst oft die Möglichkeit hat, es zu verwenden. 

Mittwoch, 6. April 2016

Steckbrief: Die Abenteuer des Huckleberry Finn von Mark Twain

Steckbrief: Die Abenteuer des Huckleberry Finn von Mark Twain

Titel: Die Abenteuer des Huckleberry Finn Autor: Mark Twain
Reihe: Tom Sawyer und Huckleberry Finn Originaltitel: Adventures of Huckleberry Finn
Genre: Jugendroman Verlag: Reader's Digest
Seitenanzahl: 288 Erscheinungsjahr: ?
Preis: ? ISBN: 3-89915-038-4
Protagonisten: Tom Sawyer, seine Tante Polly, sein Freund Huckleberry Finn und Jim

Dienstag, 5. April 2016

Inhaltsangabe: 12 Die Affenmutter und ihre Kinder

Allegorische Erzählungen (Tierparabeln): Inhaltsangabe: 12 Die Affenmutter und ihre Kinder

In dieser Tierparabel geht es um eine Affenmutter, die zwei Kinder hat und von einem Jäger gejagt wird. Sie liebt eines ihrer Kinder, das andere liebt sie nicht, sodass sie gerne mit dem geliebten Kind vor dem Jäger flüchten möchte. Das ungeliebte Kind hätte sie gerne dort gelassen. Leider klammert sich das ungeliebte Kind an ihren Hals, sodass sie mit ihm zusammen flüchten muss und am Ende vom Jäger erlegt wird.

Das Ende: Der Jäger steht in dieser Parabel für den unentrinnbaren Tod. Die Kinder stehen für irdisches Gut (das geliebte Kind) und das ungeliebte Kind für die Sünden. Wir klammern uns an unser irdisches Gut so lange bis wir es nicht mehr halten können und die Sünden, obwohl wir sie nicht wollen, hängen so lange an uns bis der Teufel sie damit fängt. Hätte der Mensch sie früher verschmäht, dann hätten sie ihm nicht so großes Unglück gebracht. Der Affe macht sich niemals um die Zukunft Gedanken und versucht fremde Freude zu erhaschen, was für die Affen ihr Unglück bedeutet. 

Sonntag, 3. April 2016

Rezension: Detektiv Conan Shinichi Edition von Gosho Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Shinichi Edition von Gosho Aoyama

Ich bin schon seit langen Jahren Detektiv Conan-Fan und als ich vor einigen Monaten sah, dass die Fälle in neuen Sammelbänden herausgegeben werden, dachte ich erst, dass das ja nur Geldmacherei ist. Das mag zwar so sein, aber ich finde die Ausgabe wirklich gut.
Natürlich kennt man die Fälle schon, wenn man die Mangas und Animes gelesen oder gesehen hat. Das nimmt der Sache ein bisschen den Spaß und die Spannung, allerdings hat man zwischen den einzelnen Akten eine Art Zusammenfassung, die beschreibt was in der Zwischenzeit passiert ist. Diese Zusammenfassung ist zwar sehr, sehr kurz, aber man kriegt so einen kleinen Übergang zwischen den einzelnen Akten und kann der Handlung auch dann folgen, wenn man noch nicht so lange Fan der Mangas oder des Animes ist.
Leider braucht man, wenn man vollständig sammeln will, alle Bände, denn die Sammelbände sind kein Ersatz dafür.
Ein Pluspunkt für diese Sammelbände scheint aber der verhältnismäßig geringe Preis zu sein, denn der ganze Manga kostet „nur“ 5,99€.
Schade fand ich ein bisschen, dass man in der Shinichi Edition zwar den ersten Fall Shinichis findet, aber den Fall in New York mit Yukiko Kudo, Shinichis Mutter, leider nicht. Der hat mir ein bisschen gefehlt zumal das einer meiner Lieblingsfälle und er wirklich interessant ist. Auf der anderen Seite findet man einen Fall, den die Detective Boys lösen in diesem Sammelband, weil er sich anscheinend nahtlos an den vorherigen Fall anschließt. Wobei mir nicht ganz klar ist, wofür man diesen Fall genau braucht (nicht, dass er mir nicht gefallen hätte), aber der Sinn dieses Falles in diesem Band erschließt sich mir nicht.
Alles in allem hat man sich mit diesem Band Mühe gegeben und die hartgesottenen Fans kaufen sich diese Sonderbände bestimmt, aber lohnen tut sich das Geld nicht wirklich, außer es sind eventuell genau die eigenen Lieblingsfälle in diesem Band versammelt, sodass ich diesen Manga nur großen Fans weiterempfehlen würde und allen anderen raten, sich lieber „nur“ die normalen Bände zu kaufen, wobei dieser Sammelband Lesern, die diesen Manga noch nicht kennen einen Hinweis darauf geben könnte, ob sie Detektiv Conan mögen könnten, sodass dies eine preiswerte Einführung in die Welt von Conan, Ran und Kogoro liefern kann, die ich in diesem Kontext dann doch empfehlen würde. 

Freitag, 1. April 2016

Woyzeck III

Woyzeck III

‚Es war einmal ein arm Kind und hat kein Vater und keine Mutter war alles tot und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es ist hingangen und hat gerrt Tag und Nacht. Und wie auf die Erd niemand mehr war, wollt's in Himmel gehn, und der Mond guckt es so freundlich an und wie's endlich zum Mond kam, war's ein Stück faul Holz und da ist es zur Sonn gangen und wie's zur Sonn kam war's eine verwelkte Sonnenblume und wie's zu den Sternen kam, warens kleine goldne Mücken die waren angesteckt wie der Neuntötet sie auf die Schlehen steckt und wie wieder auf die Erd wollt, war die Erd ein umgestürzter Hafen und war ganz allein und da hat sich s hingesetzt und gerrt und da sitzt es noch und ist ganz allein‘

Dieses Märchen, das ich dem Fragment ‚Woyzeck‘ entnommen habe, haben wir sowohl in der Schule als auch in der Uni besprochen. In der Schule habe ich mich ehrlich gesagt nicht weiter darüber gewundert als es als „Antimärchen“ bezeichnet wurde, denn die Märchen, die ich bis dahin kannte waren eher positiv, sodass dieses Märchen mit seinem negativen Ausgang im krassen Gegensatz dazu stand. Aber in der letzten Zeit habe ich öfter mal Märchen gehört, die auch zum Teil negativ ausgingen. Ist euch bewusst wie viele der Märchen der Brüder Grimm mit dem Tod eines oder mehrere mitunter sogar aller Protagonisten enden? So viel es mir recht schwer zu sagen, dass das wirklich ein ‚Antimärchen‘ sein soll. Dazu fände ich es wichtig, mal zu klären welchen Kriterien ein landläufiges Märchen unterliegt. Was macht ein Märchen zum Märchen? Reicht ein ‚Es war einmal...‘ am Anfang? Wohl kaum. Das wäre ja nun ein bisschen wenig... Ich will jetzt hier keine Abhandlung über Märchen und Kriterien für Märchen schreiben. Aber ich fand dieses Märchen oder ‚Antimärchen‘ sehr schön, nicht vom Inhalt her, sondern einfach von der Art wie es geschrieben wurde und natürlich kann man auch in Bezug auf das Fragment, in das es eingebunden ist, viele Interpretationsansätze finden und mit ihnen arbeiten.