Dienstag, 31. Mai 2016

Inhaltsangabe: 20 Der arme und der reiche König

Inhaltsangabe: 20 Der arme und der reiche König

Zwei Könige lebten in zwei Königreichen. Einer der Könige war reich, der andere war arm, dafür aber klug. Der reiche König konnte den armen König nicht leiden. Als der reiche König starb, kam sein Sohn an die Macht. Auch sein Sohn mochte den armen König nicht. Als er eines nachts von ihm träumte, verlangte er Genugtuung von dem armen König. Dieser erklärte sich bereit sich mit ihm zu treffen, sodass sie sich eines Tages an einem Fluss gegenüberstanden. Der arme König erklärte sich bereit ihm die Spiegelbilder der Ritter, die er bei sich hatte, zu übergeben und er könne mit ihnen machen, was er wolle. Dies erzürnt den reichen König, aber der arme König argumentiert, dass er aufgrund des Traumes, also eines Schattens angeklagt wurde, sodass es nur gerecht wäre, wenn er dafür seinerseits Schatten erhielte.

Am Ende: braucht man sich nicht zu wundern, wenn man nach Ehrungen verlangt, die einem nicht zustehen, wenn man am Ende leer ausgeht. 

Sonntag, 29. Mai 2016

Rezension: Am Ufes des Rio Piedra saß ich und weinte von Paulo Coelho

Rezension: Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte von Paulo Coelho

Die Inhaltsangabe von Paulo Coelhos Roman „Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte“ findet ihr oben.
Ehrlich gesagt – ich weiß noch nicht genau, wie ich den Roman von Paulo Coelho finden soll.
Pilar und ihr Jugendfreund bleiben für mich ein wenig undurchsichtig, obwohl Pilar dem Leser oftmals Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gewehrt, fand ich es schwierig sie mir als leibhaftigen Menschen vorzustellen. Aber noch schwieriger finde ich es, mir ihren Jugendfreund vorzustellen. Die Charaktere blieben meiner Meinung nach etwas flach, undurchsichtig, was für einen Roman mit solcher Tiefe leider recht schwierig ist und so das Thema nicht richtig rüber zu bringen vermag.
Sehr schön fand ich, dass die Liebesgeschichte zwischen Pilar und ihrem Jugendfreund so rührend beschrieben wurde. Sie verbringen ihre Kindheit und Jugend miteinander, verlieren sich dann aus den Augen, Pilar erhält immer wieder Briefe von ihrem Jugendfreund. Sie treffen sich in Madrid, als er einen Vortrag hält. Spontan begleitet sie ihn auf eine Reise, die nicht nur ihn, sondern auch sie und ihre Beziehung zueinander verändert.
Die religiös-spirituelle Note hat einen interessanten Aspekt in diese Liebesgeschichte eingebracht. Natürlich musste ich mich oftmals an die bisweilen doch recht seltsam anmutenden Rituale und Ideen der Protagonisten gewöhnen. So beten sie zu einer Mutter Gottheit und verfallen dabei in einer Art Trance bei der sie in einer fremden Sprache sprechen, die Pilar nicht versteht, die sie aber auch spricht und zumindest so ungefähr erfasst, was das bedeutet, das die anderen beten und das später auch sie betet. Gleichzeitig sprechen sie immer wieder davon, dass Gott auch ein weibliches Antlitz hat. Diese Theorie gefiel mir aus feministischer Sicht recht gut, auch wenn mir bis jetzt noch nicht klar ist, wie sie diese Theorie begründeten. Es hatte etwas mit der Wichtigkeit Marias mit Jesus Leben und Schicksal zu tun, außerdem ging es um die Wichtigkeit des Wassers, das wie Frauen Leben schenkt und ermöglicht und deshalb besonders wichtig ist und besondere Verehrung verdient. Aber all diese religiösen Aspekte sind meiner Meinung nach, nicht auf die christliche Religion beschränkt und haben mit ihr nur sehr entfernt zu tun. Für mich hat dieser christliche Katholizismus nur einen Stellvertreterposten, denn es geht, meiner Ansicht nach, nur darum, dass Pilar lernt, dass es manchmal Dinge im Leben gibt, die man nicht vorhersehen kann, dass es Dinge gibt, an die man lernen muss zu glauben so zum Beispiel die Liebe zu ihrem Jugendfreund, der sie sich immer versuchte zu entziehen, weil sie wusste, dass damit Schmerz verbunden sein würde. Sie konnte sie nicht zulassen, weil diese Liebe nicht in das Bild passte, das sie sich als ideale Phantasie selbst erstellt hatte. Erst mit ihrer Reise und ihrer wie auch immer gearteten spirituellen Erleuchtung lernt sie, dass sie die Liebe zulassen muss und nur so glücklich werden kann. Das ist aber allein meine Meinung, die mit absoluter Sicherheit nicht von jedem geteilt wird.
Alles in allem ein sehr rührender Roman mit einer tollen Liebesgeschichte, die eng mit der Suche nach spiritueller Erleuchtung verwoben ist. Vielleicht mag „Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte“ nicht das beste Werk von Paulo Coelho sein, aber es ist es auf jeden Fall wert, es zu lesen und ich empfehle es gerne weiter. 

Freitag, 27. Mai 2016

Wer zuletzt lacht, küsst am besten III

Wer zuletzt lacht, küsst am besten III

'Er hatte in ihre besorgten blauen Augen gesehen und gespürt, dass er mit dem Arsch tief im unbekannten Unbekannten gelandet war, und da hatte er gemacht, wozu man ihn ausgebildet hatte. Alles in die Luft gesprengt und alles in Sichtweite erschossen.' S. 292

Okay, dass diese Metapher bedeutet, dass er sich von Sadie getrennt hat, ist nicht auf den ersten Blick offensichtlich, aber so ist es. Vince hat sich an dem Tag von Sadie getrennt, an dem sie ihren Vater zu Grabe getragen hat. Irgendwie ist es sehr traurig, dass Sadie so großes Unglück hat, dass der Mann, in den sie sich verliebt hat, sich von ihr trennt an dem ihr Vater beerdigt wird. Weshalb ich mir dieses Zitat ausgesucht habe, hatte zwei Gründe. Einmal das unbekannte Unbekannte und der zweite Satz dieses Zitates. Vince hat eine Theorie über das bekannte Bekannte, das unbekannte Bekannte, das bekannte Unbekannte und das unbekannte Unbekannte. Wenn ich das richtig zusammen kriege, dann war das unbekannte Unbekannte das Unbekannteste, das es gibt und man kann das nur verstehen, wenn man schon einmal in einer solchen Situation war.
Ich muss sagen, dass mir der zweite Satz dieses Zitates ein unglaublich fulminantes Bild vor Augen stehen lässt. Im übertragenen Sinne jagt Vince die Beziehung zu der Frau in die Luft, die als einzige seine Schwachstelle kennt und in die er sich verliebt hat. Er trennt sich in einer Kurzschlussreaktion von ihr, aus Angst, weil er jetzt eines seiner Geheimnisse kennt. 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Steckbrief: Private Dancer von Susan Andersen

Steckbrief: Private Dancer von Susan Andersen

Titel: Private Dancer
Autor: Susan Andersen
Reihe: Showgirl-Serie
Originaltitel: Skintight (2005)
Genre: Roman (Romantik und Krimi)
Verlag: Mira Verlag
Seitenanzahl: 364
Erscheinungsjahr: 2007 (1. Auflage)
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-89941-334-2
Protagonisten: Treena McCall und Jackson „Jax“ Gallagher

Dienstag, 24. Mai 2016

Inhaltsangabe: 19 Die drei Wünsche

Inhaltsangabe: 19 Die drei Wünsche

Ein Mann fand, dass es Gott nicht gut genug mit ihm meinte, sodass er betete, dass Gott ihn reich machen möge. Ein Engel erscheint ihm und gewehrt ihm drei Wünsche. Der Engel warnt ihn aber, dass ihm die drei Wünsche nichts nützen würden, denn aufgrund seiner Dummheit werde er am Ende genauso viel besitzen wie er jetzt besitzt. Dies will er nicht glauben, sodass er die drei Wünsche gerne annimmt. Da die Frau aber mit ihm betete, will sie einen der Wünsche für sich haben, was ihr der Mann gestattet. Die Frau wünscht sich sofort ein Kleid, dass schöner ist als alle anderen Kleider, die jemals gefertigt und getragen wurden. Sofort trägt die Frau das Kleid. Der Mann, überhaupt nicht zufrieden mit dem Wunsch seiner Frau, wünscht sich sofort, dass sie das Kleid im Leibe tragen soll. Dies fügt der Frau große Schmerzen zu und sie beschwert sich darüber bei ihren Verwandte. Diese drohen dem Mann, er solle seine Frau befreien oder sie werden sie rächen.
Am Ende: haben Mann und Frau genauso wenig wie zuvor, die drei Wünsche nützten ihnen überhaupt nichts und sie gehen leer aus. Beiden wird die Schuld daran angelastet, denn sie verhielten sich beide falsch.


Sonntag, 22. Mai 2016

Inhaltsangabe: Malus Wolf von Ruth Craig

Inhaltsangabe: Malus Wolf von Ruth Craig

In dem Jugendroman „Malus Wolf“ von Ruth Craig geht es um das Steinzeitmädchen Malu und ihre Sippe, die zusammen in einer Höhlensiedlung lebt. Malu muss etwa 12 Jahre alt sein und lebt mit ihren Eltern zusammen in einer Höhle. Jeden Tag bringt sie den Müll ihrer Familie zu einer Senke, von dort kann sie ein Wolfsrudel sehen, das sie gerne beobachtet.
Eines nachts teilt ihr die Mondgöttin mit, dass Malu auf ein Wolfsjunges stoßen wird, das sie zu sich nehmen soll um es zu pflegen und es am Leben zu erhalten.
Einige Zeit später stolpert sie über eine ausgemärgelte Wölfin, deren Junge bis auf eins bereits tot sind. Malu nimmt das Wolfsbaby zu sich und verspricht er Mutter hoch und heilig auf ihr Junges aufzupassen. Zurück zuhause ist ihre Sippe überhaupt nicht von dem Neuzugang angetan, doch Soscho, der Weise der Gruppe beschließt, nachdem er erfährt, dass Malu der Mutter versprochen hat sich um das Junge zu kümmern und das sie den Auftrag dazu von der Mondgöttin erhielt, dass Malu die Verantwortung für das Junge übernehmen darf. Allerdings ist dieser Auftrag an eine Bedingungen gekoppelt: Wenn die Wölfin jemals einen Menschen verletzen sollte, wird sie getötet. Einige Zeit funktioniert es sehr gut und Malu kümmert sich um die junge Wölfin. Als Gunto, der immer wieder mit Malu aneinander gerät einen Speer nach der Wölfin wirft und dabei aus Versehen Malu trifft, greift Kono, die inzwischen erwachsene Wölfin, Gunto an. Gunto muss sich, nachdem herauskam, dass er den Speer nach der Wölfin warf, vor dem Rat der Jäger verantworten. Aber das Urteil über Kono bleibt bestehen, sie muss bei Sonnenaufgang getötet werden.
Malu will und kann das nicht zulassen und verlässt mit Kono und einigen Werkzeugen und Habseligkeiten schweren Herzens ihre Sippe. Kono und Malu finden gemeinsam einige Tage Fußmarsch entfernt eine neue Bleibe. Eine Höhle, in der man Feuer machen kann und deren Öffnung nicht zu groß ist. Außerdem gibt es Wasser in der Nähe und damit auch Tiere, die Malu jagen kann. Malu und Kono finden die lange von ihrer Sippe gesuchte Mammutherde. Malu beschließt trotz der Gefahr für Kono zurückzukehren und ihre Sippe über den Fund zu informieren.
Zurück bei ihrer Sippe sind ihre Eltern und ihre Freunde heilfroh, dass Malu wohlbehalten zurückgekehrt ist. Da Kono Malu ein ums andere Mal das Leben rettete, wird ihr ihre Schuld erlassen. Malu darf sogar in eine geheiligte Stätte der Jäger eingeladen und darf dort an einer wichtigen Zeremonie teilnehmen. 

Freitag, 20. Mai 2016

Immanenz

Immanenz

Das Substantiv „Immanenz“ gehört zum Adjektiv „immanent“. Der Gegensatz dazu lautet „Transzendenz“. Wenn etwas „immanent“ ist, dann wohnt etwas inne, etwas ist enthalten, wohnt der Welt inne oder verbleibt innerhalb der Grenzen möglicher Erfahrungen (laut Brockhaus), auch der Duden hat dazu nicht mehr zu sagen.
In der Literaturwissenschaft gibt es die werkimmanente Interpretation bei der ein Werk nur im Hinblick auf das Werk und nicht im Blick auf seinen Kontext (Politik, Gesellschaft, etc.) interpretiert wird. Diese literaturwissenschaftliche Methode hat sich in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg aus den Konflikten der Autoren und den Interpreten mit der Vergangenheit entwickelt, sodass sie sich nur auf den Text beschränken in ihrer Interpretation um möglichst unvoreingenommen und ohne ideologische Färbung arbeiten zu können. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Steckbrief: Im Schatten der Wälder von Nora Roberts

Steckbrief: Im Schatten der Wälder von Nora Roberts

Titel: Im Schatten der Wälder
Autor: Nora Roberts
Reihe: -
Originaltitel: The Search (2010)
Genre: Roman (Krimi und Romantik)
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 541
Erscheinungsjahr: 2013 (2. Auflage)
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-442-37771-8
Protagonisten: Fiona Bristow und Simon Doyle

Dienstag, 17. Mai 2016

Inhaltsangabe: 18 Das Ehescheidungsgespräch

Inhaltsangabe: 18 Das Ehescheidungsgespräch

Ein Mann will sich von seiner Frau scheiden lassen und zählt al ihre negativen Eigenschaften auf (sie sei unter anderem hässlich, würde stinken und sei unfruchtbar). Er sagt, dass er sich in vierzig Wochen scheiden lassen will und nennt immer weniger Wochen, sodass er sich irgendwann am gleichen Tag noch scheiden lassen will.
Sie macht es genau andersrum und nennt immer mehr Wochen, die sie bei ihm bleiben will, sodass er irgendwann Angst kriegt und um sie zu besänftigen, nennt er sie tugendhaft und gottesfürchtig, sodass ihre Wut auf ihn ob seiner Beleidigungen verraucht und sie sich im Bett versöhnen und küssen. 

Sonntag, 15. Mai 2016

Rezension: Malus Wolf von Ruth Craig

Rezension: Malus Wolf von Ruth Craig

Viele Stellen in diesem Jugendroman fand ich sehr traurig, sodass mir hin und wieder die Tränen über die Wangen liefen. Auf der einen Seite natürlich toll, dass dieser Roman so unter die Haut geht, auf der anderen Seite natürlich schwierig, dass ein Jugendroman so traurig ist.
Malu war mir recht sympathisch. Sie beobachtete die Wölfe und lernte von ihnen wie sie mit Kono, ihrer Wölfin umzugehen hat und wie sie sie erzieht. Natürlich muss auch Malu einige Rückschläge hinnehmen, aber durch ihre Neugier schafft sie es, das Tier zu erziehen. Kono wird für sie nicht nur Haustier, sondern auch Gefährtin, denn obwohl Kono andere Wölfe wittert, bleibt sie bei ihrer Anführerin. Mir gefiel besonders gut wie diese besondere Freundschaft zwischen Kono und Malu geschildert wurde. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen. Die beiden sind uneingeschränkt füreinander da.
Die Beschreibung wie die Menschen von damals mit ihren Waffen und Werkzeugen umgingen und wie sie sich ihr Leben so angenehm und sicher wie möglich gestalten, gefiel mir auch sehr gut, denn ich konnte mich gut in diese Welt eindenken. Ob es wirklich so war, oder nicht, weiß ich leider nicht, ich hoffe allerdings, dass die Beschreibungen möglichst realitätsnah waren, sodass man aus diesem Jugendroman auch wahre Erkenntnisse gewinnen kann.
Auch Malus sehr revolutionäre Art gefiel mir sehr gut. Sie möchte jagen und widersetzt sich den Regeln ihrer Gruppe. Sie übt das Jagen mit dem Speer und der Speerschleuder. Heimlich hatte sie sich aus einem Geweih, das sie fand, eine Speerschleuder gefertigt. Ihre Sippe erfährt, dass Malu heimlich mit der Schleuder übte, was ihr am Anfang vorgeworfen wird, später darf sie aber sogar an einer Zeremonie der Jäger teilnehmen. Auch die Tatsache, dass sie einen Wolf in die Sippe aufnimmt, ihn erzieht und mit Kono zusammen jagt, ist sehr neu, sodass diese Idee von ihren Verwandten erst aufgegriffen wird, nachdem Malu bereits gute Erfahrungen gesammelt hat.

Alles in allem ist „Malus Wolf“ von Ruth Craig ein sehr schöner, anrührender Jugendroman, der mir vor allem aufgrund der niedlichen Geschichte, aber auch wegen Malus tollem Charakter sehr gut gefallen hat, sodass ich für dieses Jugendbuch meine vollste Empfehlung aussprechen kann. 

Freitag, 13. Mai 2016

Wer zuletzt lacht, küsst am besten II

Wer zuletzt lacht, küsst am besten II 

'Sie brauchte ihn für Dinge, die sie nicht selbst erledigen konnte, wie schwere Gegenstände zu heben und zu poppen.' S. 55

Auch dieses Zitat stammt von Sadie Hollowell. Ich muss sagen, dass mir Sadie in weiten Teilen recht sympathisch war, allerdings in diesem Moment so überhaupt nicht. Frauen beschweren sich immer wieder, dass sie von Männern als Sexobjekte betrachtet werden und dann betrachtet sie einen Mann als bloßen Sexpartner, der ihr schwere Sachen rumschleppt? Das ist doch irgendwie...sehr abwertend. Klar fand ich dieses Zitat auch ein bisschen witzig, aber wenn und falls das wirklich ernst gemeint gewesen sein sollte, dann kann ich mich dem leider nicht anschließen. Vielleicht bin ich ja überempfindlich? Aber wenn ein Mann so über mich oder über Frauen allgemein sprechen würde, dann würde man ihm ordentlich die Meinung sagen und ich kann mir mehr als genug Frauen vorstellen, die sich das nicht bieten lassen würden. Ich wüsste ja schon gerne, was Sadie sagt, wenn man so von ihr sprechen würde... 

Mittwoch, 11. Mai 2016

Steckbrief: Sheila von Torey L. Hayden

Steckbrief: Sheila von Torey L. Hayden

Titel: Sheila
Autor: Torey L. Hayden
Reihe: -
Originaltitel: One Child
Genre: Erfahrungsbericht
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 255
Erscheinungsjahr: 1984 (1. Auflage), 1997 (16. Auflage)
Preis: 12,90DM
ISBN: 3-423-30056-6
Die Kapitel: Vorwort, 1.-20. Kapitel, Epilog

Dienstag, 10. Mai 2016

Inhaltsangabe: 17 Die eingemauerte Frau

Inhaltsangabe: 17 Die eingemauerte Frau

In der moralischen Erzählung „Die eingemauerte Frau“ vom Stricker geht es um einen Ritter und seine Ehefrau, die immer böse zu ihrem Mann war. Egal wie er sie bat und schlug, sie wollte sich nicht ändern.
Der Ritter schlug seine Frau ziemlich heftig, aber auch das wollte sie nicht zur Vernunft bringen. Daraufhin beschloss er, dass es sinnvoll wäre, sie einzumauern. Er ließ also ein kleines Zimmer in seinem Haus bauen, das nur ein Fenster hatte. Seine Frau wurde hinein gesperrt, bekam immer nur das schlechteste Essen und musste zusehen wie er mit anderen Frauen flirtete und sie küsste. Das machte sie so traurig, dass Gott über sie kam und sie sich grundsätzlich änderte. Daraufhin feierte der Ritter ein großes Fest für seine Frau, zu diesem wurden auch alle Verwandten der Frau eingeladen, denn diese hatten sich von ihrer Verwandten abgewandt, weil sie so boshaft zu ihrem Mann war. Der Ritter befiehlt ihren Verwandten, dass sie ab jetzt wieder nett zu seiner Frau sein sollten, da sie von Gott bekehrt wurde.
Die Frau bietet an, dass sie ab jetzt jede Frau, die ihrem Mann gegenüber böse war und die man zu ihr bringt, bekehrt.
Als die Frauen, die böse zu ihren Männern waren, von der Frau hörten, die eingemauert worden war, beschlossen sie, da sie es nicht aushalten würden, eingesperrt zu werden, wieder nett zu ihren Männern zu sein. 

Sonntag, 8. Mai 2016

Inhaltsangabe: Anke, du bist meine Mami! von Marisa Frank

Inhaltsangabe: Anke, du bist meine Mami! von Marisa Frank

In dem Kurzroman „Anke, du bist meine Mami!“ von Marisa Frank geht es um die weibliche Protagonistin Anke Boger. Anke zieht ihren Neffen Uli, den Sohn ihrer Schwester Nicole, groß, denn Nicole starb bei einem Autounfall als Uli gerade sechs Monate alt war.
Jürgen Hauser ist mit Anke zusammen, doch er kommt mit Uli nicht klar. Er droht ihm, schreit ihn an und behauptet, dass Anke ihn verzieht. Anke, selbst noch eine junge Frau, wird von diesen Anschuldigungen verunsichert, zumal Uli Jürgen überhaupt nicht leiden kann.
Bei einem Ausflug ins Grüne, läuft Uli sehr weit von Anke und Jürgen weg, denn sie schickte ihn weg um ein paar ungestörte Minuten mit ihrem Freund zu haben. Uli, beschäftigt damit für seine Mami Blümchen zu pflücken, läuft weiter und weiter und merkt gar nicht, dass er irgendwann die Richtung verloren hat. Er stolpert über zwei jugendliche Reiter, Pünktchen und Nick, die Anke und Uli wieder vereinen. Sie kommen aus Sophienlust, Pünktchen wohnt dort und Nicks Mutter ist die Leiterin des in einem alten Herrenhaus eingerichteten Kinderheims. Jürgen, dem der Kragen platzt, fährt ohne Anke und Uli, sodass Nick und Pünktchen die beiden kurzerhand nach Sophienlust einladen, wo Mutter und Sohn die Nacht verbringen und sich Anke mit Leiterin, Denise, unterhält. Denise wird die einzige Vertraute von Anke. Nachdem Anke herausfindet, dass ihr Freund verheiratet ist, bricht sie zusammen und hat einen Nervenzusammenbruch. Sie beschließt zur Kur in den Schwarzwald zu fahren. Dort, in dem Ort, in dem Uli scheinbar gezeugt wurde, lernt sie ihren Arzt Dr. Elmar Wilke kennen. Anke und ihr Arzt kommen sich näher. 

Freitag, 6. Mai 2016

Machiavellismus

Machiavellismus

Auch der „Machiavellismus“ kam mir in meinem universitären Leben unter, allerdings studiere ich nicht Politik oder so. Das wird dann interessant wenn man weiß, dass der „Machiavellismus“ eine politische Richtung ist, die auf Niccolo Machiavelli zurückgeht. Machiavelli schrieb ja bekanntlich den Fürst, den ich zwar bisher noch nicht gelesen habe, der aber eine der Grundlagen zum Machiavellismus zu sein scheint. Der Machiavellismus besagt, dass einem Herrscher jedes Mittel recht sein darf um seine Macht zu sichern oder zu erlangen ungeachtet von sittlichen Normen. Laut dem Brockhaus Universal Lexikon waren es Machiavellis Gegner, die den „Machiavellismus“ aus seinen Werken herauslasen. 

Mittwoch, 4. Mai 2016

Steckbrief: Sie nannten mich "Es" von Dave Pelzer

Steckbrief: Sie nannten mich "Es" von Dave Pelzer

Titel: Sie nannten mich „Es“ - Der Mut eines Kindes zu überleben Autor: Dave Pelzer
Reihe: - Originaltitel: A Child Called „It“ (1995)
Genre: Erfahrungsbericht Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 159 Erscheinungsjahr: 2000
Preis: ? ISBN: ?
Die Kapitel: 1. Die Rettung, 2. Gute Zeiten, 3. Ein schlechter Junge, 4. Mein Kampf um Nahrung, 5. Der Unfall, 6. Wenn Vater außer Haus ist, 7. Das Vaterunser, Epilog, Überlegungen zum Thema Kindesmisshandlung, Hilfsorganisationen in Deutschland, Dank

Dienstag, 3. Mai 2016

Inhaltsangabe: 16 Der nackte Ritter

Inhaltsangabe: 16 Der nackte Ritter

In „der nackte Ritter“ geht es um einen Ritter, der reiste und von einem Herren aufgenommen wurde. Dieser Herr wollte, dass sich der Ritter wohlfühlte, sodass er den Ofen anheizen ließ und das beste Essen auftragen ließ. Die Töchter des Gastherren setzen sich um den Gast und unterhielten ihn. Damit sie in der Nacht nicht frieren werden müssen, ließ man das Feuer weiteranheizen und als es so warm war, da bat man den Gast seinen Rock abzunehmen und es sich gemütlich zu machen. Da sich das aber in Gesellschaft nicht schickte, wollte der Ritter seine Kleidung nicht ablegen. Der Gastherr versuchte ihn zu überreden, aber das Ritter ließ nicht mit sich reden, sodass er seinen Dienern den Auftrag gab, ihm heimlich, wenn er unaufmerksam war, den Rock abzunehmen. Als sie es aber tun, sitzt der Ritter plötzlich nackt vor ihnen, da er nichts darunter trug. Die Damen waren schockiert und der Ritter fühlte sich entblößt und entehrt.
Am Ende: Der Erzähler ermahnt hiermit alle Gastgeber ihren Gästen die Wünsche zu lassen und sie nicht zu irgendetwas zu drängen, denn Dienste, die nicht dankbar angenommen werden, schaden mehr als sie nützen.

Sonntag, 1. Mai 2016

Rezension: Anke, du bist meine Mami! von Marisa Frank

Rezension: Anke, du bist meine Mami! von Marisa Frank

Die Inhaltsangabe vom Kurzroman „Anke, du bist meine Mami!“ von Marisa Frank findet ihr oben.
Solch ein Groschenroman ist perfekt für einen Krankenhausaufenthalt geeignet, denn ansonsten würden die ganzen Rechtschreibfehler einfach zu sehr stören und einem die Geschichte und den Spaß am Lesen verderben. Da ich – leider oder glücklicherweise – zur Zeit nicht im Krankenhaus liege, fielen mir die ganzen Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler extrem auf und man hatte leider das – eventuell sogar begründete – Gefühl, dass niemand diesen Roman Korrektur gelesen hat.
Inhaltlich erschien mir die Geschichte konsistent, wobei mich die extreme Babysprache des drei-jährigen Uli gestört hat. Auch Ankes Verhalten missfiel mir, da sie auf deinen Seite hinter ihrem Sohn stand und versucht hat ihn vor Jürgen zu verteidigen und zu beschützen und auf der anderen Seite immer wieder eingeknickt ist. Aber auch Jürgen – ich weiß leider nicht, wie ich es anders sagen soll – ist ein richtiges Arschloch! Verzeiht mir meine grobe Ausdrucksweise, aber er versucht Anke immer wieder davon zu überzeugen, dass sie Uli weggeben sollte und dass sie ohnehin nicht dazu in der Lage sei ihn richtig zu erziehen. Aber genau dieses Verhalten ist einfach nur egoistisch. Er möchte damit weder Anke noch Uli helfen oder sie vor irgendeinem Unglück beschützen. Nein, er möchte, dass Anke Zeit für ihn hat, wenn er dann mal Zeit für sie hat und Uli ihm nicht dazwischenfunkt.
Dass man ein paar Seiten brauch um in eine Geschichte reinzukommen oder ein Gefühl für die Charaktere zu bekommen, ist absolut klar. Auch wenn es bei einem 350 Seiten Roman mal 30-40 Seiten sind bis man in die Geschichte reinkommt, ist nicht schlimm und auch keine Seltenheit. Wenn ein Roman allerdings nur 65 Seiten hat und man 30-40 Seiten braucht bis man in die Geschichte reinkommt, dann kommt leider nicht mehr sonderlich viel Freude auf.
20 Seiten vor dem Ende war mir relativ klar wie der Kurzroman ausgehen wird. Ich weiß nicht, ob diese Voraussicht daher kam, dass ich so viel Erfahrung mit Liebesromanen habe, oder ob es damit zusammenhing, dass es einfach absolut voraussehbar war.
Mit all diesen Makeln kann ich „Anke, du bist meine Mami!“ von Marisa Frank leider überhaupt nicht weiterempfehlen.