Mittwoch, 29. Juni 2016

Steckbrief: Detektiv Conan Band 5 von Gosho Aoyama

Steckbrief: Detektiv Conan Band 5 von Gosho Aoyama

Titel: Detektiv Conan Band 5 Autor: Gosho Aoyama
Reihe: Detektiv Conan Originaltitel: Meitantei Conan (1995)
Genre: Manga (Detektiv, Krimi) Verlag: Egmont Manga & Anime
Seitenanzahl: ca. 190 Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 5,00€ ISBN: 978-3-89885-386-6
Die einzelnen Fälle: Fall 1: Der unheimliche Mann mit den Verbänden, Fall 2: Der erste Opfer!, Fall 3: Ran in Gefahr!, Fall 4: Angriff aus der Dunkelheit, Fall 5: Das wahre Gesicht des Schlächters!, Fall 6: Der Karaoke-Mord!, Fall 7: Selbstmord oder Mord?, Fall 8: Das Rätsel im Lied, Fall 9: Aneinander vorbei, Fall 10: Fremde Besucher, Fall 11: Flucht und Verfolgung

Dienstag, 28. Juni 2016

Rezension: Erzählungen, Fabeln, Reden vom Stricker

Rezension: Erzählungen, Fabeln, Reden vom Stricker

Die einzelnen Inhaltsangaben "Erzählungen, Fabeln, Reden" vom Stricker findet ihr im Label "der Stricker".
Da ich noch nicht so viel Erfahrung mit mittelhochdeutscher Literatur habe, weiß ich nicht wie differenziert meine Meinung ist, aber ich hoffe, dass sie trotzdem vergleichsweise gut ist.
In dieser Ausgabe des Reclam-Verlags finden wir sowohl den mittelhochdeutschen als auch den neuhochdeutschen Text. Auf der rechten Seite finden wir das Original und auf der linken Doppelseite dann die „Übersetzung“. Am Originaltext will ich nicht herum meckern, weil ich sicher bin, dass das nur zu Tränen führen würde, aber an der Übersetzung möchte ich dann doch meine Rezensionskünste ausleben. Dass die Übersetzungen oftmals schwierig sind, weil wir heute diese Begriffe anders verwenden, ist klar. Worte wie „maget“ oder „vrouwe“, was auf neuhochdeutsch „Magd“ oder „Frau“ heißt, ist relativ klar, aber wusstet ihr, dass die Worte inzwischen andere Konnotate haben? Wenn ich eine Frau heute als Magd bezeichne, dann assoziiert man damit meistens eine eher negativbeladenen Frauenbegriff. Daraus ergeben sich natürlich Übersetzungsschwierigkeiten. Bleibt man möglichst nah am Text indem man „vrouwe“ mit „Frau“ übersetzt, oder übersetzt man es mit „Edeldame“, denn dieses Wort würde dem mittelhochdeutschen Original eher entsprechen. Dementsprechend haben wir auch bei anderen Begriffen solche Schwierigkeiten, die dann zu teilweise sehr abstrusen Übersetzungen führen.
Ansonsten haben mir die kurzen Fabeln neben dem Märchen, den Mären und den Reden eigentlich recht gut gefallen. Natürlich fand ich die Behandlung Frauen gegenüber doch sehr unschön um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Es mag damals vielleicht in Ordnung gewesen sein, seine Frau einzumauern oder sie so lange zu verprügeln bis ihr nur die Haut nur noch in Fetzen vom Körper hing, aber das halte ich aus heutiger Sicht für ein kleinwenig überzogen (um es mal so kleinzureden, dass jeder merkt, wie sehr ich es hier überspitze).
An eigentlich fast jedem Ende der einzelnen „Geschichten“ finden wir eine Moral wie wir sie von Fabeln schon oftmals kennen („Und die Moral von der Geschicht', Frauen schlagen tut man nicht!“ oder so). Das hat mir ganz gut gefallen, obwohl es einem natürlich die Möglichkeit nimmt seine eigenen Interpretationen mit einzubringen, aber man darf sich davon nicht abhalten lassen sich an den Geschichten zu versuchen.
Alles in allem ein schönes Werk, das man zwar von seinen moralischen Ansätzen her nicht in die heutige Zeit übertragen sollte, aber dennoch kann man seine Freude an den Originaltexten und den Übersetzungen haben, sodass ich dieses Buch vom Stricker gerne weiterempfehle, denn man findet hier einen mittelhochdeutschen Text mitsamt Übersetzung für kleines Geld. 

Sonntag, 26. Juni 2016

Rezension: Die Stumme von Chahdortt Djavann

Rezension: Die Stumme von Chahdortt Djavann
 

Die Inhaltsangabe von „Die Stumme“ von Chahdortt Djavann findet ihr oben.
Das Buch ist als Roman gekennzeichnet, gibt aber den Erfahrungsbericht von Fatemeh wieder. Am Anfang des Buches finden wir ein Vorwort der Frau, die als Autorin auf dem Einband steht. Sie beschreibt dort wie sie an das Manuskript dieses Buches kam. Eines Tages erhielt sie einen Brief, in dem ihr ein Päckchen angekündigt wurde, das sie einige Tage später erhalten sollte. In diesem Päckchen befinden sich zwei Manuskripte: Ein Heft in persischen Lettern und die dazugehörige Übersetzung.
Fatemeh schreibt ihr Vermächtnis als sie bereits im Gefängnis sitzt, sodass sie in der Retrospektive schreibt. Immer wieder bringt sie kleine Anekdoten aus dem Gefängnis, so zum Beispiel erfahren wir im Laufes ihres Berichts ein paar Dinge über ihren Wärter, der sie mit Opium versorgt, damit sie die Schmerzen nicht zu sehr ertragen muss.
Was mich am Anfang ein bisschen störte, war der unruhige Schreibstil. Sie reiht viele, kurze Sätze aneinander, ohne dabei Verbindungen zwischen diesen herzustellen, teilweise haben die Sätze inhaltlich nichts miteinander zu tun.
Die Tatsache, dass Fatemeh im Gefängnis sitzt, macht sie nicht unsympathisch, allerdings gibt sie ihrer Mutter die Schuld an ihrem Unheil. Faktisch gesehen ist ihre Mutter der Auslöser, der zur Verkettung der unglücklichen Umstände führt und damit hat sie eine gewisse Teilschuld. Aber ich kann nicht nachvollziehen warum ihre Mutter die Hauptschuldige sein sollte, denn niemand hat Fatemeh gezwungen so zu handeln wie sie handelte und somit kann die Jugendliche auch niemandem die Schuld an ihrem Verhalten in die Schuhe schieben. Im Kontext der Tragödie sprechen wir öfter mal von „schuldloser Schuld“ und die finden wir in gewissen Weise auch hier. Fatemeh kann nichts dafür, dass sie die Stumme liebte und unter ihrem Verlust sehr zu leiden hatte. Sie kann nichts dafür, dass sie mit dem Mullah verheiratet wird. Noch weniger als nichts kann sie dafür, dass sie von ihm vergewaltigt wird. Allerdings verhält er sich ihr ansonsten relativ neutral bis – man will es eigentlich nicht aussprechen – beinahe schon freundlich ihr gegenüber.
Fatemeh bleibt für uns relativ anonym. Wir erfahren nicht wie ihre Eltern und ihre Geschwister heißen oder wie ihre restliche Familie heißt. Man erfährt keinen Nachnamen, nicht einmal eine Stadt wird genannt.
So dieser tragische Bericht, soweit dies ein literarisches Werk kann, der Wahrheit entspricht, kann ich „Die Stumme“ von Chahdortt Djavann weiterempfehlen, allerdings – und ohne hier zu viel verraten zu wollen – sollte man mit einem plötzlichen Ende, denn es endet wie es begann, sehr plötzlich, rechnen und sich auf ein weitaus traurigeres Ende gefasst machen, als man es ohnehin von Anfang an vermutet.


Freitag, 24. Juni 2016

Effi Briest

Effi Briest von Theodor Fontane

"Die Welt ist einmal, wie sie ist, und die Dinge verlaufen nicht, wie wir wollen, sondern wie die andern wollen."

Dieses Zitat kann man in zwei Teile aufteilen. Einmal „Die Welt ist einmal, wie sie ist“ und dann „die Dinge verlaufen nicht, wie wir wollen, sondern wie die andern wollen“. Natürlich müssen die beiden Teile auch noch im Kontext des jeweils anderen betrachtet werden.
Der erste Teil ist unumstößlich richtig, wobei ich nicht sagen will, dass die Welt, nur weil sie ist, wie sie ist, nicht veränderbar ist. Und das heißt auch nicht, dass man gar nicht versuchen sollte, sie zu ändern, aber es stimmt nun mal, dass die Welt ist, wie sie ist.
Nun zum zweiten Teil des Zitats. Wer hat es nicht schon erlebt, man macht Pläne und dann kommt jemand und schmeißt sie einfach um, ohne das vielleicht zu wollen. Wie oft im Leben werden wir fremdbestimmt? Wie oft passiert es also, dass die Dinge nicht so laufen wie wir es wollen, sondern so wie die anderen wollen? Im Gegensatz zu Effi haben viele Frauen heutzutage das Glück, dass sie selbstbestimmter durch ihr Leben gehen. Sie kriegen – oftmals zumindest – nicht mehr vorgeschrieben wen sie zu heiraten haben und werden nicht so schnell von gesellschaftlichen Konventionen geächtet, wenn sie sich einen Fehltritt leisten. Im Gegensatz zu Effi, die von ihren Eltern und ihrem Mann verstoßen wird als sie sich von einem Kollegen ihres Mannes verführen lässt und zuvor von ihren Eltern zur Ehe mit einem doppelt so alten Mann gedrängt wurde.


Mittwoch, 22. Juni 2016

Steckbrief: Denn schuldig ist, wer liebt von Lisa Jackson

Steckbrief: Denn schuldig ist, wer liebt von Lisa Jackson

Titel: Denn schuldig ist, wer liebt
Autor: Lisa Jackson
Reihe: -
Originaltitel: A Twist Of Fate (1983)
Genre: Thriller (Krimi und Romantik)
Verlag: Cora Verlag
Seitenanzahl: 300
Erscheinungsjahr: ?
Preis: 3,95€
ISBN: 978-3-89941-994-8
Protagonisten: Keith Webster und Iris O'Toole

Dienstag, 21. Juni 2016

Inhaltsangabe: 23 Der Höfling

Inhaltsangabe: 23 Der Höfling

In der Rede „Der Höfling“ geht es um einen Höfling, der an den Hof eines Herrn kommt um dort gut zu speisen, seine Lieder sind allerdings nicht sehr schön und man merkt ihm an, dass er das, womit er eigentlich seinen Lebensunterhalt verdient nicht zu schätzen weiß und nicht zufrieden mit der Schönheit der Natur namentlich mit der Schönheit der Blumen ist. Auch kann er von „Minne“ nichts verstehen, wenn er um eine verheiratete Frau und sogar um die Frau seines Herrn wirbt. Diese Höflinge haben es nicht verdient, dass man sie verköstigt. Sie haben es nicht verdient, dass man ihnen gutes Essen auf den Tisch bringt, deshalb sollte man ihnen einfach nur Blumen auf den Tisch stellen und wenn sie zu einer Zeit kommen, zu der es keine Blumen gibt, da solle man ihnen sagen, dass sie unhöflich wären, dass sie mit den Blumen nichts anzufangen wissen und dass sie zu einer Zeit wiederkommen sollten zu der man ihnen Blumen geben könne.

Am Ende sagt der Erzähler, dass diese Höflinge von denen oben die Rede war, von einem Feuer erhitzt wären. Dieses Feuer wäre ein Feuer der Hölle und des Teufels und so wäre es nötig dieses Feuer nicht durch süßen Wein und Pfeffer noch zu schüren, sondern dagegen vorzugehen, indem man ihnen nur Wasser oder kalten Speisen vorsetzt. So würde das Feuer erlöschen. 

Sonntag, 19. Juni 2016

Inhaltsangabe: Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing

Inhaltsangabe: Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing

In dem Drama „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing lernen wir am Anfang Major von Tellheim kenne, der mittellos in einem Wirtshaus mit seinem Bediensteten Just absteigt. Nachdem er schon eine ganze Zeit seine Rechnung nicht mehr gezahlt hat und der Wirt das Zimmer für eine junge Frau braucht, schmeißt er den Major kurzerhand raus.
Das Zimmer macht er für Fräulein Minna von Barnhelm frei, die zusammen mit Franziska, „ihrem Mädchen“, reist und einen Tag vor ihrem Onkel ankommt. Die beiden jungen Damen erfahren, dass ein Major für sie sein Zimmer räumen musste, allerdings wird ihnen der Name dieses Mannes vorenthalten. Der Wirt kommt auf das Fräulein zu, weil er einen Ring von ihr schätzen lassen möchte, den Just bei ihm in Zahlung gab als Bezahlung für die Schulden seines Chefs. Das Fräulein erkennt den Ring aber wieder und löst ihn bei dem Wirt aus. Sie erfährt, dass ihr Verlobter der Mann war, dem sie das Zimmer weggenommen hat.
Major von Tellheim und Minna von Barnhelm treffen sich miteinander. Minna versucht den Major zu überzeugen, dass er der richtige Mann für sie ist. Der Major ist davon nicht überzeugt, denn er wurde unehrenhaft entlassen und es wird behauptet, dass er bestechlich sei. Außerdem wurde er während des Kriegsdienstes verletzt und kann seinen Arm nicht mehr bewegen.
Am Ende erkennt Major von Tellheim den Ring, den Minna ihm zurückgab wieder. Er erkennt, dass Minna ihm seinen Ring ausgelöst hat und nicht die Verlobung lösen wollte, sodass die beiden sich einander wieder annähern und beschließen so schnell wie möglich zu heiraten. 

Freitag, 17. Juni 2016

Didaktik

Didaktik

Didaktik“ ist ein Substantiv, das aus der Pädagogik kommt. Es gibt verschiedene Bereiche der Didaktik, wenn ich das richtig verstanden habe. Laut Duden-online ist „Didaktik“ die Lehre vom Lehren und Lernen, ist aber wohl auch eine „Theorie der Bildungsinhalte, Methode des Unterrichtens“.
Das Wort „Didaktik“ kommt aus dem Altgriechischen „didaktikós“. Laut Kluge bedeutet „didaktisch“ 'das (gute) Lehren betreffend' und klingt total spannend und interessant und scheint eine Disziplin zu sein, mit der man sich auch nochmal eingehender befassen wollen kann. 

Mittwoch, 15. Juni 2016

Steckbrief: P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern

Steckbrief: P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern

Titel: P.S. Ich liebe Dich
Autor: Cecelia Ahern
Reihe: -
Originaltitel: PS, I love you (2004)
Genre: Roman
Verlag: Fischer Verlag
Seitenanzahl: 415
Erscheinungsjahr: 2008 (15. Auflage)
Preis: 8,95€
ISBN: 978-3-596-16133-1
Protagonisten: Gerry und Holly mit ihrer Familie

Dienstag, 14. Juni 2016

Inhaltsangabe: 22 Die unbewachte Gattin

Inhaltsangabe: 22 Die unbewachte Gattin

In der Rede „Die unbewachte Gattin“ geht es um einen Gastgeber, der seine Frau mit seinem Gast alleine lässt und während er dafür sorgt, dass es seinem Gast gut geht und seine Aufgaben erledigt, spielt dieser sich an die Gattin seines Gastgebers heran und erzählt Lügen über seinen Gastgeber. Er verspricht ihr alles mögliche und wenn die Frau darauf hereinfällt und böse zu ihrem Mann wird, dann soll dieser dafür die Hofdamen verprügeln. Frauen, die böse zu ihren Männern sind, die ihn betrügen, die umgeben sich nämlich auch mit Damen und Zofen, die genauso sind wie sie und ihnen erzählen, dass ihre Gedanken gut wären und raten ihnen glücklich zu sein. Wenn ein Mann also eine solche Frau hat, dann soll er deren Zofe und ihre Hofdamen schlagen, denn diese werden dann zu ihrer Herrin gehen und ihr sagen, dass sie sich anders verhalten solle, denn nicht nur wollen sie keinen Kontakt mehr zu ihr, weil sie ihretwegen geschlagen werden, sondern raten sie ihr außerdem sich zu ändern, weil sie die wäre, die verprügelt wird, sobald der Mann die Damen totgeprügelt habe. Deshalb wird sich die Frau ändern wollen.

So schließt der Stricker damit, dass jede Dame, die sich nicht unter die „huote“ stellen lassen möchte, nicht gut sei und jede gute Frau, es toll finde unter die „huote“ gestellt zu werden und sich ihres Herzens erfreuen würde. 

Sonntag, 12. Juni 2016

Rezension: Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing

Rezension: Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing

Die Inhaltsangabe zum Drama „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing findet ihr oben.
Mir persönlich hat die „Minna von Barnhelm“ recht gut gefallen, auch wenn die Figuren ein wenig stereotyp wirkten. Minna ist frech, denn sie spielt ihrem Geliebten einen Streich, außerdem ist sie sehr sanftmütig. Franziska, die nicht zu allem Ja und Amen sagt, gefiel mir auch recht gut, obwohl sie von Zeit zu Zeit relativ steif. Major von Tellheim und seine Kumpane lernt man nur recht oberflächlich kennen. Das fand ich ein bisschen schade, da es mir schwerfiel dieses Drama in meiner Phantasie zu inszenieren.
Die Geschichte gefiel mir zwar recht gut und ich kann mir auch nicht erklären weshalb, aber meiner subjektiven Ansicht nach hat sich die Geschichte ziemlich gezogen. Das steht mit Sicherheit mit den teilweise sehr langen Dialogen in Zusammenhang. Wenn man sie hier und da ein wenig gekürzt hätte, wäre meiner Ansicht nach, nichts verloren gegangen.
Im zweiten Auftritt des vierten Aufzugs findet sich eine relativ lange Passage mit einem „französisch-deutsch“ sprechenden Bekannten des Majors von Tellheim, die mich sehr entnervt hat, weil ich ständig die Übersetzung lesen musste und somit weite Teile des Textes im Prinzip doppelt las, weil er nicht nur französisch, sondern eben auch deutsch in ein und demselben Absatz bisweilen sogar im selben Satz sprach.
Im Großen und Ganzen ist es eine sehr nette Geschichte mit ein wenig zu flachen, aber doch recht sympathischen Charakteren. Auch wenn dieses Lustspiel „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing seine Makel hat und sich nicht mal eben schnell flüssig runterlesen lässt, empfehle ich es dennoch weiter. 

Freitag, 10. Juni 2016

Nikomachische Ethik von Aristoteles

Nikomachische Ethik von Aristoteles

"Das Glück erweist sich also als etwas, das abschließend und autark ist; es ist das Ziel all dessen was wir tun."

Ich habe dieses Zitat beim Sichten meiner Unterlagen gefunden und fand es recht schön. Das Glück ist also etwas, dessen Sinn in ihm selbst liegt. Das Glück ist abschließend, ist also das Ende einer Handlungskette, wenn wir uns überlegen etwas zu tun, uns aufraffen dies zu tun, es tun, dann ist das Glück das, was am Ende dabei rauskommen soll. Interessant finde ich auch, dass das Glück das Ziel unser aller Handlungen sind. Ob diese Aussage zutrifft ist schwer zu sagen, da man an dieser Stelle zuerst einmal klären sollte, was genau Glück für uns ist, denn dieser Begriff hat sich durchaus gewandelt. Auch bei Aristoteles gibt es einen Unterschied zwischen Glück und Glückseligkeit. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das Glück damals etwas sehr ähnliches wie unser heutiges Glück gewesen, die Glückseligkeit allerdings ist etwas grundsätzliches und man kann nicht vor dem Ende des Lebens sagen, ob jemand glückselig war oder nicht und auch am Ende des Lebens ist noch nicht abschließend geklärt, ob jemand wirklich ein glückseliges Leben geführt hat, oder nicht. Ich persönlich nehme dieses Zitat zum Anlass einmal darüber nachzudenken, ob ich glücklich bin und wie ich glücklich oder zumindest glücklicher werden kann. Letztendlich bleiben eigentlich nur zwei Fragen übrig: Was ist Glück? Und wie wird man eigentlich glücklich? 

Mittwoch, 8. Juni 2016

Steckbrief: Nicht schon wieder Liebe von Susan Andersen

Steckbrief: Nicht schon wieder Liebe von Susan Andersen

Titel: Nicht schon wieder Liebe
Autor: Susan Andersen
Reihe: Marine-Serie
Originaltitel: Head Over Heels (2002)
Genre: Roman (Romantik)
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 382
Erscheinungsjahr: 2003 (1. Auflage)
Preis: 7,90€
ISBN: 3-442-35654-7
Protagonisten: Veronica „Ronnie“ Davis mit Lizzy und Cooper „Coop“ Blackstock

Dienstag, 7. Juni 2016

Inhaltsangabe: 21 Der Richter und der Teufel

Inhaltsangabe: 21 Der Richter und der Teufel

Es gab einmal einen Richter, der böse und sehr mächtig, außerdem habgierig war. Der Teufel lauert ihm auf und der Richter will wissen wer er sei, sodass er den Teufel so unter Druck setzt, dass es ihm dieser sagt. Der Teufel will auf den Markt, denn an diesem Tag bekommt er, was man ihm ernsthaft schenkt. In der Wut werden ihm ein Schwein, ein Rind und ein Kind geschenkt, die der Teufel nicht nimmt, obwohl der Richter es ihm rät, da diese Tiere und das Kind ihm nur in der Wut geschenkt worden waren. Als letztes taucht eine alte Frau auf, die Gott bittet den Richter vom Teufel holen zu lassen, da sie es ernst meint, nimmt in der Teufel mit.

Am Ende sagt der Erzähler, dass der, der sich mit dem Teufel einlässt, in Gefahr gerät, denn den Teufel sollte man fürchten. 

Sonntag, 5. Juni 2016

Inhaltsangabe: Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte von Paulo Coelho

Inhaltsangabe: Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte von Paulo Coelho

In dem Roman „Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte“ von Paulo Coelho geht es um Pilar, eine Spanierin, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein geordnetes Leben als Beamtin mit Kindern und Mann an ihrer Seite. Pilar erhält eine Einladung von einem alten Jugendfreund zu einem Seminar. Dort wird Pilar das erste Mal in die Welt ihres Freundes eingeführt. Noch versteht sie nicht genau worum es geht und sie kann mit den ersten Andeutungen, dass ihr Jugendfreund Wunder tut, noch nichts anfangen.
Er bittet sie ihn auf seiner Reise nach Südfrankreich zu begleiten, denn er möchte ihr dort etwas zeigen. In Saint-Savin steht ein Haus, das ihn daran erinnerte, dass er Pilar liebt und mit ihr zusammen sein möchte. Zusammen betrinken sie sich, sprechen über Gott, Glaube und Religion und wandern. Er muss sich entscheiden, ob er Pilar genug liebt um mit seinem Schicksal zu brechen. Ihr Jugendfreund besitzt die Gabe Menschen zu heilen, außerdem glaubt er als Katholik an einen weiblichen und gleichzeitig männlichen Gott, diese Botschaft möchte er, unter anderem, in die Welt hinaustragen. Er muss herausfinden, ob er Pilar heiraten möchte um mit ihr zusammen ein neues Leben zu beginnen in einem schönen Haus, in dem Platten und Bücher stehen, das hübsch eingerichtet ist und in dem sie ihre Kinder groß ziehen können. Pilar versteht während dieser Tage immer besser, welche Aufgabe ihr Freund hat und sie verändert sich. Ursprünglich wollte Pilar ein schön geordnetes Leben, doch sie begreift während ihrer Reise mit ihrem Jugendfreund, dass es wichtigeres gibt. 

Freitag, 3. Juni 2016

Pansophie

Pansophie

Das Substantiv „Pansophie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wir Gesamtwissenschaft. Wenn ich die Zusammensetzung des Wortes richtig verstehe, dann heißt „pan“ so viel wie „alles“ (oder so) und „sophie“ heißt Weisheit, sodass wir auf die oben stehende Begriffserklärung kommen. Dazu solltet ihr aber wissen, dass ich kein altgriechisch hatte und es leider auch nicht kann und mir das aufgrund der Bedeutungen aus dem Duden hergeleitet habe.
Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert war die „Pansophie“ eine Bewegung, die das Ziel hatte eine Gesamtdarstellung aller Wissenschaften zu schaffen (laut Duden).
Laut Brockhaus ist die „Pansophie“ eine philosophisch-religiöse Bewegung, die auf das Universalwissen abzielt. Die Freimaurer griffen pansophische Elemente auf und entwickelten sie weiter, wobei hier nicht erwähnt wird, welche Elemente dies sind. 

Mittwoch, 1. Juni 2016

Steckbrief: Alarm auf Wolke sieben von Susan Andersen

Steckbrief: Alarm auf Wolke sieben von Susan Andersen

Titel: Alarm auf Wolke sieben
Autor: Susan Andersen
Reihe: Marine-Serie
Originaltitel: Hot & Bothered (2004)
Genre: Roman (Romantik und Krimi)
Verlag: Mira Verlag
Seitenanzahl: 332
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 6,00€
ISBN: 978-3-86278-960-3
Protagonisten: Victoria „Tori“ Hamilton mit Esme und John „Rocket“ Miglionni