Sonntag, 31. Juli 2016

Rezension: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Die Inhaltsangabe von Gosho Aoyamas Detektiv Conan Band sieben findet ihr oben.
Die Auflösung des letzten Falles des siebten Bandes ist deshalb etwas besonderes, weil der Täter sich ein Alibi mit Fotos konstruiert hat. Gerade weil das etwas anderes ist, als das übliche Schema fand ich den Fall ganz cool.
Der größte Teil des siebten Bandes dreht sich um den Fall auf der Mondschatteninsel. Dieser Fall gefällt mir sehr gut, da er so lang und dadurch auch sehr komplex ist, außerdem ist er etwas besonderes, denn Conan kann nicht verhindern, dass sich der Täter, den er gestellt hat, umbringt. Später sagt er zu Heiji, dass der Detektiv dafür sorgen müsse, dass sich der Täter nach der Auflösung des Falles nicht umbringt, denn dann wäre er nicht viel besser als der Mörder selbst. Auch die Tatsache, dass der Mörder Conan rettet und somit verhindert, dass der kleine Detektiv stirbt macht den siebten Band sehr lesenswert.
Der letzte Fall ist ganz interessant, weil eine vollkommen fremde Frau behauptet, mit Shinichi liiert zu sein, obwohl dieser das Mädchen nicht einmal kennt. Rans Eifersucht und die weitere Verwicklung mit Hideo und der Entführung Masumis machen den Fall wirklich lustig. Außerdem treten beim letzten Fall ganz kurz am Anfang des achten Kapitels die Detektiv Boys auf.

Alles in allem ist der siebte Band spannend, emotional, traurig und lustig und somit eine gute Mischung, bei der es sich lohnt, sie zu lesen. 

Freitag, 29. Juli 2016

Intrinsisch

Intrinsisch

Auch das Adjektiv „intrinsisch“ habe ich, wie viele andere Worte hier, aus meinem universitären Leben. In einem Tutorium zu einer Einführungsveranstaltung lernten wir das Wort „intrinsisch“ im folgenden Kontext kennen: Wann ist Glück intrinsisch? Was macht mich intrinsisch glücklich?

Intrinsisch bedeutet so viel, dass etwas von Innen kommt, ohne dass es dafür eine Begründung bzw. einen Grund gibt.  

Mittwoch, 27. Juli 2016

Steckbrief: Der Einsiedler Serapion aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann

Steckbrief: Der Einsiedler Serapion aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann

Titel: Serapions-Brüder
Autor: E.T.A. Hoffmann
Geschichte: Der Einsiedler Serapion
Seitenanzahl: ca. 24
Erzähler: Cyprian
Erscheinungsjahr: 1818


Dienstag, 26. Juli 2016

Inhaltsangabe: Der Einsiedler Serapion aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann

Inhaltsangabe: Der Einsiedler Serapion aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann

In den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann finden wir einzelne Geschichten vor, die eingebettet in die Rahmenhandlung der Serapions-Brüder von eben diesen zum besten gegeben werden. Die Serapions-Brüder sind vier bzw. später sechs Literaten, die sich ihre selbsterdachten Geschichten bei ihren Treffen erzählen. Dabei fungieren die „Serapions-Brüder“ als inoffizielles Kontrollgremium, die deren Geschichten kritisieren und rezipieren.
Die erste Geschichte wird von Cyprian erzählt. Er erzählt von einem Einsiedler, den er einst kannte. Dieser Einsiedler Serapion lebt in seiner eigenen Welt. Serapion lebt alleine, zurückgezogen im Wald und schreibt eigene Geschichten und Novellen, die er selbst in seinem Inneren miterlebt haben will. So wie er seine Erzählungen erlebt, muss er verrückt sein. Cyprian möchte Serapion von seinem Wahnsinn heilen. Bei dem Versuch den Einsiedler zu heilen scheitert Cyprian grandios, denn Serapion argumentiert mit rationalen Argumenten gegen Cyprians Hilfeversuche, sodass dieser gegen seine Argumentation nichts mehr einwenden kann.

Serapion überprüft sich, sein Verhalten und seine Erzählungen nicht selbst, wird aber von den Serapions-Brüdern, die zwischen den einzelnen Geschichten immer wieder über die vorangegangenen Erzählungen sprechen, überprüft. 

Sonntag, 24. Juli 2016

Inhaltsangabe: Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing

Inhaltsangabe: Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing 
 
In dem Trauerspiel „Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing geht es um die gleichnamige Protagonistin Emilia.
Der Prinz erhält zwei Gemälde von einem Maler, eines davon ist von Emilia. Der Prinz fühlt sich zu Emilia hingezogen und möchte sie heiraten, allerdings erfährt er, dass Emilia an diesem Tag noch heiraten will. Er sucht sie in der Kirch auf, dabei erschreckt er sie so sehr, dass sie verängstigt zu ihrer Mutter läuft.
Später an diesem Tag fahren Mutter und Tochter zusammen in Richtung des Ortes der Hochzeit, auf dem Weg werden sie überfallen. Emilia wird zum Lustschloss des Prinzen gebracht, wo sie sich in Sicherheit wähnt. Erst später kommt ihre Mutter dazu und sie erfährt, dass ihr Verlobter bei dem Überfall getötet wurde.
Der Prinz versucht Emilia zu trösten und auch ihre Mutter, doch sein Plan misslingt. Der Vater Emilias Odoardo Galotti taucht auf und erkundigt sich nach Frau und Tochter. Doch da der Prinz und Odoardo sich eher feindlich gesinnt sind, führt diese Begegnung zur Katastrophe.
Orsina, die ehemalige Mätresse des Prinzen, ist auch auf dem Lustschloss um mit dem Prinzen zu reden, der hat aber keine Zeit für sie, sodass sie Gelegenheit findet mit Odoardo zu sprechen. Sie erzählt ihm, dass es den Verdacht geben könnte, das Emilia an dem Mord beteiligt war. Odoardo kann das zwar nicht glauben, erfährt aber auch, dass Emilia an dem Morgen mit dem Prinzen sprach. Orsina steckt Odoardo einen Dolch zu, den sie mitbrachte und mit dem dieser nun den Prinzen töten soll.
Marinelli, ein Vertrauter des Prinzen, sagt, dass es notwendig sei in dem Überfall und Mord für Gerechtigkeit zu sorgen, um diese gewährleisten zu können, müsse Emilia, Claudia (Emilias Mutter) und Odoardo einzeln vernommen werden. Bis zur Vernehmung bzw. zum Abschluss der Ermittlungen müsse die Familie getrennt sein. Der Prinz schlägt vor, dass Emilia in das Haut seines Kanzlers zieht.
Dies kann Odoardo nicht zulassen, als er kurz darauf mit seiner Tochter spricht, tötet er sie auf ihren Wunsch, da sie nicht sicher ist, ob sie dem Prinzen widerstehen kann.

Freitag, 22. Juli 2016

Des Teufels General von Carl Zuckmayer

Des Teufels General von Carl Zuckmayer

'Sie reden als wollten sie Ihren eigenen Epilog halten.' S. 37

Dieses Zitat zeigt schon ziemlich zu Anfang wie das Drama ausgehen könnte. Ich fand dieses Zitat so herausragend, weil es ein bisschen verdeckt ist, wie es gemeint sein könnte. Ein Epiolog ist ein Abschnitt, in einem Buch – vor allem in Romanen – der ein Schlusswort bildet. Eine Art letztes Kapitel, das ein paar letzte Gedanken aufzeigt oder darstellt wie die Geschichte weitergeht.
Harras sagt also Dinge, die darauf schließen lassen, dass er mit seinem Ende rechnet. Er scheint seine eigenen Schlussworte zu schreiben oder darzustellen wie seine eigene Lebensgeschichte ausgeht oder ausgehen könnte.
Man könnte auch meinen, dass es an eine Grabrede erinnert. Seine eigene Grabrede, die Harras in Erwartung seines Endes plant.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Steckbrief: Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt

Steckbrief: Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt

Titel: Der Richter und sein Henker
Autor: Friedrich Dürrenmatt
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Roman
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 118
Erscheinungsjahr: 1955
Preis: ?
ISBN: ?
Protagonisten: Dr. Lucius Lutz, Kommissär Bärlach, Tschanz und Gastmann

Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension: Der Einsiedler Serapion aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Der Einsiedler Serapion aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann

Die Inhaltsangabe von E.T.A. Hoffmanns „Der Einsiedler Serapion“ findet ihr oben.
Mir persönlich gefällt die Geschichte des „Einsiedlers Serapion“ recht gut, auch wenn man sich erst einmal an den eigentümlichen Stil von E.T.A. Hoffmann gewöhnen muss. Nicht nur, dass ich von E.T.A. Hoffmann noch nichts gelesen habe, auch das Genre ist nicht unbedingt mein „Normales“. Hoffmann schreibt Phantastik, wobei ich mir unter Phantastik bisher etwas anderes vorgestellt hatte. Irgendwie fehlten mir die Feen, die Zauberstäbe und die sprechenden Steine – okay, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben – aber ich hatte mir bisher unter „Phantastik“ die sogenannte Phantasy vorgestellt und wurde dementsprechend total enttäuscht. Interessant ist es dennoch sich mal mit einem neuen Genre zu beschäftigen und ein paar Geschichten in diesem zu lesen.
Mir gefällt auch die Idee, kürze Geschichten und Erzählungen in eine größere Rahmenhandlung einzubetten, sodass diese nicht nur losgelöst von der Rahmenhandlung, sondern auch in eben diese eingebettet betrachtet werden können. Diese zweite Möglichkeit erscheint besonders unter dem Gesichtspunkt interessant, dass man die Geschichten verbunden durch die Rahmenhandlung auch im Zusammenhang miteinander betrachten kann.
Der Titelcharakter, der nicht nur Namensgeber für die Geschichte, sondern auch Namensgeber für die „Serapions-Brüder“ und den Titel des Gesamtwerkes darstellt und auf den außerdem das „Serapion[t]ische Prinzip“ zurückgeht, war mir auf einer persönlichen Ebene nicht besonders sympathisch. Der Mann, der total in seinem Wahnsinn gefangen ist, verhält sich zwar rational, aber dennoch total verrückt und auf seine Weise irrational.

Im Großen und Ganzen eine interessante Einleitung in die „Serapions-Brüder“ von E.T.A. Hoffmann, wobei sie nicht voll und ganz meinen Geschmack getroffen hat. 

Sonntag, 17. Juli 2016

Rezension: Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing

Rezension: Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing
 

Die Inhaltsangabe zum Trauerspiel „Emilia Galotti“ von G. E. Lessing findet ihr oben.
In den ersten beiden Akten passiert erst einmal noch nicht so viel. Wir erfahren etwas über die Figurenkonstellation, über den Charakter der Figuren und über ihre Bedeutung.
Ein zu unterzeichnendes Todesurteil lässt vermuten, dass jemand sterben könnte, aber auch dazu erfahren wir noch nichts genaues. Interessant fand ich, dass wir über einige Figuren, über die wir noch nicht so viel erfahren sollen um ein paar Geheimnisse zu bewahren, noch nicht sonderlich viel erfahren und ihre Vergangenheit und auch ihre Gegenwart bleibt geheim um mehr Spannung aufzubauen.
Erst im dritten Akt geht es richtig los. Ab da folgt ein Ereignis auf 's nächste, wie ich oben bereits ausführte. Die Schnelligkeit gefiel mir sehr gut.
Schade fand ich es, dass Emilia so kurz kam. Sie bleibt recht zwei dimensional, wir erfahren nur sehr wenig über sie und auch nur aus Dialogen oder von anderen Figuren. Sie hält nicht einmal einen Monolog, wodurch es schwierig ist, in diese Figur hineinzugucken. Dies könnte der Zeit geschuldet sein, in der Lessing das Drama schreib oder dem Frauentyp, den Emilia – unter Umständen – verkörpern soll, aber mir war es leider zu wenig. Mitleid bekommt man mit der Figur dennoch, als sie schuldlos schuldig wird.
Im Vergleich zu anderen Theaterstücken fand ich dieses aber sehr kurzweilig, was mit Sicherheit auch damit zusammenhängt, dass die Handlung komplett an einem Tag spielt und nicht nur das, sie spielt sogar innerhalb weniger Stunden. So hatte man das Gefühl, dass man näher dran war am Geschehen.
Alles in allem ist Lessings Trauerspiel „Emilia Galotti“ ein schönes, wenn auch blutiges Theaterstück. Es gehört, meiner Meinung nach, zu den besten Dramen, die ich gelesen habe und obwohl es in weiten Teilen dem starreren, geschossenen Ablauf folgt, schien es mir dennoch offen und sehr leicht zugänglich.

Freitag, 15. Juli 2016

Rhetorik

Rhetorik

Das Substantiv „Rhetorik“ ist die Redekunst, auch dieses Wort ist, wie viele andere auch, aus dem Altgriechischen entlehnt 'retoriké' zu griechisch 'rétor' Redner. Schon damals gab es Redner, die mithilfe bestimmter Methoden ihre Reden auswendig lernten um diese vortragen zu können, außerdem gab es bestimmte Methoden mithilfe derer man eine Rede schrieb und es gab dementsprechend auch „rhetorische Mittel“, die man verwendet hatte um Dinge deutlich machen zu können. So gab es zum Beispiel die rhetorische Frage, Allegorien und Metaphern um nur mal ein paar der bekannteren Mittel zu nennen.

Das Wort „Rhetorik“ kann aber eben auch das Lehrbuch der Redekunst (Duden-online). 

Mittwoch, 13. Juli 2016

Steckbrief: Vom Umtausch ausgeschlossen von Sophie Kinsella

Steckbrief: Vom Umtausch ausgeschlossen von Sophie Kinsella

Titel: Vom Umtausch ausgeschlossen
Autor: Sophie Kinsella
Reihe: Shopaholic (Band 4)
Originaltitel: Shopaholic & Sister (2004)
Genre: Roman
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 476
Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 8,95€
ISBN: 3-442-45690-8
Protagonisten: Rebecca „Becky“ Brandon geb. Bloomwood und Luke Brandon, Jessica

Dienstag, 12. Juli 2016

About E.T.A. Hoffmann

About E.T.A. Hoffmann

1776 wird Hoffmann als dritter Sohn geboren. Zwischen 1792 und 1795 studiert er in Königsberg Jura, außerdem beschäftigt er sich mit Musik und zeichnet. Des Weiteren gibt es Romane, die nicht mehr erhalten sind. 1796 wird stirbt Hoffmanns Vater, der die Familie zuvor verlassen hatte. Er wohnt bei seinem Patenonkel und verlobt sich mit dessen Tochter Minna. Vier Jahre später lösen sie die Verlobung und er heiratet Mischa Rorer. Im selben Jahr werden seine eigenen Kompositionen aufgeführt. 1805 wird die Tochter Cäcilia geboren. Ein Jahr später stirbt seine Tochter, nachdem sie aufgrund des Einmarschs Napoleons nach Posen gezogen waren. Hoffmann wird immer wieder versetzt.
Am 25. Juni 1822 stirbt E. T. A. Hoffmann.

Hoffmann war nicht nur ein viel arbeitender Autor, sondern auch ein Komponist.
Neben einem seiner bekanntesten Werke „Der Sandmann“, zwischen 1819 und 1821 wurden die „Serapionsbrüder“ in vier Bänden veröffentlicht. Einen großen Teil der einzelnen Geschichten, wurde zuvor schon einmal veröffentlicht. Diese Geschichten sind eingebettet in eine größere Rahmenhandlung, bei der sich vier bzw. sechs Männer die „Serapionsbrüder“ zu literarischen Treffen verabreden, bei denen sie sich diese Geschichten erzählen. Natürlich sprechen sie dann immer auch über die zuvor erzählten Geschichten.

In den Serapions-Brüdern von E. T. A. Hoffmann finden wir folgende Geschichten:

3. Die Fermate
4. Der Dichter und der Komponist
5. Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde
9. Magnetismus
10. Der Kampf der Sänger
11. Eine Spukgeschichte
12. Die Automate
13. Doge und Dogaresse
14. Alte und neue Kirchenmusik
15. Meister Martin der Küfner und seine Gesellen
16. Das fremde Kind
17. Aus dem Leben eines bekannten Mannes
18. Die Brautwahl
19. Der unheimliche Gast
20. Das Fräulein von Scuderi
21. Der Baron von B.
22. Signor Formica
23. Zacharias Werner
24. Erscheinungen
25. Der Zusammenhang der Dinge
26. Vampyrismus
27. Die ästhetische Teegesellschaft
28. Die Königsbraut

Freitag, 8. Juli 2016

Das muss Liebe sein

Das muss Liebe sein von Rachel Gibson

"'Du solltest dich mal Folgendes fragen. Meinst du, du hast Glück gehabt? Na, sag schon, Bengel.' […] 'Ja, das meine ich', sagte er. 'Ich bin ein äußerst glücklicher Bengel.'" S. 350

Ich weiß nicht, ob dieses Zitat nicht aus irgendeinem alten Film stammt, denn derjenige, der den ersten Teil sagt, ist Sam, Joes Papagei. Sam schaut während Joe auf Arbeit ist regelmäßig alte Filme und wiederholt dann immer zu den ungünstigsten Zeitpunkten die unflätigsten Sprüche. Am Ende des Romans „Das muss Liebe sein“ haben wir dieses Zitat von Sam, das er gegenüber Gabrielle und Joe wiederholt. Er fragt Joe also, ob er findet, dass er Glück gehabt hat. Und Joe bestätigt das, denn er ist inzwischen mit Gabrielle verheiratet und erwartet zusammen mit seiner Frau ihr erstes gemeinsames Kind.
Natürlich könnte ich jetzt darüber schwadronieren was genau denn eigentlich Glück ist, aber ich denke um dem Niveau eines einfach Liebesromans zu entsprechen, kann man Glück im Sinne des einfachen Glücksgefühls verstehen. Aber auch tiefer gehend, was braucht ein Mensch denn um glücklich zu sein? Ein Job, der einem Spaß macht? Einen lieben Menschen an seiner Seite? Ein Kind? Tolle Hobbys? Eine ausgeglichene Körper-Geist-Seele-Beziehung? Einen Glauben?

Natürlich ist es sinnvoll sich immer wieder Gedanken darüber zu machen, was einen glücklich macht und wenn man als Anreiz dafür ein Buch braucht, dann ist das eben so. Letztendlich ist ja nur das Ergebnis wichtig. Ich zumindest mache mir gerne immer wieder klar, was mich glücklich macht und was mich ausgleicht. 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Steckbrief: Detektiv Conan Shinichi Edition von Gosho Aoyama

Steckbrief: Detektiv Conan Shinichi Edition von Gosho Aoyama

Titel: Detektiv Conan Shinichi Edition
Autor: Gosho Aoyama
Reihe: Detektiv Conan
Originaltitel: Meitantei Conan Shinichi Collection (1994)
Genre: Manga (Detektiv, Krimi)
Verlag: Egmont Manga
Seitenanzahl: 384
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: 5,99
ISBN: 978-3-7704-8726-4
Akten:
Akte 1 Der Holmes der Neuzeit;
Akte 2 Meisterdetektive: Fall 1 Der Meisterdetektiv des Westens, Fall 2 Schlussfolgerungen hoch 2, Fall 3 Der Meisterdetektiv des Ostens...?!, Fall 4 Der Meisterdetektiv des Ostens kehr zurück?!, Fall 5 Glühender Körper, Fall 6 Den Mörder im Nacken, Fall 7 Ein Passagier zu viel;
Akte 3 Mord an Bord: Fall 1 Der erste Auftritt, Fall 2 Ein verriegelter Raum hoch in den Lüften, Fall 3 Der letzte Trumpf, Fall 4 An der Brust;
Akte 4 Das Comeback: Fall 1 Voller Zweifel, Fall 2 Ein plötzlicher Eindringling!, Fall 3 Die verhüllte Wahrheit, Fall 4 Comeback unter Einsatz des Lebens, Fall 5 Die Ruhe vor dem Sturm, Fall 6 Wie in alten Zeiten, Fall 7 Ein Ort der Erinnerung

Dienstag, 5. Juli 2016

Erster Post, Die Serapionsbrüder von E.T.A. Hoffmann

Hallo ihr Lieben,

ab jetzt werdet ihr jeden Dienstag abwechselnd entweder Inhaltsangaben oder Rezensionen zu ausgewählten Erzählungen aus den Serapionsbrüdern von E.T.A. Hoffmann erhalten.
Ich muss zugeben, dass ich nicht alle Erzählungen aus den Serapionsbrüdern gelesen habe, aber doch einige und so habe ich, denke ich, ein recht gutes Gefühl für diese Geschichten entwickelt. Jeden Dienstag erhaltet ihr nun entweder eine Inhaltsangabe oder eine Rezension von einigen, ausgewählten Geschichten dieses Sammelbandes.
E.T.A. Hoffmann hat in diesen Sammelband viele Geschichten eingebettet, die er schon mal irgendwo veröffentlicht hatte, aber auch ein paar Geschichten, die eigens für die Serapionsbrüdern geschrieben worden sind. Die Serapionsbrüder sind eine Reihe von Literaten, die sich gegenseitig ihre selbst geschriebenen Geschichten vorstellen.
Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit meinem folgenden Blogprojekt.

Liebe Grüße

Xanessa

Sonntag, 3. Juli 2016

Inhaltsangabe: Die Stumme von Chahdortt Djavann

Inhaltsangabe: Die Stumme von Chahdortt Djavann
 

Fatemeh lebt in einem Armenviertel zusammen mit ihrer Tante „der Stummen“, ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren beiden Geschwistern in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Fatemeh liebt ihre Tante, denn diese kümmert sich um die Kinder, sie näht ihnen hübsche Kleidung und hilft im Haushalt. Fatemehs Tante war nicht immer stumm, sie sprach kein Wort mehr nachdem sie beobachtet hatte wie ihr Vater ihre Mutter umbrachte. Ihr älterer Bruder fühlte sich seitdem für sie verantwortlich und ließ sie bei sich wohnen. Seine Ehefrau ist eifersüchtig auf das gute Verhältnis zwischen den Geschwistern und weil die Menschen in dem Viertel Angst vor dieser komischen Stummen haben, will sie sie los werden. Fatemeh ist geschockt als sie erfährt, dass ihre Mutter ihre Tante an den alten Mullah verheiraten will. Die Stumme ist nicht einverstanden mit den Plänen, die ihr Bruder und ihre Schwägerin mit ihr haben.
Die Stumme, ohnehin ein Freigeist, der niemals mit Kopftuch und oftmals barfuß herumläuft, entschließt sich, sich nicht unterkriegen zu lassen und sich dem Mann, den sie liebt hinzugeben.
Fatemeh und ihre Mutter finden die Stumme in den Arm von Fatemehs Onkel, dem Bruder ihrer Mutter. Als die Frau, total geschockt, Alarm schlägt, ahnt sie nicht, welche Wellen dies schlagen wird.
Die Stumme wird vom Revolutionskomitee verhaftet und verurteilt, weil sie ihren Mann, den Mullah, betrogen haben soll, denn sie war ihm versprochen, auch wenn sie es nicht wusste. Fatemehs Vater schafft es den Mullah zu überzeugen Milde walten zu lassen und die Stumme nicht zu steinigen. Der Mullah ist einverstanden, sodass die Stumme „nur noch“ gehängt werden soll, allerdings muss Fatemeh ihn heiraten.
Fatemeh wird die dritte Ehefrau des Mullahs. Als sie erst ein halbes Jahr mit dem Mullah verheiratet, wird sie schwanger. Dann entschließt sich Fatemeh einen großen Schritt zu gehen.

Freitag, 1. Juli 2016

Etymologie

Etymologie

Die „Etymologie“ ist in der Sprachwissenschaft die Lehre vom Ursprung und Geschichte der Wörter (laut Duden).
Der Kluge ist ein etymologisches Wörterbuch aus dem man die Bedeutung und den Ursprung von Wörtern entnehmen kann. Man erfährt aus welcher Sprache ein Wort ursprünglich stammt, welche Nebenbedeutungen ein Wort hat und in welchen heutigen Sprachen es verwandte Wörter gibt, etc.
Ein „Etymologe“ ist ein Sprachwissenschaftler, der Wörter auf ihren Ursprung und ihre Bedeutung untersucht.

Etymon“ ist damit verwandt und bedeutet laut Kluge „Grundwort einer analysierbaren Bildung“.