Mittwoch, 31. August 2016

Rezension: Die Bergwerke zu Falun aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Die Bergwerke zu Falun aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann 

Die Inhaltsangabe von „Die Bergwerke zu Falun“ von E.T.A. Hoffmann findet ihr oben. Dieses Mal ging es in der Geschichte aus den Serapions-Brüdern nicht um einen Künstler im eigentlich Sinne, der versucht seiner Passion nachzukommen, sondern um einen verzweifelten, jungen Mann, der sich in seinem Job nicht mehr so richtig wohlfühlt und beschließt Bergmann zu werden. Mir gefiel dieser neue Aspekte recht gut, denn die vielen Künstler wurden mir langsam zu viel und es schien sich irgendwie zu wiederholen.
Auch in dieser Geschichte wird der Leser wieder direkt angesprochen, was mir, wie ich ja zuvor schon beim „Artushof“ schrieb, gut gefiel.
Auch der mystische Aspekt gefiel mir gut, denn man erfährt nicht so genau wo der Traum von Elis, unserem Protagonisten, endet, sodass eigentlich fast die ganze Geschichte Traum gewesen sein könnte.
Die Zufälle um den Johannistag (Torbern stirbt an dem Tag, Ulla und Elis wollen an dem Tag heiraten, Elis stirbt an dem Tag und 50 Jahre später stirbt auch Ulla an diesem Tag) häufen sich und so wirkte das Ganze auf mich recht interessant und mysteriös. Auch die Tatsache, dass Elis' Leichnam über 50 Jahre erhalten blieb und nicht verweste und dann als er ans Tageslicht gebracht wird zu Staub zerfällt sind recht mysteriös.
Alles in allem finde ich die Geschichte „Die Bergwerke zu Falun“ von Hoffmann wieder sehr gelungen und ich bin schon gespannt auf die nächste Geschichte aus den Serapions-Brüdern.

Dienstag, 30. August 2016

Steckbrief: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Steckbrief: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Titel: Serapions-Brüder Autor: E.T.A. Hoffmann
Geschichte: Der Artushof Seitenanzahl: ca. 31
Erzähler: Cyprian Erscheinungsjahr: 1815


Sonntag, 28. August 2016

Rezension: West-östlicher Divan von Johann Wolfgang von Goethe

Rezension: West-östlicher Divan von Johann Wolfgang von Goethe
 

Die Inhaltsangabe zu Goethes Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ findet ihr oben.
Mir persönlich hat Goethes „West-östlicher Divan“ recht gut gefallen, denn man kann ihn sehr rasch runterlesen. Viele der kürzeren Verse, sind einheitlich im Metrum und reimen sich, sodass man sie gut im Rhythmus lesen kann, am Ende des Zyklus finden wir auch längere Verse, die sich nicht mehr so schön runterlesen lassen.
Die Tatsache, dass die einzelnen Bücher noch einmal in Gedichte eingeteilt sind, die man theoretisch auch aus ihrem Kontext lösen kann, hat mir auf der einen Seite gut gefallen, denn man hatte immer kurze Abschnitte, die man Mal schnell zwischendurch lesen konnte, auf der anderen Seite, war ich mir oftmals nicht sicher, ob ich das Gedicht bzw. die Strophe schon gelesen hatte oder nicht.
Auch bei diesem Gedichtzyklus waren mir die Themen nicht immer so hundertprozentig klar, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut.
Obwohl ich kein großer Goethefreund bin, hat mir der Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ eigentlich ganz gut gefallen, nicht, dass ich jetzt ein großer Goethefan werde, aber ich hatte meinen Spaß mit ihm, also dem Werk. Vielleicht liegt es daran, dass der „West-östliche Divan“ 1819 (erweitert 1827) erschien und damit zu Goethes späteren Werken gehört.
Genau kann ich es also nicht sagen, aber mir persönlich hat der Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ von Johann Wolfgang von Goethe sehr gut gefallen und ich kann ihm jeden, der mal ein bisschen Zeit in die gute, alte Lyrik investieren will, nur wärmstens empfehlen.

Freitag, 26. August 2016

Implizieren

Implizieren 
 
Das Verb „implizieren“ steht nicht direkt im Brockhaus, sodass ich hier auf das Adjektiv „implizit zurückgreife. „Implizit“ bedeutet, dass etwas in etwas enthalten ist ohne ausdrücklich genannt zu werden und logisch erschließbar ist. Das Substantiv lautet „Implikation“, der Verb „implizieren“ heißt einschließen (laut Duden). Wenn man etwas impliziert, dann geht der Sprecher davon aus, dass das, was er nicht gesagt hat für den Empfänger dennoch logisch ist und dass der Zuhörer es selbstständig schlussfolgert. Frauen implizieren oftmals Dinge, die Männer leider nicht verstehen. Okay, das war jetzt sehr stereotyp, aber es trifft leider dennoch oft genug zu.

Mittwoch, 24. August 2016

Inhaltsangabe: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Inhaltsangabe: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann
 

In der Geschichte „Der Artushof“ aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann geht es um den jungen Traugott, der für seinen Chef Elias Roos irgendwelche Geschäfte erledigen soll. An der Wand hängt ein Gemälde, auf dem ein Jüngling mit seinem Herren zu sehen sind, die Traugott so sehr ablenken, dass er vergisst seine Geschäfte zu erledigen und stattdessen anfängt zu zeichnen. Sein Chef, der dies mitbekommt, wird wütend und droht ihm. Traugott schafft es sich ein wenig auf seine Arbeit zu konzentrieren, was ihm allerdings immer schlechter zu gelingen scheint. Die Hochzeit mit Christina, Elias Roos' Tochter, wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Als er einen alten Künstler, der aussieht wie der Herr auf dem Gemälde und dessen Sohn kennenlernt, der aussieht wie der Jüngling und auf ihn so ungemein anziehend wirkt, beginnt er seiner Passion nachzugeben. Regelmäßig kommt er in das Haus des Malers um bei ihm Unterricht zu nehmen. Als er ein Bild von Felizitas sieht, verliebt er sich in diese, die Schwester des Jünglings. Zu dem Jüngling fühlt er sich immer mehr hingezogen, denn die beiden Geschwister ähneln sich und so sieht er in dem jungen Mann immer wieder dessen Schwester.
Eines Abends sieht Traugott Felizitas und wird von ihrem Antlitz verzaubert. Am nächsten Tag sind der alte Maler und Felizitas verschwunden. Traugott, der in Panik verfällt, fragt wo er die Familie finden könnte und wird scheinbar nach Italien geschickt. In Rom macht er einen Zwischenhalt, dort merkt er, dass er Felizitas weniger vermisst, wenn er sich seiner Kunst widmet. Eines Tages kommt ihm das Gerücht zu Ohren, dass Felizitas mit ihrem Vater in Rom ist, er geht zu dieser Frau, die aber nicht Felizitas ist. Dennoch fühlt er sich zu ihr hingezogen.
Dann kommt eine Nachricht aus seinem alten Heimatort. Elias Roos ist gestorben und Traugott soll kommen um einige Dinge zu klären. Zurück in seinem Heimatort erfährt er, dass Felizitas mit ihrem Vater nie in Italien war, sondern nur einige Kilometer weit weg, allerdings ist sie jetzt verheiratet.
Traugott beschließt, dass das italienische Mädchen die Frau für ihn ist und kehrt zu ihr zurück.
Die Serapions-Brüder sprechen auch wieder über diese von Cyprian erzählte Geschichte. Die Brüder unterhalten sich darüber, dass Frauen mit solchen Geschichten nichts anfangen können, weil diese Art von Humor nicht dem der Frauen entspreche.

Dienstag, 23. August 2016

Steckbrief: Anke, du bist meine Mami! von Marisa Frank

Steckbrief: Anke, du bist meine Mami! von Marisa Frank

Titel: Anke, du bist meine Mami! Autor: Marisa Frank
Reihe: - Originaltitel: -
Genre: Liebesroman Verlag: Martin Kelter Verlag
Seitenanzahl: 65 Erscheinungsjahr: ?
Preis: ? ISBN: 4003679000070
Protagonisten: Jürgen Hauser, Anke Boger mit Uli, Dr. Elmar Wilke

Sonntag, 21. August 2016

Inhaltsangabe: Hymnen an die Nacht von Novalis

Inhaltsangabe: Hymnen an die Nacht von Novalis
 

Novalis' Hymnen an die Nacht ist in sechs Kapitel, die Hymnen, unterteilt. Die Hymnen wurden immer als Paare konzipiert.
Die Nacht ist nicht nur negativ konnotiert, sondern hat auch das Konnotat der Liebe. Die Nacht dient als Platz der Liebe, nicht nur der emotionalen, sondern auch der körperlichen Liebe. Immer wieder finden wir das Bild einer liebreizenden, lustvollen Frau, gleichzeitig haben wir auch das Bild, dass die Nacht erst die Möglichkeit dazu gibt.
Wir haben den Kreislauf des Lebens, finden teilweise Bilder einer Geburt, eines Aufwachsens, Erwachsenseins und des Sterbens und den Tod.
Im fünften bzw. sechsten Kapitel finden wir die Weihnachtsgeschichte wieder, die dort in Versen beschrieben wird. Die sechste Hymne ist als einzige betitelt und heißt „Sehnsucht nach dem Tode“.
Am Ende haben wir einen Brief bzw. Briefausschnitt, die Novalis von seinem Bruder erhielt zum Tod dessen Freundin bzw. Verlobten Sophie. Außerdem finden wir einen Tagebuchausschnitt, dass er Sophie, die verstorben ist, vermisst.
In der Handschrift haben wir immer wieder Passagen von lyrischen Versen und Strophen, und auch Prosatexten, die sich abwechseln. Im Athenaeumsdruck wurden einzelne Strophen in der Reihenfolge geändert, außerdem sind hin und wieder lyrische Strophen in Prosatexte geändert.

Freitag, 19. August 2016

Des Teufels General III von Carl Zuckmayer

Das Rad dreht sich, solange es rollt. S. 84

An diesem Zitat sieht man wie toll Zuckmayer sein Drama durchkomponiert hat. In irgendeiner Weise werden wir doch alle von unseren Lebensumständen, genauer von dem System, in dem wir leben, beeinflusst. Die Konstruktion in dem Satz weist darauf hin, dass das Rad keine Möglichkeit hat zu beeinflussen, ob es sich drehen will oder nicht geschweige denn, dass es entscheiden kann wo es hinrollen will. So wird das Rad von äußeren Umständen angetrieben und wird solange laufen bis man ihm sagt, oder dafür sorgt, dass es anhält. Das Rad steht also für einen Menschen, der sich nicht gegen sein Weiterrollen wehren kann. Ich stellte mir da ein Rad vor – ein einzelnes Rad, das einen Berg hinunterrollt und nicht aufgehalten werden kann. Es rollt eben solange wie es rollt und wenn es zur Seite kippt, wenn es gestoppt wird durch ein Hindernis oder einen Menschen, dann dreht es sich nicht mehr weiter, denn es rollt ja nicht mehr.
Dieses Zitat erinnert an den Ausspruch 'Die Würfel sind gefallen!'.

Mittwoch, 17. August 2016

Rezension: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann
 

Die Inhaltsangabe zu „Der Artushof“ aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann findet ihr oben.
Da ich mit Malerei nicht sonderlich viel anfangen kann, viel es mir hier recht schwer Zugang zu der Geschichte und vor allem zum Hauptcharakter Traugott zu finden. Ich konnte nicht so wirklich verstehen, warum er seinen guten Job aufgibt um – und ohne das jetzt abwertend zu meinen, denn auch die Malerei ist eine wichtige Kunst und trägt zum Erhalt und zur Vermehrung des Kulturgutes bei – eine brotlose Kunst zu erlernen. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass er es tun musste und dass es für ihn wichtig war, weil es aus seinem Innersten kam, aber die Hochzeit, die ihm eine gesicherte Zukunft versprochen hätte und den gesicherten Job, der ihm ebenfalls seine Zukunft gesichert hätte, aufzugeben.
Was mir hingegen echt gut gefiel, war, dass der Erzähler bzw. der Autor den Leser immer wieder direkt ansprach. Diese Vermischung der verschiedenen Ebenen: Erzählerebene, Autorenebene und Leserebene hat diese Geschichte für mich schon besonders gemacht.
Letztendlich kamen mir die Motive des Künstlers und des Inneren und Äußeren bekannt – woran das wohl liegen mag? – vor. Auf der einen Seite ist es ja recht schön ein Motiv öfter zu verwenden, sodass es sich durch eine Sammlung zieht, aber auf der anderen Seite wird das auch irgendwann langweilig. Ich hoffe bei den nächsten Erzählungen auf mehr Abwechslung und bin, obwohl ich „der Artushof“ nicht uneingeschränkt gut fand, gerne bereit ihn weiterzuempfehlen.

Dienstag, 16. August 2016

Steckbrief: Rat Krespel aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Steckbrief: Rat Krespel aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Titel: Serapions-Brüder Autor: E.T.A. Hoffmann
Geschichte: Rat Krespel Seitenanzahl: ca. 28
Erzähler: Theodor Erscheinungsjahr: 1818

Sonntag, 14. August 2016

Rezension: Hymnen an die Nacht von Novalis

Rezension: Hymnen an die Nacht von Novalis

Die Inhaltsangabe von Novalis' Hymnen an die Nacht findet ihr oben.
An sich mag der Gedichtzyklus von Novalis ganz gut sein, allerdings fiel es mir wirklich schwer ihn zu verstehen. Man merkt sicherlich auch an meiner Inhaltsangabe, die nicht wirklich umfangreich ist, dass es mir schwer fiel zu beschreiben, worum es genau ging. Sicher findet man einige Motive öfter und wenn man weiß, dass sich am Ende die Weihnachtsgeschichte verbirgt, erkennt man sie sogar, aber dazu sollte man vorher mal Sekundärliteratur gelesen haben.
Was mir persönlich recht gut gefiel, weil es mal etwas anderes ist, dass wir Prosapassagen und lyrische Strophen haben, die sich abwechseln, was das Ganze etwas auflockert, aber sowohl Reimschema als auch Metrik und die Reime, die Novalis verwendet sind nicht so einheitlich, dass sich die Gedichte, die hier in Hymnen zusammengefasst werden, wirklich gut runterlesen lassen.
Insgesamt würde ich Novalis nicht einfach als „gute-Nacht-Lektüre“ empfehlen, man kann aber, wenn es einen wirklich interessiert mal ein bisschen Sekundärliteratur wälzen und sich die sechs Hymnen des Novalis zu Gemüte führen.

Freitag, 12. August 2016

Konziliant

Konziliant

Konziliant“ heißt umgänglich, verbindlich, freundlich oder versöhnlich (laut Duden und Brockhaus, die sind sich hier recht einig). Die „Konzilianz“ ist die Umgänglichkeit bzw. das Entgegenkommen.
Der Kluge sagt dazu, dass „konziliant“ aus dem Lateinischen conciliare „verbinden, geneigt machen, gewinnen“ von concilium „Vereinigung, Verbindung“. Ursprünglich wurde „konziliant“ wohl aus dem Französischen conciliant entlehnt.

Bestimmt ist es lustig, wenn man jemandem sagt, dass er ja heute ganz besonders konziliant sei, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten dieses Wort kennen. 

Mittwoch, 10. August 2016

Inhaltsangabe: Rat Krespel aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Inhaltsangabe: Rat Krespel aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann
 

In der zweiten Geschichte „Rat Krespel“ in den „Serapions-Brüdern“ von E.T.A. Hoffmann werden wir mit einem weiteren total verschrobenen Charakter konfrontiert. Dieses Mal erzählt Theodor die Geschichte, die er selbst erlebt hat. Theodor kommt nach H-, wo er einen Juristen den Rat Krespel kennenlernt. Der Rat lässt sich ein Haus bauen, bei dem er die Handwerker einfach nur vier Mauern hochziehen lässt, ohne Löcher für Fenster und Türen einzuplanen. Nachdem ihm die Mauern hoch genug waren, lässt er nachträglich Fenster und Türen einbauen.
Als der Rat Krespel einige Jahre später für ein paar Monate verschwindet, weiß niemand wo dieser hin ist. Krespel kommt mit der wunderschönen, hochbegabten Sängerin Antonie zurück. Antonie, obwohl eine wundervolle Sängerin darf nicht singen, denn der Rat verbietet ist und hält sie sogar soweit möglich von den Stadtbewohnern fern.
Rat Krespel baut Geigen auseinander um das in ihnen zu suchen, was sie so gut klingen lässt. Allerdings ist er mit diesem Vorgehen nicht besonders erfolgreich.
Als Theodor einige Jahre später zurück in die Stadt H- kommt, wird er Zeuge einer Beerdigung. Er erfährt, dass Antonie beerdigt wurde und beschließt den Rat, der seiner Meinung nach, für den Tod der jungen Frau verantwortlich sein muss, aufzusuchen und ihn des Mordes zu beschuldigen. Daraufhin erzählt ihm der Rat seine Geschichte: Er lernte eine wundervolle Sängerin, Angela, in Italien kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten, Angela wird schwanger und Krespel und sie trennen sich, lassen sich aber nicht scheiden. Antonie wird geboren, lernt ihren Vater aber nicht kennen. Erst als Angela stirbt, nimmt Krespel seine Tochter endlich kennen. Er erfährt, dass auch Antonie an einer Organkrankheit leidet, die dafür sorgt, dass sie so wundervoll singt, aber jedes Mal wenn sie singt, bringt sie das dem Tode näher. 

Krespel versucht seine Tochter zu beschützen, dies kann er aber nicht, denn in der Nacht, hört er Antonie wunderbar singen. Als er sie findet, ist sie bereits tot.

Dienstag, 9. August 2016

Steckbrief: Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Steckbrief: Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Titel: Samia Shariff
Autor: Der Schleier der Angst
Reihe: -
Originaltitel: Le Voile de la Peur (2006)
Genre: Erfahrungsbericht
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Seitenanzahl: 380
Erscheinungsjahr: 2010 (1. und 2. Auflage; 8. Auflage 2011)
Preis: 7,99€
ISBN: 978-3-404-61668-8
Kapitel: Vorwort, 1. Meine Kindheit, 2. Meine Jugend, 3. Meine Hochzeit, 4. Was für eine Hochzeitsnacht!, 5. Wieder in Paris, 6. Die Entführung, 7. Das Leben ohne meinen Sohn, 8. Das dritte Kind, 9. Meine Rückkehr nach Algerien, 10. Die Begegnung, 11. Die Flucht, 12. Die ersehnte Scheidung, 13. Ausnahmezustand, 14. Irrwege durch Paris, 15. Neue Hoffnung, 16. Barcelona, 17. Der Weg in die Freiheit, 18. Willkommen in Kanada, 19. Meine zweite Geburt, Danksagung

Sonntag, 7. August 2016

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Im ersten Kapitel wird der letzte Fall des sechsten Bandes gelöst. Conan kommt hinter das mit den Fotos konstruierte Alibi.
Kogoro bekommt einen Brief und einen mysteriösen Anruf, darin wird er beauftragt Nachforschungen auf der „Mondschatteninsel“ anzustellen. Als Kogoro, Conan und Ran auf der Mondschatteninsel eintreffen, stellt sich heraus, dass Keiji Aso, dessen Name als Absender unter dem Brief steht, den Kogoro erhalten hat, seit über zehn Jahren tot ist. Keiji starb in den Flammen eines Hauses, das abbrannte während er von Beethoven die Mondscheinsonate spielte. Kürzlich starb ein weiterer Mann. Man hört die Mondscheinsonate, kurz darauf wird ein Leichnam gefunden, dessen Kopf auf den Tasten des Klaviers liegt. Während der Trauerfeier wird ein weiterer toter Mann unter den gleichen Umständen gefunden.
Am nächsten Morgen kommt Megure auf die Insel. Bald finden sie die nächste Leiche, ein Mann wird von hinten erstochen und wieder spielt die Mondscheinsonate. Der Mann, der erhängt aufgefunden wird überlebt den Übergriff zwar, bleibt aber bewusstlos und kann so auch nicht zur Lösung des Falles beitragen.
Conan löst mit Hilfe des Stimmverzerrers den Fall über Lautsprecher. Der Mörder bringt sich selbst um, indem er das Haus, in dem er sich befindet anzündet. Aus den lodernden Flammen hören Ran und Conan, der gerade noch rechtzeitig vom Mörder nach draußen in Sicherheit geschmissen wurde, die Mondscheinsonate.

Als Conan von der Schule nach hause kommt steht ein Mädchen vor der Tür zur Detektei Mori. Es stellt sich heraus, dass sie auf der Suche nach Shinichi ist, da er angeblich ihr Freund wäre. Ran ist empört und Conan (alias Shinichi) weiß von nichts, deshalb begleiten die beiden Ryoko Akagi nach hause, denn angeblich hatte Shinichi gerade in der Detektei angerufen um Bescheid zu geben, dass er Ryoko nachher anrufen wird. Bei ihr zuhause findet Conan heraus, dass Mamoru Akagi verschwunden ist. Mamoru ist der kleine Bruder von Hideo Akagi, der gerade ein Fußballspiel bestreitet und ziemlich schlecht spielt an diesem Abend. Shinichi ruft Ryoko an und teilt ihr mit, dass er Bescheid weiß. Ran findet heraus, dass sich Shinichi gerade in Ryokos Apartment befindet. Conan gibt an, dass Shinichi gerade an ihm vorbei aus der Wohnung geflüchtet ist. Ran folgt ihm mit Ryoko und Conan. 

Freitag, 5. August 2016

Des Teufels General II von Carl Zuckmayer

Vermutlich hat jeder Mann irgendeine Frau, wegen der er tut, was er tut. S. 40

Dieses beziehungsweise ähnliche Zitate findet man ja immer wieder. Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau oder so ähnlich, heißt es dann. Natürlich kann eine Frau ihren Mann gut motivieren, nicht nur indem sie entscheidet, wie er zu reagieren hat und somit die Macht eines erfolgreichen Mannes nicht ihm, sondern seiner Frau obliegt. Auch kann es sein, dass ein Mann seine Entscheidungen trifft um seine Frau oder eine Frau zu beeindrucken oder zu beeinflussen. Es könnte auch sein, dass ein Mann sein Handeln danach ausrichtet, dass er eine Frau auf seine Matratze bekommt, das sind dann wohl die Männer, die ausschließlich mit ihrem kleinen Freund denken.
Interessanterweise kann man dieses Zitat auf verschiedene Weisen deuten und ich denke jede Deutungsweise ist in ihrer Form korrekt, jede hat ihres Berechtigung, denn irgendwie werden wir in unserem Handeln doch immer von Menschen beeinflusst, die wir gerne haben und um die wir uns kümmern wollen.

Mittwoch, 3. August 2016

Rezension: Rat Krespel aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Rat Krespel aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann
 

Die Inhaltsangabe des „Rat Krespel“ aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann findet ihr oben.
Nachdem ich mich nach den ersten paar Seiten in den eigentümlichen Erzählstil von Hoffmann eingelesen hatte, hat mir das zweite Kapitel schon deutlich mehr Spaß gemacht.
Auch wenn der Rat ein total verschrobener Kauz zu sein scheint, denn wir erfahren erst ziemlich am Ende der Erzählung, warum er sich verhält, wie er sich verhält, war er mir doch sympathisch. Er ist gegensätzlich in dem wie er spricht und was er spricht. Wenn er traurig ist, spricht er total enthusiastisch und in einem seltsamen Singsang. Ich kann leider nicht wirklich sagen warum mir dieser Charakter sympathischer war als der des Einsiedlers Serapion, aber es war so.
Mir gefiel es aber ziemlich gut, dass wir über den Rat Krespel nicht alles zu Anfang erfahren, denn wir haben eine ziemlich lange, wichtige Anachronie darin, die alle Unklarheiten aufklärt, denn wir erfahren erst in ihr – wie oben beschrieben – warum der Rat seine Tochter so tyrannisiert und unter Verschluss hält. Dieses Konzept gefiel mir sehr gut.
Dieses zweite Kapitel „Rat Krespel“ von E.T.A. Hoffmann gefiel mir sehr gut, sodass ich es nur empfehlen kann.

Dienstag, 2. August 2016

Steckbrief: Malus Wolf von Ruth Craig

Steckbrief: Malus Wolf von Ruth Craig

Titel: Malus Wolf
Autor: Ruth Craig
Reihe: -
Originaltitel: Malu's Wolf (1995)
Genre: Jugendroman (Geschichte)
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 192
Erscheinungsjahr: 1996
Preis: ?
ISBN: 3-551-55131-6
Die Figuren: Malu, Kono, ihre Eltern, Soscho (ihr Großvater), Gunto, Zarbo, Ardap und die restliche Sippe