Dienstag, 31. Januar 2017

Steckbrief: Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren

Steckbrief: Die Rose von Jericho von Sergio Bambaren

Titel: Die Rose von Jericho
Autor: Sergio Bambaren
Reihe: -
Originaltitel: The Rose from Jericho (2005)
Genre: (Die Geschichte eines Neuanfangs)
Verlag: Piper Verlag GmbH
Seitenanzahl: 130 (186)
Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 8,00€
ISBN: 978-3-492-25195-2
Protagonisten: Alejandra, Carl und Michael

Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension: Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams

Rezension: Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams

Die Inhaltsangabe zum Theaterstück „die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams findet ihr oben. 

Die Themen dieses Theaterstücks haben mir recht gut gefallen, denn es geht um Habgier, um Krankheit und Tod, um Liebe und Verlogenheit. Auch das Schema dieses Theaterstücks hat mir gut gefallen, denn wir haben einen Dreiakter, der an einem Ort spielt und größtenteils in einem Zimmer spielt, außerdem haben wir nur wenige Personen, die eine wichtige Rolle spielen, denn es sind Big Mama und Big Daddy, ihre Söhne Brick und Gooper, außerdem deren Frauen Margaret und Mae, einige Hausangestellte und die Kinder kommen zwar von Zeit zu Zeit vor, spielen aber keine größeren Rollen und sind für die Handlungen auch nicht wirklich relevant. 
Die Texte, vor allem die der Figuren, haben mir gut gefallen und auch, dass das wir immer wieder Prosaeinschübe im Drama haben, die als Erzählertext gekennzeichnet sind, haben mir gut gefallen, weil es eine interessante Mischung von beidem gibt, die das ganze ein wenig auflockern, auch wäre es interessant einmal zu sehen wie dieser Erzählertext bei einer Aufführung dargestellt und realisiert wird. 
Leider habe ich für diesen knapp 100 Seiten langen Text relativ lange gebraucht, was mit daran lag, dass irgendwie recht wenig passiert, dafür, dass es 100 Seiten sind, aber auch daran, dass ich viel zu tun hatte. Aber das zeigt, dass dieses Theaterstück nicht wirklich spannend ist, sondern nur durch kleine Konflikt besticht. 
Insgesamt schadet es nicht, sich dieses Theaterstück einmal im Theater anzusehen oder es zu lesen, aber ich kann es nicht voller Begeisterung empfehlen, obwohl die Themen wirklich interessant sind und es sicherlich nicht schadet sich einmal mit diesen zu beschäftigen und darüber nachzudenken.

Freitag, 27. Januar 2017

Etwas neiden

Etwas neiden

Das Verb „neiden“ bedeutet, dass jemand einem anderen etwas neidet, das er selbst gerne hätte, er beneidet ihn also um eine Sache. Ich fand dieses Wort einfach interessant, weil man es normalerweise nicht verwendet, obwohl jeder irgendwann mal jemandem etwas neidet. Jetzt ist natürlich die Frage, ob man es nicht verwendet, weil man es sich nicht selbst eingestehen kann, dass man neidisch ist und damit jemandem etwas neidet oder ob man es einfach nicht verwendet, weil es seltsam klingt, wenn man in einem Gespräch sagt: „Ich neide dir deinen tollen Job.“ Eher würde man, so denke ich zumindest, doch sagen: „Ich beneide dich um deinen Job.“ 

Dennoch ist „neiden“ ein tolles Verb, auch wenn es natürlich eine Eigenschaft bezeichnet um die man niemanden beneiden wird.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Inhaltsangabe: Aus dem Leben eines bekannten Mannes aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Inhaltsangabe: Aus dem Leben eines bekannten Mannes aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

In dieser Geschichte „Aus dem Leben eines bekannten Mannes“  von E.T.A. Hoffmann geht es um einen in Berlin lebenden sehr bekannten Mann, der zwar sehr charismatisch ist und von den Stadtbewohnern gerne gesehen wird, allerdings ist er ein komischer Mann, der mit einem hinkenden Bein behaftet ist. Obwohl er ein Hinkebein hat, springt er über Pfützen und ist auch ansonsten in seinem Verhalten recht seltsam. Weil er gerne großzügige Geschenke zu Geburten und Beerdigungen macht, ist er dort ein gern gesehener Gast, auch trägt dieses Verhalten zu seiner Beliebtheit bei. Der Mann ist oftmals zu Gast in dem Haus eines reichen Freundes. Die Frau des Gastgebers ist hochschwanger und als die vermeintliche Hebamme, Flüche und Verwünschungen ausspricht, wird sie dem Haus verwiesen, sitzt aber während der Geburt auf der Schwelle zum Haus. Der komische Mann, darf als einer der ersten das Kind sehen, welches aber sehr hässlich und ein Wechselbalg ist. Der Vater jammert zusammen mit seiner Frau über sein Schicksal und so suchen sie die ehemalige Amme auf und klagen sie an. Sie wird wegen Hexerei verurteilt und, dass sie mit Satan im Bunde ist, ihre Strafe ist, dass sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Allerdings wird sie von einer Fledermaus hinweggetragen, von der sich herausstellt, dass es eben jener bekannte Mann war von dem diese Geschichte handelt.

Dienstag, 24. Januar 2017

Steckbrief: Die letzte Nacht der Titanic von Walter Lord

Steckbrief: Die letzte Nacht der Titanic von Walter Lord

Titel: Die letzte Nacht der Titanic
Autor: Walter Lord
Reihe: -
Originaltitel: A night to Remember
Genre: Erfahrungsbericht
Verlag: Kaiser
Seitenanzahl: 238
Erscheinungsjahr: 1998
Preis: ?
ISBN: 3-7043-2019-6
Die Kapitel: Vorwort, Ein Abstecher nach Belfast, Man sagt, es sei ein Eisberg, Gnä' Frau, Gott selbst könnte dieses Schiff nicht versenken, Du gehst, und ich bleibe noch ein bisschen, Ich glaube, es ist aus mit ihr, Hardy, So ist es, wenn solche Dinge geschehen, Da geht es hin, ihr schönes Nachthemd, Erinnert mich an ein verdammtes Picknick, Wir dampfen nach Norden wie der Teufel, Gehen sie weg – Wir haben gerade gesehen, wie unsere Männer ertrinken, Die Titanic rammt Eisberg und ruft um Hilfe, Schiffe eilen in voller Fahrt zu ihr, Nach Kollision alle an Bord der Titanic gerettet, Die Titanic, Nachwort

Sonntag, 22. Januar 2017

Inhaltsangabe: Mord im Orientexpress von Agatha Christie

Inhaltsangabe: Mord im Orientexpress von Agatha Christie

Hercule Poirot soll so schnell wie möglich zurück nach London kommen, so wird aus seinem Kurzurlaub nichts und er muss ein Bett im Schlafwagen des berühmten Orientexpress buchen. Bedauerlicherweise ist der Wagen ausgebucht, was sehr ungewöhnlich ist zu dieser Zeit und so muss Hercule Poirot mit der zweiten Klasse vorlieb nehmen und er kriegt das Bett eines Mister Harris, der nicht rechtzeitig am Zug erscheint. Im Zug trifft er zwei Engländer wieder, die er bereits zuvor kennen gelernt hatte. Außerdem lernt Hercule Poirot zusammen mit seinem Freund Moniseur Bouc, ein Direktor der Eisenbahngesellschaft, die folgenden Mitreisenden kennen: Samuel Ratchett, der recht bald ermordet aufgefunden wird, seinen Dolmetscher und Sekretär Hector MacQueen, den Diener des Ermordeten Edward Masterman, den Italiener Antonio Foscarelli, Fürstin Dragomiroff, ihre Zofe Hildegard Schmidt, die Schwedin Greta Ohlsson, die verschrobene Amerikanerin Caroline Hubbard, die Gräfin und den Graf Andreny, den seltsam gekleideten Cyrus Hardman und die bereits oben erwähnten Engländer Mary Debenham und Colonel Arbuthnot kennen. Schnell stellt sich anhand eines Drohbriefes heraus, dass Ratchett in Wahrheit Casetti war, der ein kleines Mädchen in Amerika entführte und umbrachte. Der Arzt, der den Toten untersuchte, sagt, dass dieser mit 12 Messerstichen ermordet worden war und die Tatzeit zwischen Mitternacht und zwei Uhr nachts war. Außerdem sagt Caroline Hubbard aus, dass letzte Nacht ein Mann in ihrem Abteil war, auch wird in eben diesem Abteil ein Knopf einer Uniform eines Schlafwagenschaffners gefunden, was den eigentlichen Schlafwagenschaffner Pierre Michel in Verdacht bringt. Viele der Verdächtigen haben ein Alibi, weil sie eines von ihrem Zimmernachbarn bekommen oder von einer anderen unwahrscheinlichen Person, sodass es niemand getan haben kann, da die Uhr, die der Tote in seiner Schlafanzugtasche hatte auf Viertel nach eins stehen geblieben war. Im Abteil des Toten wurden außerdem ein feines Taschentuch mit dem Buchstaben H darauf sichergestellt, außerdem lag dort ein Pfeifenreiniger. Poirot sah in der Nacht zur mutmaßlichen Tatzeit eine Frau in einem roten Kimono und in einem der Abteile wird die Uniform des Schlafwagenschaffners gefunden. In dieser Nacht bliebt der Zug in einer Schneeverwehung stecken, sodass Poirot nun seinen scharfen Verstand nutzen muss um den Mörder zu finden und tatsächlich präsentiert er nach einem Verhöres eines jeden Passagier zwei Lösungsmöglichkeiten.

Freitag, 20. Januar 2017

Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht

'Mutter Courage: Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt.' S. 12

Zuvor wollten zwei Kontrolleure wissen, was Mutter Courage mit ihren Kindern dort macht, wo sie gerade unterwegs sind, auf dem Weg zum Krieg. Sie antwortet, dass sie nicht warten kann bis der Krieg nach Bamberg kommt, denn das würde zu lange dauern und sie muss ja jetzt schon Geld verdienen. Aus dieser Aussage geht bereits das gespaltene Verhältnis in und um die Mutter Courage hervor. Denn sie versucht ihre Kinder vor dem Krieg zu beschützen und für sie zu sorgen, indem sie im Kriegsgebiet Handel treibt und sie somit in Gefahr bringt. Auf der einen Seite steht also ihre mütterliche Seite und auf der anderen Seite die Händlerin. Händlerin aber muss sie sein, um ihrer mütterlichen Pflicht nachzukommen für ihre Kinder und sich selbst zu sorgen. Ein ziemliches Paradox also, dass aufgelöst wird, indem...nun soll ich das an dieser Stelle verraten?

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension: Aus dem Leben eines bekannten Mannes aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Aus dem Leben eines bekannten Mannes aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Die Inhaltsangabe zu der Geschichte „Aus dem Leben eines bekannten Mannes“ von E.T.A. Hoffmann findet ihr oben.
Mir persönlich gefallen diese Spukgeschichten ja immer ganz gut, also diese Geschichten, in denen man nicht nur eine übersinnliche Komponente findet, sondern auch einen Geist oder ein anderes Fabelwesen. So sind auch die Geschichten mit dem Teufel oder Vampiren ganz oben bei mir. Dementsprechend interessant fand ich auch diese Geschichte von E.T.A. Hoffmann.
Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass der Mann, weil er so viele Geschenke macht und so fröhlich und von Frohsinn erfüllt herumläuft, niemand hinterfragt diesen Mann. Alle lassen sich von seinem charismatischen Äußeren blenden, auch der König scheint so zu sein, denn der Mann wurde schon gebeten an den Hof zu kommen, was dieser Mann allerdings ablehnte, da er sich in Berlin so heimisch fühlte.
Auch finden wir wieder eine Frau, die von einem Mann in ihr Unglück gestürzt wird, was in das Frauenbild E.T.A. Hoffmanns passen könnte, denn diese Frau reflektiert nicht über ihr Verhalten, auch erfahren wir nicht die Hintergründe wie sie dazu kam mit dem Satan im Bunde zu kommen.
Insgesamt ist diese kurze Geschichte sehr mysteriös und übersinnlich, wenngleich wir auch hier wieder viele Elemente finden, die wir auch schon in anderen – vornehmlich – Spukgeschichten von Hoffmann gefunden haben. Auch wenn sie weder von den Serapionsbrüdern weniger gut aufgefasst wird und auch die zeitgenössische Rezeption, so sie denn vorhanden war, wenig positiv ausfiel. Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass ich gerade die Geschichten gut finde, die von zeitgenössischen Rezeptionisten verrissen wurden und auch von den Serapionsbrüdern nicht gut aufgenommen wurden. Daraus kann man entnehmen, dass ich die Geschichte „Aus dem Leben eines bekannten Mannes“ von E.T.A. Hoffmann gerne weiterempfehle.

Dienstag, 17. Januar 2017

Steckbrief: Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe

Steckbrief: Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe

Titel: Iphigenie auf Tauris
Autor: Johann Wolfgang Goethe
Reihe: -
Originaltitel: -
Genre: Ein Schauspiel
Verlag: Reclam
Seitenanzahl: 66
Erscheinungsjahr: 1779 (Durchgesehene Ausgabe 2001)
Preis: 2,00€
ISBN: 978-3-15-000083-0
Personen: Iphigenie, Thoas (König der Taurier), Orest, Pylades, Arkas
Schauplatz: Hain vor Dianens Tempel

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension: Mord im Orientexpress von Agatha Christie

Rezension: Mord im Orientexpress von Agatha Christie

Die Inhaltsangabe zum Krimi „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie findet ihr oben. Dieser Roman bzw. Krimi war nicht der erste von Agatha Christie und er wird nicht der letzte sein. Mir gefällt recht gut, dass ihre Morde, wie auch hier, nicht besonders blutrünstig sind. Na gut, Ratchett wurde mit 12 Stichen ermordet, aber die Tat wird nicht so ausführlich beschrieben, wie man es bei anderen Autoren teilweise hat. Außerdem sind die Fälle meistens recht verzwickt und kurz vor Ende folgt dann noch der Plottwist. Auch fand ich es recht schön, dass hier nicht die ganze Tat innerhalb von fünf Seiten ausgelöst wurde, sondern tatsächlich fast 50 Seiten dazu gebraucht wurden. 

Am Anfang lernen wir Poirot kennen, außerdem Ratchett, MacQueen und Moniseur Bouc, auch die anderen lernt man recht langsam kennen. Auch die Faszination, die hinter einer Reise im Orientexpress steckt, kann man gut nachvollziehen, obwohl sie nicht so besonders ausführlich beschrieben wurde. 
Die Charaktere sind, wie Moniseur Bouc am Anfang sagt, bunt zusammengewürfelt. Wir haben eine Schwedin, Amerikaner, Engländer, jemanden aus Belgien und Franzosen, auch aus allen möglichen Schichten kommen diese Leute und dennoch entwickeln sich bald Bekanntschaften und man unterhält sich miteinander. 
Ein bisschen komplex war die ganze Handlung ja schon. Klar hat es geholfen, dass man sowohl eine Zeichnung des Wagons mit den Abteilen bekam und eine Liste mit allen Verdächtigen mit Angaben zu Motiv, Alibi und verdächtigen Gegenständen und Verhalten, aber dennoch war es wirklich schwierig zu durchschauen weg der Mörder sein könnte. Ich bin da jemand, der gerne mit rät wer der Mörder ist. 
Alles in allem fand ich „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie wirklich toll und ich kann gut nachvollziehen, dass es seinerzeit hochgelobt wurde und kann mich diesem Lob nur anschließen. Dieser Krimi macht Lust auf mehr und ist wunderbar für ein paar unterhaltsame Stunden geeignet.

Freitag, 13. Januar 2017

Frönen

Frönen


Das Verb „frönen“ wird interessanterweise ohne Dehnungs-h geschrieben, obwohl das „ö“ lang gesprochen wird. Man kann laut Duden-online sowohl seinem Laster als auch seinen Leidenschaften frönen und bedeutet, dass man sich einer Sache hingibt bzw. ergibt. Etymologisch verwandt fangen sind die Wörter Frondienst und Fronleichnam. 

Ich finde das Wort toll, weil es so schön hochgestochen und gehoben klingt und verwende es sogar ab und zu mal in meinem aktiven Wortschatz und nicht nur in meinem passiven Wortschatz. Ich weiß also nicht nur passiv, was das Wort bedeutet, wenn ich es lese, sondern wie gesagt, ich verwende es auch ganz aktiv in meinem Alltag, wobei natürlich klar ist, dass ich es nicht tagtäglich verwende.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Inhaltsangabe: Erscheinungen aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Inhaltsangabe: Erscheinungen aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

In dieser kurzen Erzählung „Erscheinungen“ von E.T.A. Hoffmann geht es um eine Erzählung, die während der Belagerung Dresdens spielt. Cyprian erzählt die Geschichte, die er, wie sich später herausstellt, wirklich erlebt hat. Anselmus der Hauptcharakter dieser Geschichte versteckt sich nachts in der Nähe einer Brücke vor der Stadt. Während des Gewitters taucht dort Dorothee auf, welche sich um ihn kümmerte und vom Hausherren im gleichen Haus aufgenommen wurde. Dorothee kümmerte sich immer lieb um ihn und so schmiegt sie sich an ihn, während sie einem vermeintlichen Zauberer bei irgendwelchen mystischen Zaubereien oder Ritualen zusehen. Die beiden werden durchnässt. Aus heiterem Himmel bedroht Dorothee Anselmus und droht ihm mit einem Messer. Der mysteriöse Mann wird in seinen Ritualen unterbrochen, woraufhin Anselmus abhaut.

Dienstag, 10. Januar 2017

Steckbrief: Shadowkiller und niemand hört deinen Schreib von Jordan Dane

Steckbrief: Shadowkiller und niemand hört deinen Schreib von Jordan Dane

Titel: Shadowkiller und niemand hört deinen Schrei
Autor: Jordan Dane
Reihe: -
Originaltitel: No One Heard Her Scream (2008)
Genre: Roman (Thriller und Romantik)
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 425
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-442-37097-9
Protagonisten: Detective Rebecca „Beck“ Montgomery und Diego Galvan

Sonntag, 8. Januar 2017

Inhaltsangabe: Die Tat der Therese Desqueyroux von François Mauriac

Inhaltsangabe: Die Tat der Therese Desqueyroux von François Mauriac
 

In dem Roman Die Tat der Thérèse Desqueyroux von François Mauriac geht es um die junge Therese, die in eine Ehe mit dem Bruder ihrer besten Freundin gedrängt wird. Therese Larroque soll Bernard Desqueyroux heiraten, allerdings liebt sie ihn nicht. Dennoch nimmt sie ihr Schicksal an und heiratet Bernard. Ihre beste Freundin Anne beginnt eine Liebelei mit einem Mann, den sie niemals heiraten könnte, da ihre Familie ihn nicht akzeptieren würde. Therese bittet den Mann darum sich wenigsten von ihrer Freundin zu verabschieden, aber Anne ist wütend. Die Freundinnen entfernen sich immer weiter voneinander, denn Therese kann auch mit ihrer Tochter, die einige Zeit nach der Hochzeit geboren wird, nicht wirklich etwas anfangen. Bernard wird krank und muss ein Medikament nehmen, das gefährlich werden kann, wenn man zu viel davon nimmt. Als er einmal aus Versehen zu viel davon nimmt, warnt ihn Therese nicht, sondern kommt noch auf die Idee ihm systematisch mehr zu geben. Als er irgendwann von der Überdosis schwer krank wird, kommt ein Arzt und es stellt sich heraus, dass Therese ihren Mann vergiftete. Erst wird sie angeklagt, aber um die gesellschaftliche Ächtung, die nicht nur Therese, sondern die ganze Familie treffen würde zu verhindern, wird der Prozess eingestellt, allerdings wird Therese alleine eingesperrt und sie hat kaum noch Kontakt zu anderen Menschen. Sie darf weder ihre Tochter Marie noch ihren Mann sehen. Marie entfremdet sich von ihrer Mutter und versteht ihr Verhalten nicht, auch Anne hat keinen Kontakt mehr zu ihrer ehemaligen Freundin. Therese magert ab, sie isst nicht genug und raucht sehr viel. Ihr scheint alles egal zu sein und ist lethargisch und depressiv. Bernard erkennt, dass es so nicht weitergehen kann, denn sonst würde Therese sterben, sodass er sich mehr um sie kümmern will. Therese geht nach Paris, wo sie sich wohlzufühlen scheint. Sie raucht und trinkt weiter, allerdings scheint sie ausgeglichener und sie lacht.

Freitag, 6. Januar 2017

Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt

Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt

'Inspektor: Sehen Sie, ich verhafte jährlich im Städtchen und in der Umgebung einige Mörder. Nicht viele. Kaum ein Halb-dutzend. Einige verhafte ich mit Vergnügen, andere tun mir leid. Aber ich muß [sic] sie trotzdem verhaften. Die Gerechtigkeit ist die Gerechtigkeit. Und nun kommen Sie und Ihre Kollegen. Zuerst habe ich mich ja geärgert, daß [sic] ich nicht einschreiten durfte, doch jetzt? Ich genieße es auf einmal. Ich könnte jubeln. Ich habe drei Mörder gefunden, die ich mit gutem Gewissen nicht zu verhaften brauche. Die Gerechtigkeit, mein Freund, strengt nämlich mächtig an, man ruiniert sich in ihrem Dienst, gesundheitlich und moralisch, ich brauche einfach eine Pause. Mein Lieber, diesen Genuß [sic] verdanke ich Ihnen. Leben Sie wohl. Grüßen Sie mir Newton und Einstein recht freundlich und lassen Sie mich bei Salomo empfehlen.' S. 52

Ja, dieses Mal ist es ein recht langes Zitat und ich muss zugeben, dass es schon ein bisschen länger her ist als ich mir dieses Zitat raussuchte. Ich finde es ziemlich interessant, was der Inspektor dort sagt. Er sagt, dass er auf der einen Seite seine Arbeit schätzt und manche der Verbrecher gerne verhaftet, auf der anderen Seite findet er es wiederum doof, dass er andere Verbrecher genauso verhaften muss. Aber die drei Mörder in diesem Drama muss er nicht verhaften, denn sie sind unzurechnungsfähig, sie sind bereits in einer psychiatrischen Anstalt, sodass er die Mörder gar nicht verhaften braucht. Das erleichtert ihn und beklemmt ihn, er weiß, dass er damit der Gerechtigkeit nicht genüge tun kann, auch wenn die drei geisteskrank sind, so werden sie doch nicht verurteilt. Aber natürlich ist auch das in gewisser Form eine Strafe oder zumindest ein Schutz der Gesellschaft. Aber auf der anderen Seite bleibt bei Dürrenmatt am Ende unklar, ob die drei Männer wirklich geisteskrank sind, oder nicht, sodass auch fraglich bleibt, ob die drei tatsächlich nicht bestraft werden könnten. Im letzten Fall würde die Gerechtigkeit tatsächlich auf der Strecke bleiben. Besonders hervorheben möchte ich noch einmal den Satz 'Die Gerechtigkeit ist die Gerechtigkeit', denn dieser ist eine Tautologie, die wir auch schon bei Woyzeck finden. 'Moral das ist wenn man moralisch ist.', aus beiden Sätzen kann man nicht wirklich etwas über den Gehalt der Aussagen lernen. Natürlich könnte ich hier noch die Diskussion eröffnen, was denn genau Gerechtigkeit wäre, aber das spare ich mir lieber, denn dann würde der Beitrag deutlich länger werden, sodass ich euch mit dem Gedanken für euch selbst entlasse, was denn eurer Ansicht nach Gerechtigkeit ist?

Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension: Erscheinungen aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Erscheinungen aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann
 
Die Inhaltsangabe zur Erzählung „Erscheinungen“ von E.T.A. Hoffmann findet ihr oben.
Ich habe am Anfang von dieser Geschichte nicht wirklich etwas verstanden und es hat für mich wenig Sinn ergeben, wie diese angefangen hat. Ich habe ehrlich gesagt den Anfang immer noch nicht wirklich verstanden, aber das Ende war dann doch recht unterhaltsam. Natürlich ist es schwierig die Figuren und die Geschichte zu entwickeln bei einer Seitenanzahl von etwa zehn. Sowohl Anselmus als auch Dorothee werden nicht wirklich charakterisiert, sodass sie für die Geschichte nicht wirklich eine Rolle spielen und theoretisch einfach austauschbar wären.
Plötzlich verwandelt sich Dorothee von einer Sekunde auf die andere in ein Monster und droht Anselmus, sodass die Erzählung nicht nur einen bedrohlichen, sondern auch einen mystisch-phantastischen Anklang hat.
Alles in allem eine kurze, sehr seltsame Erzählung, die E.T.A. Hoffmann mit „Erscheinungen“ vorgelegt hat, die von mir gerne weiterempfohlen wird, da ich die düstere Grundstimmung sehr gerne mag, auch wenn ich das Gefühl habe, sie noch nicht wirklich durchdrungen zu haben.

Dienstag, 3. Januar 2017

Steckbrief: Das Fräulein von Scuderi aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Steckbrief: Das Fräulein von Scuderi aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Titel: Serapions-Brüder Autor: E.T.A. Hoffmann
Geschichte: Das Fräulein von Scuderi Seitenanzahl: ca. 75
Erzähler: Sylvester Erscheinungsjahr: 1818

Sonntag, 1. Januar 2017

Rezension: Die Tat der Therese Desqueyroux von François Mauriac

Rezension: Die Tat der Therese Desqueyroux von François Mauriac

Die Inhaltsangabe vom Roman Die Tat der Therese Desqueyeoux von François Mauriac findet ihr oben. 

Dass ich das Buch las, ist schon etwas länger her, sodass ich kleinere Fehler zu verzeihen bitte. Mir gefiel der Roman von François Mauriac damals recht gut, denn ich hatte bisher noch nichts dieser Art gelesen. Natürlich gibt es Parallelen zu Fontanes Effi Briest, aber die fielen mir damals nicht auf, denn ich kannte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich mochte das Thema. Eine Frau, die von ihrer sozialen und gesellschaftlichen Rolle durch ihre Familie in eine neue Rolle gedrängt wird. In die der Ehefrau, sie soll einen Mann heiraten, den sie nicht liebt und ist unglücklich in dieser Ehe. Auf der anderen Seite fand ich es wiederum schwierig mich mit jemandem zu identifizieren oder ihn zu mögen, wenn er das eigene Kind nicht annimmt und so eine ambivalente Beziehung zu ihm hat. Wenn ich mich recht erinnere, dann mochte Threse ihre Tochter nicht so wirklich beziehungsweise konnte sich nicht wirklich mit ihrer Mutterrolle anfreunden, außerdem wollte sie Marie aber sehen als sie wie eine Gefangene in einem Kämmerchen in ihrem Haus wohnte und ist verletzt als ihre Tochter sich ihr nicht verbunden, sondern im Gegenteil sogar entfremdet fühlt. Schade fand ich es, dass Anne und Therese sich entfremden und keine Freundinnen mehr sind. Natürlich ist Anne von dem Verhalten von Therese entsetzt vor allem da ihre ehemalige Freundin ihren Bruder vergiftete, aber die beiden waren ja schon keine guten Freundinnen mehr lange bevor Therese Bernard zu vergiften begann. Das tat mir leid und ich verstand nicht wirklich warum sich Anne verhält wie sie sich verhält. Auch das könnte zu Thereses Tat beigetragen haben, denn eigentlich ist sie bemitleidenswert, konnte sie doch niemandem gegenüber sie selbst sein, sondern musste immer ihre Rolle spielen. 
Alles in allem mochte ich den Roman „Die Tat der Therese Desqueyroux“ von François Mauriac sehr gern und empfehle ihn sehr gerne weiter.